Imperii Leipzig

Anfang August hatte ich die Gelegenheit und das große Vergnügen, die nagelneue Bar Imperii in Leipzig zu besuchen. Nach dem Jägermeister-Stipendium in der Pariser Bar Candelaria hat André Pintz hier, an der Ecke Brühl und Ritterstraße, gemeinsam mit seinen Partnern seine neue Wirkungsstätte errichtet.

Der Name der Bar leitet sich von der mitteralterlichen Reichsstraße ‚Via Imperii‘ ab, welche sich in Leipzig mit der damals ebenso bedeutsamen ‚Via Regia‘ kreuzte. Die Einrichtung der Bar hingegen hat absolut nichts Altertümliches. Modern und hochwertig eingerichtet in jeder Ecke. Wunderschöne Lampen, Verzierungen an den Wänden – wo man auch hinschaut, findet sich ein Blickfang.
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Neben der geschmackvollen Einrichtung beeindruckt der mit viel Fachkenntnis konzipierte Tresen. Zwei perfekt eingerichtete Arbeitsstationen erleichtern den Bartendern die Arbeit. Wenn nicht gerade ein Gastbartender eine Station okkupiert, stehen an diesen beiden Stationen André Pintz und, einer seiner Partner, André Kempe.

Wir begannen unseren Abend mit einem Glas Perrier-Jouet und studierten aufmerksam die Karte. Ganz wunderbar finde ich, dass man im Imperii hervorragend essen kann. Mit einer Vollküche ausgestattet, kann man sehr gut eine solide Grundlage schaffen, was wir nach einer hervorragenden kalten Gurken-Avokado-Suppe mit gebratener Chorizo mit einem Iron-Flat-Steak bzw. einem Huftsteak auf ganz köstliche Weise taten.
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Doch nun zu den Drinks!

Wir hatten einen „Fiesta de la Dia de los Muertos“, Reposado Tequila und Mezcal gemeinsam gegen die Schärfe einer Sauce Guapo. Stilecht serviert, ein Genuss!

Fiesta de la Dia de los Muertos

Fiesta de la Dia de los Muertos

Und einen ‚The Rock‘, einen Negroni mit einem kalten Stein statt Eis. So blieb der Drink kraftvoll bis zum letzten Schluck.

The Rock

The Rock

Sehr charmant finde ich auch die Idee, einen Bottled Negroni mit nach Hause nehmen zu können. So hatte ich noch ein paar Tage später ein klein wenig Imperii zu Hause.

Vielen Dank für diese schönen Stunden, das war sicher nicht mein letzter Besuch!

Oliver Steffens

Jahrgang 1970, wandte sich nach intensiver Beschäftigung mit Weinen und Whiskys der Cocktailbar zu.
Selbst einmal in der Gastronomie tätig gewesen, hat ihn dieses Thema nie wirklich losgelassen und so interessiert er sich auch für Barkonzepte und deren Umsetzung.

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