Wo Wodka den Unterschied macht – Rezepte mit rude Vodka

Wodka und Cocktails sind ja so eine Sache. Zu beliebig, zu geschmacksneutral. Dieses Lamento kennen Sie sicherlich. Und ganz falsch ist es ja nicht. Aber wollen Sie dieses Gespräch schon wieder führen? Nein? Dann kontern Sie doch einfach mal mit einem Cocktail, bei dem Wodka tatsächlich einen Unterschied macht.

Dann lohnt auch ein genauerer Blick auf den genutzten Wodka. rude Vodka zum Beispiel. Destilliert aus Pfälzer Weintrauben. Mild und mit einer dezenten, fruchtigen Traubennote. Einmal destilliert. Darf man auch mal pur trinken.

Sophisticated Lavender Fizz

6 cl Wodka (z.B. rude)
3 cl Zitronensaft
1,5 cl Zuckersirup
1 Eiweiß
Shake, Dryshake, Strain auf Cubes. Top with Cucumis Sophisticated Lavender.

Was macht hier den Unterschied aus? Eiweiß für die Textur und der Filler. Mit Cucumis Sophisticated Lavender statt Soda fügt man dem Drink eine florale Note hinzu. Dazu ein Hauch Bergamotte. Wacholder würde hier den Drink unangenehm dominieren. Heraus kommt so ein süffiger Longdrink mit einer leisen Komplexität.

 

Cocktail Béarnaise (Arpad Nikhazi)

5cl Wodka (im Original: Absolut Elyx; hier: rude)
3cl Zitronensaft
2cl Zuckersirup
1 Eigelb
1 BL Lemon Curd
3 Zweige Estragon

Shake, Double Shake, Finestrain in Sour-Glass.

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Eigelb, Estragon, Lemon Curd. Noch Fragen? Jede andere Spirituose als Wodka würde diese Aromenkomposition aus dem Takt bringen. Eine wunderbare Sämigkeit und eine feine Säure.

Sie haben also eine Aufgabe. Widersetzen Sie sich dem Wodka-Bashing. Aber mit Stil, kühlem Kopf und einem kühlen Wodka-Cocktail, der einen Unterschied macht.

tikiwise

Beruflich wandelt er auf David A. Emburys Spuren. Dessen Sour-Verhältnis von 8:2:1 irritiert ihn jedoch immer noch. Seine Aufmerksamkeit gilt American Whiskey, Tequila, Mezcal und allerlei Nischenspirituosen, aber auch Rezepten jenseits der Standards.

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