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	<title>Trinklaune &#187; Philipp Jäckel</title>
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	<description>Denken - Schmecken - Genießen</description>
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		<title>Die optimale Trinktemperatur &#8211; Aromen und ihre Wahrnehmung</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 16:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Trinklaune denkt momentan über den Glasrand hinaus. Wir befassen uns mit der Physik des Trinkens, immer im Hinterkopf die Idee habend, den Trinkgenuss zu erweitern bzw. etwas Neues schmecken zu wollen. Einer dieser Physik-Aspekte des flüssigen Genuss, ist mit Sicherheit die Temperatur. Aber, so viel sei vorweggenommen: Die Physik ist nur ein Teilaspekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Trinklaune denkt momentan über den Glasrand hinaus. Wir befassen uns mit der Physik des Trinkens, immer im Hinterkopf die Idee habend, den Trinkgenuss zu erweitern bzw. etwas Neues schmecken zu wollen. Einer dieser Physik-Aspekte des flüssigen Genuss, ist mit Sicherheit die Temperatur. Aber, so viel sei vorweggenommen: Die Physik ist nur ein Teilaspekt wenn wir uns mit dem temperaturabhängigen Geschmack befassen. Und die Temperatur biete eine der ganz wenigen Möglichkeiten die Wahrnehmung von Aromen zu beeinflussen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Eine Reise zum Gefrierpunkt des Geschmacks</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Eiswürfel müssen so kalt wie möglich sein. Am besten das Rührglas vorkühlen – Gästegläser sowieso… Im Zuge der Wiederbelebung von historischer Bar- und Cocktailkultur gab es in den letzten Jahren auch so manches Rennen und Diskussion zum absoluten Nullpunkt eines Drinks. Mindestens aber weit über den Gefrierpunkt von Wasser hinausgehend. Ein Extrembeispiel dieser Niedrigtemperatur-Rally, bei dem sich aber wohl die meisten einig sind, ist der Martini. So kalt wie möglich soll er sein, um vollendet in Perfektion genießbar zu sein. Am besten haben der Gin und Wermut auch schon einige Stunden neben Rührglas und Martinischale im Froster bei unzähligen Grad Minus verbracht.</p>
<p>Im Folgenden muss ich wohl genau aufpassen, wann ich das Wort ‚Cocktail‘ verwende. Unser Alchemyst hat da nämlich den festen Standpunkt: Ein Cocktail ist nur einer, wenn er mit Eis hergestellt wurde. Allein einer Diskussion zu diesem Thema zu zuhören ist ein großer Spaß und durchaus langwierig. Machen wir lieber einen Bogen darum.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Martini ist also ein Cocktail, der uns den Genuss auf der einen Seite der Temperaturskala darstellt. Ganz am anderen Ende, scheint es wenig Sinn zu machen, sich über die Trinktemperatur von heißen Mischgetränken Gedanken zu machen. Oder doch? Hat ein Hot Buttered Rum eine optimale Trinktemperatur? Und was ist mit den Getränken die sich in keinem dieser Extreme wohl fühlen? Beide Gedanken sollen in weiteren Artikeln aufgegriffen werden. So soll ein Eindruck davon gewonnen werden, wie die Temperatur bei Zubereitung und Genuss genutzt werden kann, um neue Geschmackserlebnisse zu kreieren.</p>
<p>Zunächst aber zurück zum eiskalten Martini. Zwei Aspekte scheinen hier zusammen zukommen. Die Zubereitung (möglichst kalt) und der Genuss (möglichst lange kalt). Bei ersterem beschäftigen wir uns klar mit der Physik von Flüssigkeiten und den anderen Aggregatzuständen. Warum aber sagt der persönliche Geschmack, welcher ja durchaus variiert, dass dieser Drink so kalt sein soll und andere Cocktails ebenfalls besser kalt als warm zu genießen sind? Jetzt springen wir in Richtung Biologie und Chemie.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Geschmack ist temperaturabhängig</h3>
<p style="text-align: justify;">Evolutionstechnisch ist klar, dass nicht immer Möglichkeiten bereit standen sein Essen und auch Getränke sehr kalt oder sehr warm zu zubereiten. Viel mehr hat die Außentemperatur den Rahmen vorgegeben. Und so ist es gerade der Bereich der Zimmertemperatur ab ca. 20°C bis 35°C, bei dem die meisten Rezeptoren auf der Zunge die Geschmacksmoleküle in ein Aroma „übersetzen“ können. Hier schmecken wir also am besten, aber auch am meisten, je nachdem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet. Diese Temperaturabhängigkeit ist allerdings zum Beispiel für den süßen Geschmack ausgeprägter als für den Bitteren. Auch in den einzelnen Geschmacksrichtungen variiert die Wahrnehmung: Süß wird in kalten Drinks weitaus differenzierten wahrgenommen als bei Zimmertemperatur. Dem gegenüber steht, dass umso mehr Aromen freigesetzt werden und über den Geruchssinn wahrgenommen werden, je wärmer ein Getränk ist. Und eine weiterer Erklärungsansatz bringt mit ein, dass man sich bei Temperaturen jenseits der 35°C oder unter 20°C mehr und mehr mit der Temperatur beschäftigt und andere Geschmackseindrücke einfach ausblendet. Gerade diese Theorie finde ich im Bezug auf Getränke sehr interessant. (Eigentlich) Negativ wahrgenommene Aromen lassen sich also zu Gunsten anderer Eindrücke und einem runderen Gesamteindruck ausblenden und steigende bzw. fallende Temperaturen offenbaren ihrerseits auch ein neues, vielleicht besseres oder spannenderes Aromenspektrum. Zu kalte oder zu warme Getränke verdeutlichen, dass plötzlich die Temperatur eine vorrangige Rolle spielt und wir eine Abkehr von diesem Extrem, zu Gunsten einer höheren Aromenvielfalt, bevorzugen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Gibt es die optimale Trinktemperatur?</h3>
<p style="text-align: justify;">Vieles in diesem Bereich des temperaturabhängigen Genuss ist dabei noch Theorie und bietet weiterhin viel Raum für Forschung. Wir wollen hieraus auch kein in Sich geschlossenes Wissen mitnehmen. Es geht viel mehr um Ideen und Ansätze mit dem Thema Temperatur in Getränken zu spielen und zu verstehen, warum ein Wein bei einer bestimmten Trinktemperatur erst so richtig Spaß macht, gleichzeitig aber eine Verallgemeinerung zum Beispiel für Weißwein die Trinkfreudigkeit erheblich mindern kann.<br />
Um auf die weiter oben gestellte Frage zurück zu kommen, warum wir gewisse Trinktemperaturen bevorzugen: Getränke haben je nach Temperatur ein anderes, von uns wahrgenommenes, Aromen- und Geschmacksprofil. Was gleich bleibt, sind die insgesamt darin enthaltenen und für den Geschmack (auf der Zunge) verantwortlichen Moleküle. Das hat in unserem Fall auch einiges mit dem Geschmack von Alkohol zu tun, was der Alchemyst demnächst näher beleuchten wird. Ein Drink lässt sich also nicht nur über die Zutaten gestalten, sondern auch über seine Trinktemperatur.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ein Martini auf dem Trockenen</h3>
<p style="text-align: justify;">Zurück zum Martini: Die Temperatur von Gin und Wermut bei der Zubereitung hat sicherlich keinen Einfluss auf den daraus entstehenden Geschmack. Der Unterschied kommt hier erst ins Spiel, wenn man die Verwässerung durch das Eis beim Rühren mit einbezieht. Hierdurch wird, einfach gesagt, der Geschmack verdünnt. Zusätzlich sinkt der Alkoholgehalt , was wiederrum auch zu einem anderen Geschmacksprofil führt. Unter anderem, da Alkohol bekanntlich ein top Geschmacksvermittler ist. Soll dieser Effekt möglichst gering gehalten werden, so macht es sicher Sinn, dass Eis und Flüssigkeiten annähernd die gleiche Temperatur haben. Mal angenommen, Wermut und Gin haben schon nach ihrem Aufenthalt im Gefrierschrank -20°C. Warum noch auf Eis rühren? Die Variationsmöglichkeiten scheinen unendlich zu sein und ebenso sind es damit verbundene Diskussionen. Ein Abwägen zwischen gewünschter Trinktemperatur und nötigem Schmelzwasser schlägt zum einen den Bogen zu anderen Aspekten der Getränkephysik. Zum andern kann man, wie schon erwähnt, darüber diskutieren, ob es sich noch um einen Cocktail handelt. Für ein spannendes Trinkerlebnis, welches durch viele Faktoren wie zum Beispiel die Temperatur beeinflusst wird, scheint (und sollte) dieser Gedanke aber zweitrangig sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2012/05/22/die-optimale-trinktemperatur-aromen-und-ihre-wahrnehmung/martini/" rel="attachment wp-att-18109"><img class="aligncenter wp-image-18109" title="martini" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/05/martini.jpg" alt="" width="292" height="501" /></a></p>
<p>Das der Martini so kalt bevorzugt wird, hat also einiges damit zu tun, dass negative Geschmackseindrücke bei diesen Temperaturen nicht wahrgenommen werden können. Wird er wärmer, ist es immer noch ein und derselbe Drink. Jetzt treten aber auf einmal die eher unerwünschten Aromen in den Vordergrund. Zum Beispiel die Bitternoten des Wermut und natürlich der oft als unangenehm wahrgenommene Geschmack von Alkohol.<br />
Wie wir Aromen wahrnehmen, hängt stark mit der Temperatur zusammen und lässt sich vortrefflich für Experimente nutzen. Dabei ist es ja lediglich eine Momentaufnahme, wenn man die Trinktemperatur beim ersten Schluck beachtet. Die folgende Temperaturveränderung kann ebenfalls spannend sein und bietet diverse, spannende Variationsmöglichkeiten. Vielleicht ist ja auch eine möglichst geringe Temperatur nicht der Weisheit letzter Schluss, wenn es um den Martini geht. Bleibt die Trinklaune auf der Strecke, sollten die Experimente aber lieber hinten anstehen.</p>
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		<title>Vinho da roda &#8211; Madeira und zwei Cocktails</title>
		<link>http://trinklaune.de/2012/03/10/vinho-da-roda-madeira-und-zwei-cocktails/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 18:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Zeitalter der Entdeckungen. Ganz grob beschreibt dieser Begriff die Zeit zwischen dem 15. Und 18. Jahrhundert. Einigkeit herrscht über diesen Begriff zwar nicht, aber das spielt in diesem Kontext auch keine Rolle. Die Reisen der damaligen Zeit, betrachtet vor ihrem technischen Hintergrund, erscheinen wahre Meisterleistungen zu sein. Aber wie man inzwischen weiß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Zeitalter der Entdeckungen. Ganz grob beschreibt dieser Begriff die Zeit zwischen dem 15. Und 18. Jahrhundert. Einigkeit herrscht über diesen Begriff zwar nicht, aber das spielt in diesem Kontext auch keine Rolle. Die Reisen der damaligen Zeit, betrachtet vor ihrem technischen Hintergrund, erscheinen wahre Meisterleistungen zu sein. Aber wie man inzwischen weiß spielte auch mehr oder weniger der Zufall eine große Rolle dabei, was und vor allem wann es entdeckt wurde. Viele dieser Reisen gingen von einem Land aus, welches damals eine wichtige Rolle spielte: Portugal. Als es zu Beginn des 15. Jahrhunderts erst so richtig los ging, standen naturgegeben zunächst die Entdeckungen in der näheren Umgebung an. So fanden 1419 die Segler João Gonçalves Zarco, Tristão Vaz Teixeira und Bartolomeu Perestrelo die Insel Madeira. Inzwischen ist bekannt, dass die Insel schon lange vor ihnen auf Karten zu finden war. Aber die ersten Siedler fanden erst durch die Beschreibung der Portugiesen ihren Weg dorthin.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Insel entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zwischenhalt für Schiffe die auf dem Weg in „die neue Welt“ waren. Und so wurden ab dem 16. Jahrhundert die Schiffe unter anderem mit Wein beladen, welcher auf der Insel hergestellt wurde. Man lernte vom Portwein und gab dem Wein eine kleine Menge neutralen Alkohol hinzu. So wollte man gewährleisten dass die lange Reise auf den Schiffen den Wein nicht verdirbt. Schlecht wurde er auch nicht. Dennoch war der Wein, wenn er einmal nicht auf der Reise gehandelt oder ausgetrunken wurde, bei seiner Rückkehr nicht mehr derselbe. Die Hitze auf der Seereise hatte für einen ganz eigenen Weinstil gesorgt. Genannt wurde er daraufhin „vinho da roda“ – Weine die eine Rundreise machten.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich fährt man inzwischen mit dem Wein nicht mehr halb um die Welt um ihn zu produzieren. Das Erwärmen über mehrere Monate findet inzwischen in entsprechenden Tanks statt und sorgt immer noch für eine schnellere Reifung und das Karamelisieren von Zucker. „Estufagem“ nennt man diesen Prozess, der Madeira eindeutig von Port unterscheidet. Madeira muss gezwungener Maßen sehr lange Reifen können. Die bei der Herstellung verwendeten Trauben bringen sehr viel Säure mit, was unter anderem durch die jahrelange (meist eher Jahrzehnte lange) Reifung in Holzfässern ausgeglichen werden soll. Über die Herstellung von Madeira gibt es noch sehr viel zu berichten. Davon aber an anderer Stelle mehr. Kommen wir doch lieber zur eigentlichen Trinklaune dieser Weine, die ungeöffnet wie auch geöffnet ein unglaubliches Lagerungs-Potenzial haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://trinklaune.de/2012/03/10/vinho-da-roda-madeira-und-zwei-cocktails/cossartgordonverdelho-2/" rel="attachment wp-att-17136"><img class="size-medium wp-image-17136 alignright" title="cossartgordonverdelho" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/03/cossartgordonverdelho1-263x300.jpg" alt="" width="235" height="268" /></a>Wir steigen an dieser Stelle mal mit einer einfachen Qualität ein. Der folgende Wein stammt von Cossart Gordon, reifte fünf Jahre in Eichenfässern und ist ein Produkt aus der Traube mit dem Namen Verdelho (verdeljo gesprochen). Verdelho beschreibt gleichzeitig eine bestimmte Art von Madeira-Weinen. Diese sind die zweit trockensten, gleich nach dem Sercial Madeira. Wie trocken der Wein ist, wird vor allem über den Zeitpunkt bestimmt, an dem man die Fermentation durch Zugabe des Neutralalkohols stoppt. Als Resultat bleibt bei den Verdelhos um einiges mehr von der erwähnten Säure über. Es lohnt sich den Wein über mehrere Wochen zu trinken. Er verändert sich definitiv zum Positiven. Mal für einen Tag Dekantieren und dann zurück in die Flasche wird auch schon einiges bringen. Wie schon angesprochen, muss man sich bei Madeira nicht gleich Sorgen um die Haltbarkeit machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Junge Verdelhos sind für mich allerdings nicht gerade die erste Wahl zum pur trinken. Es gibt Ausnahmen. Aber ähnlich einem Ruby Port ist die geschmackliche Offenbarung im Vergleich zu älteren Qualitäten begrenzt. Die 10 Jahre gereiften Qualitäten sind da nochmal ein großer Schritt nach vorne. In der Nase findet man beim Verdelho von Cossart Gordon als erstes die Säure wieder &#8211; Aber angenehm. Zitronenzeste, dunkler Honig und ein kleiner Hauch von Holznoten rundet dass Bild ab. Ganz vorne auf der Zunge kommt der Wein sehr frisch daher, was aber in eine leichte Süße übergeht die an Rosinen und Feigen erinnert. Die angenehme Säure trägt den Wein bis zum Abgang, wo einer toller nussiger Geschmack noch länger am Gaumen bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Geschmacksbild der Verdelhos macht sie für mich ideal um sie in Drinks einzubinden. Bezahlbar sind sie alle Mal. Und wie schon erwähnt muss man sich auch nach dem Öffnen keine großen Gedanken um die Lagerung machen. Der hier vorgestellte Wein macht sich zum Beispiel ganz wunderbar in einem Madeira Cobbler.</p>
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<p><a href="http://trinklaune.de/2012/03/10/vinho-da-roda-madeira-und-zwei-cocktails/madeiracobbler/" rel="attachment wp-att-17102"><img class="size-large wp-image-17102 alignleft" title="madeiracobbler" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/03/madeiracobbler-925x1024.jpg" alt="" width="298" height="328" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Madeira Cobbler</strong></p>
<p style="text-align: justify;">==============</p>
<p style="text-align: justify;">Eine halbe Orange (bei großen lieber weniger)</p>
<p style="text-align: justify;">1,5cl Orange Curacao</p>
<p style="text-align: justify;">Dashes Zuckersirup</p>
<p style="text-align: justify;">7cl Madeira (Verdelho)</p>
<p style="text-align: justify;">Die Orange im Glas zerstoßen. Auf Crushed Ice bauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p style="text-align: justify;">Einen weiteren Drink den ich schon einmal<a href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/" target="_blank"> hier</a> erwähnte, lohnt es sich auf jeden Fall einmal zu testen. Der <strong>à tout à l’heure </strong>zeigt ebenfalls wunderbar, was Madeira in Drinks kann. Das Geschmacksbild des Verdelho findet man fast vollständig im Drink wieder. Erst nach dem eigentlichen Abgang machen sich angenehme Nusstöne nochmal ganz breit am Gaumen &#8211; Ganz große Trinklaune.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>à tout à l’heure</strong><a href="http://trinklaune.de/2012/03/10/vinho-da-roda-madeira-und-zwei-cocktails/atoutalheure/" rel="attachment wp-att-17163"><img class="size-medium wp-image-17163 alignright" title="atoutalheure" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/03/atoutalheure-199x300.jpg" alt="" width="238" height="358" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">=============</p>
<p style="text-align: justify;">1,5cl St. Germain<br />
1,5cl Birnenbrand<br />
0,5-0,75cl Maraschino<br />
1,5cl Verdelho Madeira<br />
2 dashes Angostura Bitters<br />
6cl Champagner</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">So viel zum Spaß mit diesem wundervollen Getränk im Zusammenspiel mit anderen Zutaten im Cocktail. Beim nächsten Mal dann die volle Madeira-Power ganz auf sich allein gestellt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Cadenhead&#8217;s KFM Enmore 12YO vs. Bristol Classic Enmore 1988</title>
		<link>http://trinklaune.de/2012/02/07/cadenheads-kfm-enmore-12yo-vs-bristol-classic-enmore-1988/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 22:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Enmore Destille… Da war doch mal was? Ja, eine Artikel-Reihe rund um die Destillate von dort war geplant. Und ist letztendlich eingeschlafen – Bis jetzt.</p> <p style="text-align: justify;">Damals im ersten Artikel wurde die Produktion mittels der hölzernen Single-Pot-Stil Anlage ausführlich beschrieben. Von eben dieser wird es heute noch mal zwei Rums zu besprechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Enmore Destille… Da war doch mal was? Ja, eine <a href="http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/" target="_blank">Artikel-Reihe</a> rund um die Destillate von dort war geplant. Und ist letztendlich eingeschlafen – Bis jetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Damals im <a href="http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/" target="_blank">ersten Artikel</a> wurde die Produktion mittels der hölzernen Single-Pot-Stil Anlage ausführlich beschrieben. Von eben dieser wird es heute noch mal zwei Rums zu besprechen geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Single-Pot-Stil wird bekannter Maßen „<strong>Versaille Stil</strong>“ genannt, da sie ursprünglich von einer Destille mit diesem Namen stammt. Das der folgende Rum mit dieser Anlage destilliert wurde, steht zwar nicht auf dem Etikett. Zwischen den Zeilen stehend, kann man es aber von der Website des Abfüllers erfahren. Wieder einmal ist nicht die Destille der Abfüller sondern einer der unabhängigen Abfüller. In diesem Fall Bristol Spirits aus Groß Britannien. Ähnlich wie bei Cadenhead’s und Silver Seal, werden meist nur einzelne Fässer gekauft und nach Geschmack des Abfüllers gelagert.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <strong>Bristol Classic „Enmore Still“</strong> wurde 1988 destilliert und reifte anschließend für 20 Jahre in ehemaligen Bourbonfässern. Die bernsteingelbe Farbe erscheint für die lange Fassreife erstaunlich hell.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2012/02/07/cadenheads-kfm-enmore-12yo-vs-bristol-classic-enmore-1988/bcenmore1988/" rel="attachment wp-att-16737"><img class="aligncenter size-medium wp-image-16737" title="bcenmore1988" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/02/bcenmore1988-300x187.jpg" alt="" width="359" height="223" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In der Nase findet man dann aber die Aromen der Lagerung deutlich wieder. Hinzu kommt Karamell und eine deutliche Alkoholnote. Hier zeigt der Rum sich für seine 43% schon recht kraftvoll. Am Gaumen weiter Holztöne (aber nicht unangenehm), dunkle Schokolade und Salbei. Man trifft zunächst auf sehr viel Kraft, die sich aber schnell mildert und die angesprochenen Aromen gut transportiert. Der Abgang zeigt sich leicht bitter, aber nicht zu kurz. Dennoch bringt folgender Satz eine zusammenfassende Bewertung auf den Punkt: Der Rum ist sein Geld (ca. 100€) nicht wert.<a href="http://trinklaune.de/2012/02/07/cadenheads-kfm-enmore-12yo-vs-bristol-classic-enmore-1988/cadenheadskfm12/" rel="attachment wp-att-16692"><img class="alignright size-large wp-image-16692" title="cadenheadskfm12" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/02/cadenheadskfm12-316x1024.jpg" alt="" width="164" height="531" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht’s mit<strong> Cadenhead’s KFM Enmore</strong>. Destilliert 1991 und 2004 abgefüllt (Das Alter ist mit 12 Jahren angegeben).<br />
Die Farbe ist mehr als Dunkel, fasst ins Schwarz gehend. In der Nase schlagen zunächst die 66% voll zu. Ungeschönt hat man hier einen scharfen Geruch nach Alkohol und erst versteckt offenbaren sich Aromen wie Orange, Leder, Lakritz und Kakao. Der Geschmack kommt dann ein wenig vorsichtiger daher, aber auch diese Abschwächung soll nicht über die Gewalt, mit der dieser Rum am Gaumen einschlägt, hinweg täuschen.<br />
Natürlich hat dieser Rum vor allem eins: Kraft. Trotzdem wirkt er rund und hat eine perfekt eingebundene Holznote. Alles gepaart mit einer deutlichen, aber nicht unangenehmen Süße. Der Abgang ist schließlich einfach extrem und hinterlässt einen kratzigen sowie langen Nachgeschmack.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Cadenhead’s braucht die volle Aufmerksamkeit des Genießers. Größere Schlucke sind hier unangebracht und verderben den Genuss. Auch macht der Rum schnell „satt“. Eine kleine Menge reicht davon am Abend. Warnen kann man auch nur vor der Zugabe von Wasser. Sehr dunkle Aromen kommen zum Vorschein, die einfach keinen Spaß mehr machen. Wer wissen möchte was für ein Destillat aus der der Versaille Stil kommt, lediglich ein bisschen geschönt durch die Lagerung im Fass, der ist hier genau richtig. Absolut nichts für Anfänger oder zum mal eben nebenbei Trinken.<br />
Für sein Geld bekommt man hier sehr viel Rum geboten, falls man ihn noch irgendwo auftreiben kann. Das ist einfach Rum pur – Authentisch und verdammt gut.</p>
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		<title>Keller Kirchspiel Riesling GG 2007</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/07/09/keller-kirchspiel-riesling-gg-2007/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 08:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während einem größtenteils verregneten Wochenende im Juni, traf sich der Großteil des Trinklaune-Teams, um den Namen unseres Blogs mal wieder gebührend zu zelebrieren. Freitagnacht bildete eine, zum wiederholten Male, fulminante Cocktailparty für einen unserer Autoren und seine Gäste den Start. Der Samstag wurde dann im kleinen Kreis, zusammen mit einer Reihe von Weißweinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während einem größtenteils verregneten Wochenende im Juni, traf sich der Großteil des Trinklaune-Teams, um den Namen unseres Blogs mal wieder gebührend zu zelebrieren. Freitagnacht bildete eine, zum wiederholten Male, fulminante Cocktailparty für einen unserer Autoren und seine Gäste den Start. Der Samstag wurde dann im kleinen Kreis, zusammen mit einer Reihe von Weißweinen verbracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer davon wurde bereits vor wenigen Tagen <a href="http://trinklaune.de/2011/06/28/san-giovanni-della-sala-orvieto-classico-superiore/" target="_blank">hier im Blog</a> vorgestellt. Ein anderer, der uns alle ausnahmslos begeisterte, (soviel muss einfach schon vorweg gesagt werden), wird diesen Artikel füllen. Zugegeben ist der Wein und ebenso der Winzer, von dem er stammt, alles andere als unbekannt. Für uns war es allerdings ein besonderer Genussmoment, der unbedingt festgehalten und verbreitet werden muss. Reine Geschmacksbeschreibungen gibt es zu Hauf, weshalb wir auf interessante Hintergrundinformationen auf keinen Fall verzichten wollen &#8211; Sie gehören einfach zum Getränk und dem folgenden Genuss dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Weingut Keller, aus welchem diese Flasche stammt, kann auf über 200 Jahre Weinbau zurück blicken. Seit 2002 führt Klaus Peter Keller die Arbeit der Familie fort und kann bereits auf unzählige Auszeichnungen für seine Weine stolz sein. Inzwischen gibt es neben der allerersten Lage, dem Dahlsheimer Hubacker, aus fünf weiteren Lagen Große Gewächse von Keller: Pettenthal, Kirchspiel, Brunnenhäuschen Abtserde, Morstein, Bürgel. Mit Ausnahme des Bürgel (Spätburgunder), wird auf allen anderen Riesling angebaut. Andere Weine, die diese Klassifikation nicht haben, sind allerdings nicht weniger interessant.</p>
<p style="text-align: justify;">An diesem Tag sollte es bei uns ein Kirchspiel von 2007 werden. Aus einem Jahr, das für die Winzer und ihre Mitarbeiter im Weinberg rasant startete und schon früh viel Arbeit an den Reben mit sich brachte – So auch bei Keller in Flöhrsheim-Dahlsheim. Der eher kalte August bremste das Wachstum der Trauben zum richtigen Zeitpunkt ab und ein warmer September, sowie geringe Niederschlagsmengen im Oktober, legten die Ernte für das Kirchspiel auf Mitte bis Ende Oktober.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der 45 ha großen Lage „Kirchspiel“ bei Westhofen (erstmals 1348 erwähnt) wird von insgesamt drei Winzern ausschließlich Riesling angebaut. Der Weinberg zeigt zum Rhein hin und bietet einen größtenteils aus Tonmergel bestehenden Boden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegebener Maßen fiel es uns nicht ganz leicht, Verkostungsnotizen für diesen Wein aufzuschreiben. Viel zu sehr waren wir mit dem Schmecken und dem Genießen beschäftigt – Das Denken musste erstmal hinten anstehen. Torben konnte sich letztendlich doch dazu durchreißen die folgenden Notizen zum Kirchspiel Riesling, Großes Gewächs von 2007 zu machen:</p>
<p style="text-align: justify;">Nase:<br />
Riesengroß, fett, tief und brillant. Dicht und mit viel Struktur, Ananasfrucht und eine samtige Vanille.<br />
Ein Geruch zum Versinken. &#8220;Augenblick, verweile doch&#8230;&#8221; kommt mir in den Sinn.</p>
<p>Gaumen:<br />
Beginnt feinfruchtig und subtil, wird aber schnell präsenter und größer. Süße und Säure grundieren den Wein perfekt, bleiben aber im Hintergrund. Das Kirchspiel muss nicht auf dieser Ebene von Riesling bleiben, sie ist nur die Basis.<br />
Vanille, extrem voll und dicht, höchst konzentriert und fett. Montrachet-Riesling!</p>
<p>Abgang:<br />
Riesengroß und voll, Vanille und eine feine Frucht. Gigantisch.<br />
Ein öliger und fetter Riesling in ungekannter Qualität. Groß wie ein toller weißer Burgunder &#8211; so konzentriert und voll, dass große Schlucke den Gaumen überfordern.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-14515" href="http://trinklaune.de/2011/07/09/keller-kirchspiel-riesling-gg-2007/kirchspiel07/"><img class="aligncenter size-full wp-image-14515" title="kirchspiel07" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/07/kirchspiel07.jpg" alt="" width="410" height="614" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Dieser Wein, welcher sicherlich noch am Anfang seiner Trinkreife ist, hat uns richtig viel Spaß gemacht. Er zog eine typisch trinklaunige, spontane Einkaufstour nach sich und lies die Idee weiterer gemeinsamer Weinverkostungen aufkommen. Diese sind inzwischen schon fest geplant und das Ergebnis wird mit Sicherheit hier zu lesen sein. Wer sich fragt, wie gut der Wein im Vergleich zu anderen großen Rieslings ist. Oder gar die Frage nach wie vielen Punkten stellt. Der wird von uns mit Sicherheit keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Das Kirchspiel von 2007 war großartig. Punkt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Büchertipp – Cocktails von Food&amp;Wine</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 21:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer in der Überschrift einen Fehler vermutet, da es mehrere Bücher sind, aber nur ein Tipp, den muss ich enttäuschen. Im Folgenden möchte ich eine Buchreihe vorstellen, die ich selten in der Aufstellung: Meine Spirituosen, meine japanischen Rührlöffel, meine Cocktailbücher, meine … finde – So zumindest im deutschsprachigen Raum.</p> <p style="text-align: justify;">Es geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12552" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2006/"><img class="size-full wp-image-12552 aligncenter" title="cocktails2006" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2006.jpg" alt="" width="257" height="231" /></a>Wer in der Überschrift einen Fehler vermutet, da es mehrere Bücher sind, aber nur ein Tipp, den muss ich enttäuschen. Im Folgenden möchte ich eine Buchreihe vorstellen, die ich selten in der Aufstellung: Meine Spirituosen, meine japanischen Rührlöffel, meine Cocktailbücher, meine … finde – So zumindest im deutschsprachigen Raum.<a rel="attachment wp-att-12559" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2007/"><img class="alignright size-medium wp-image-12559" title="cocktails2007" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2007-300x263.jpg" alt="" width="237" height="207" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um das jährlich, vom Food&amp;Wine Magazin, herausgegebene Buch „Cocktails 20xx“. „xx“ ist dabei durch die Zahlen 05 bis 10 zu ersetzen. Die Bücher sind jedes für sich, unabhängig von den anderen, eine grandiose Sammlung von (größtenteils) innovativen Rezepten. Leider habe ich die Ausgabe von 2005 noch nicht, so dass ich diese hier nicht mit vorstellen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Jedes Buch beginnt mit einer kleinen Einführung á la „die kleine Mixschule“. Darauf folgt der eigentliche Inhalt: Jede Menge Rezepte. Dabei sind die meisten Cocktails nach Spirituosen geordnet. Darüberhinaus sind in jeder Ausgabe auch besondere Kategorien wie Punches, Classics oder „Mixologist all-stars“ zu finden. Seit der 2009er Ausgabe ist für jede Kategorie ein bekannter Bartender verantwortlich.<a rel="attachment wp-att-12566" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2008/"><img class="alignleft size-medium wp-image-12566" title="cocktails2008" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2008-300x255.jpg" alt="" width="214" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu jedem Rezept ist ein bisschen Hintergrundwissen mit angegeben und sehr viele Drinks sind auch auf einem Foto abgebildet. Auch diese Fotos haben etwas Besonderes: Die verwendeten Gläser. Für jeden Drink gibt es ein anderes Glas. Die Gläser möchte man sich am liebsten sofort kaufen. Leider oder dankenswerter Weise, stehen seit der 2008er Ausgabe neben den Fotos die Namen und Hersteller der Gläser. Nach kurzer Recherche muss man enttäuscht feststellen, dass die guten Stücke nicht selten einen dreistelligen Wert haben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Neben den ohnehin schon spannenden und innovativen Rezepten, muss man auch die Kategorie der alkoholfreien Cocktails lobend erwähnen. Keine Standard-Saftgepansche. Sondern wirklich leckere und nicht langweilige „Mocktails“ – wie sie hier genannt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch findet sich in jedem Buch ein Abschnitt über Barfood. <a rel="attachment wp-att-12591" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2009/"><img class="alignright size-medium wp-image-12591" title="cocktails2009" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2009-300x285.jpg" alt="" width="220" height="209" /></a>Die Zubereitung ist zwar teilweise sehr aufwendig, aber es ist ein netter Zusatz in einem Cocktailbuch. Den letzten Abschnitt bildet meist eine Liste von empfehlenswerten Bars. Seit 2010 ist diese Liste auch international. In älteren Ausgaben sind es lediglich Bars in den USA.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wurde bisher nur sehr selten beim Nachmixen von Rezepten aus diesen Büchern enttäuscht. Und selbst mit einer größeren Hausbar muss man feststellen, dass es immer noch Spirituosen gibt, die man nicht hat. Da die Bücher alle für kleines Geld zu haben sind, bleibt aber zum Glück noch genug Geld über, diese Spirituosen auch noch zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p>Um mal ein bisschen Durst zu machen, folgendes Rezept aus der aktuellen Ausgabe von 2010:</p>
<p><strong>à tout à l&#8217;heure</strong></p>
<p>1,5cl St. Germain<br />
1,5cl Birnenbrand<br />
1,5cl Maraschino<br />
1,5cl Verdelho Madeira<br />
2 dashes Angostura Bitters<br />
6cl Champagner</p>
<p>Ein Champagner-Drink der Extra-Klasse.</p>
<p style="text-align: justify;">Absolute Kaufempfehlung für alle Ausgaben! Die 2011er kommt wohl im Mai.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12600" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2010/"><img class="aligncenter size-full wp-image-12600" title="cocktails2010" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2010.jpg" alt="" width="406" height="391" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Canton – Ein Rum Drink</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 18:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehr viele (gute) Rum Drinks gibt es nicht. Damit muss man leben, was aber auch nicht schwierig ist. Schließlich ist Rum eine wunderbare Spirituose für den puren Genuss. Dann darf es aber doch gerne der Rum jenseits der 30 € sein. Und die interessanten Rum Drinks die es gibt, sind ja auch wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehr viele (gute) Rum Drinks gibt es nicht. Damit muss man leben, was aber auch nicht schwierig ist. Schließlich ist Rum eine wunderbare Spirituose für den puren Genuss. Dann darf es aber doch gerne der Rum jenseits der 30 € sein. Und die interessanten Rum Drinks die es gibt, sind ja auch wirklich sehr gut. Manchmal soll es aber doch etwas abseits von Daiquiri, Mai Tai, Rum Old Fashioned und Dark &amp; Stormy sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein tolles Beispiel für einen Rum Drink, der mit nahezu jedem gereiften Rum funktioniert (je nach persönlichen Geschmack), ist folgender Cocktail:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Canton</strong></p>
<p style="text-align: center;">4,5cl Rum nach Wahl<br />
0,75cl Maraschino<br />
0,75cl Cointreau<br />
½ bL Granatapfelsirup (selbstgemacht)</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Eiswürfeln rühren. In einer Cocktailschale servieren. Als Deko passt eine Kirsche sehr gut.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12401" href="http://trinklaune.de/2011/02/11/canton-%e2%80%93-ein-rum-drink/canton/"><img class="aligncenter size-full wp-image-12401" title="canton" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/canton.jpg" alt="" width="468" height="320" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Rezept stammt aus dem Buch „Jones Complete Barguide“ von Stan Jones aus dem Jahr 1977. Das Geniale an diesem Drink ist seine Variationsvielfalt. Da wäre zunächst der Rum, der je nach persönlichem Geschmack gewählt werden kann. Tests mit Angostura 1919, Appleton Extra, Seawynde oder Rivière du Mât Cuvée Spéciale haben alle ein äußerst schmackhaftes und jedes Mal aufs Neue überraschendes Getränk geschaffen. Einen Favoriten habe ich bisher noch nicht gefunden, da alle Rums wieder etwas neues bieten. Appleton Extra und der Rhum Agricole haben momentan einen kleinen Vorsprung, aber es stehen auch noch viele Rums zum Testen bereit.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mengenangaben im Rezept zu den anderen Zutaten, sollen lediglich einen Richtwert angeben. Je nach Rum und zum Beispiel auch je nach Granatapfelsirup verträgt der Drink leicht andere Mengen. Ausprobieren ist angesagt, oder viel mehr vorsichtig herantasten.  Hier findet jeder Rumliebhaber sein Elixier, passend zu seiner Lieblingsdroge.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Enmore Distillery &#8211; Versaille-Still</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 15:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den Begin der Enmore-Reihe macht eine Destillationsanlage, die Enmore von der Versaille Destille gekauft hat und die dann widerum an die Uitvlugt Destille ging, bevor sie bei DDL landete. Sie ist schon lange die einzige dieser Art, die noch existiert und steht inzwischen in der einzigen noch laufenden Destille: Diamond.</p> <p style="text-align: justify;">Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den Begin der <a href="http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/" target="_blank">Enmore-Reihe</a> macht eine Destillationsanlage, die Enmore von der Versaille Destille gekauft hat und die dann widerum an die Uitvlugt Destille ging, bevor sie bei DDL landete. Sie ist schon lange die einzige dieser Art, die noch existiert und steht inzwischen in der einzigen noch laufenden Destille: Diamond.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um die 250 Jahre alte, hölzerne Pot Still, kurz Versaille-Stil genannt (Kürzel: &#8220;VSG&#8221;).</p>
<div id="attachment_11706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 309px"><a rel="attachment wp-att-11706" href="http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/ddl-ver-still/"><img class="size-full wp-image-11706" title="ddl-ver-still" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/12/ddl-ver-still.jpg" alt="" width="299" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Demerara Distillers Ltd.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Die Pot-Stills sollten jedem Whisky Liebhaber bekannt sein. Dennoch muss man hier einen Spezialfall dieses Verfahrens betrachten. Dave Broom beschreibt das in seinem Buch „Rum“ wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Maische kommt in die hölzerne Brennblase und wird erwärmt. Der dabei entstehende Alkoholhaltige Dampf hat etwas über 20 Volumenprozent und steigt bis in den bekannten, aus Kupfer bestehenden „Schwanenhals“ auf. Von dort wird er weiter in einen Kolben geleitet, der ein Gemisch aus Wasser und Alkohol früherer Destillationen beinhaltet. Genauer genommen sind es Teile von Vor- und/oder Nachlauf, mit Wasser auf ca. 50% Vol. verdünnt. Dies wird durch den heißen Dampf aus der Brennblase zum Kochen gebracht und steigt wiederrum auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf diesem aus Kupfer bestehenden Gefäß, befindet sich die Rektifiziersäule. In diese strömt der heiße Dampf von unten ein. Die Rektifiziersäule oder auch einfach Rektifikator genannt, ist innen durch mehrere perforierte Zwischenböden unterteilt. Des Weiteren verläuft ein Rohr, das mit Wasser gekühlt wird, durch diese Säule. Dabei gibt es auch Anlagen, in denen durch dieses Rohr die zunächst noch kalte Maische läuft. Der heiße, alkoholhaltige Dampf strömt nun in der Rektifiziersäule, durch die Zwischenböden nach oben. Dabei kondensiert der Dampf an dem  kalten Rohr und erwärmt dessen Inhalt. Auf dem ersten Zwischenboden setzen sich dann sehr schwere Alkohole (jene mit vielen Fuselölen) ab, nachdem sie als Kondensat an dem Rohr runter auf den Boden gelaufen sind. Weniger schwere Alkohole verdampfen wieder und steigen wiederrum auf. Anschaulich gesprochen, finden hier unzählige kleine Mikro-Destillationen statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies setzt sich zwischen den einzelnen Böden fort, bis schließlich oben nur noch die „leichten“ Alkohole übrig bleiben. Hier hat der Alkohol inzwischen eine Stärke von über 90% Vol. . Im Anschluss wird der Dampf in den Kondensator geleitet, wo er schließlich wieder zur Flüssigkeit wird. Nun wird wie üblich, Vor- und Nachlauf abgetrennt und anschließend folgt die Lagerung des Rums in Holzfässern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie man sieht, ist das Pot-Still Verfahren kein einfaches und zudem ist es sehr aufwendig. Es können immer nur einzelnen Chargen destilliert werden, was dazu führt, dass auch nur kleine Fehler die gesamte Produktion zu Nichte machen können. Belohnt wird der Destillateur allerdings mit vielen Möglichkeiten, den Rum während der Destillation zu beeinflussen. Den Abstand der Böden im Rektifikator zu verändern. Oder wie weit oben der Dampf in den Kondensator geleitet wird, sind nur zwei von diesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir also zum fertigen Produkt. Es handelt sich um einen Rum von Samaroli, einem unabhängigen Abfüller, der größtenteils Whiskey abfüllt. Destilliert wurde 1990 und abgefüllt im November 2007 – Etwas mehr als 17 Jahre dürfte der Rum also im Fass gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-11715" href="http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/samaroliversaille/"><img class="aligncenter size-full wp-image-11715" title="samaroliversaille" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/12/samaroliversaille.jpg" alt="" width="306" height="458" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Dabei fand die Lagerung im Holzfass in Schottland statt, was auch die sehr helle Farbe des Rums erklärt. Dieselbe Lagerung in der Karibik würde einen sehr dunklen Rum hervorbringen. Der Rum wird schließlich mit 45% abgefüllt.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Nase trifft man auf zwei Extreme: Tolle, sehr präsente Fruchtaromen, die an weiße Trauben und Ananas erinnern. Dagegen nur sehr dezente Fassaromen. Insgesamt wirkt der Rum hier  sehr jung und defizil.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Zunge ist es dann ein sehr sanfter Rum. Wieder mit Fruchtaromen und einer angenehmen Süße. Das Aroma geht mehr in Richtung Banane. Am Gaumen ist der Rum für einen kleinen Moment kratzig und ein Anschein von Alkohol macht sich bemerkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12011" href="http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/samaroli_versaille_1990_b/"><img class="aligncenter size-large wp-image-12011" title="samaroli_versaille_1990_b" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/01/samaroli_versaille_1990_b-984x1024.jpg" alt="" width="350" height="364" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Abgang ist letztendlich sehr ausgeprägt. Aromen von Orange und ganz zum Schluss Lakritz kommen hinzu und bleiben zusammen mit den anderen Aromen noch lange präsent.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rum ist irgendwie Easy-Drinking. Aber nicht in dem Sinn, dass er absolut gefällig wäre. Sondern die Abwesenheit jeglicher alkoholischer Schärfe und die krassen Fruchtaromen sorgen dafür, dass man den Rum in großen Schlucken trinken kann und auch nicht das Gefühl hat, seinen Geschmacksnerven mal eine Verschnaufpause gönnen zu müssen. Darüber hinaus sind die Geschmacksnerven aber in ständiger Erwartung eines endgültigen Kicks. Der Rum wirkt irgendwie eingeschlossen und zu zurückhaltend. Es ist als könnte dieser Rum noch viel mehr, aber die hier benutze Fasslagerung (viel zu vorsichtig) und eventuell die lediglich 45% Vol. sperren die Aromen einfach weg. Ob dies tatsächlich so ist, wird sich in einem weiteren Artikel hier auf Trinklaune zeigen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Enmore Distillery &#8211; Rum aus Guyana</title>
		<link>http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 09:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Rum aus Guyana spielte schon für die Royal Navy eine entscheidende Rolle. Es war der Hauptbestandteil des Navy Rums, welcher an die Soldaten ausgegeben wurde. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts produziert man dort Zuckerrohr und Rum. Bis 1814 hieß dieses Gebiet, damals noch eine niederländische Kolonie, Demerara, nach dem gleichnamigen Fluss benannt, welcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Rum aus Guyana spielte schon für die Royal Navy eine entscheidende Rolle. Es war der Hauptbestandteil des Navy Rums, welcher an die Soldaten ausgegeben wurde. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts produziert man dort Zuckerrohr und Rum. Bis 1814 hieß dieses Gebiet, damals noch eine niederländische Kolonie, Demerara, nach dem gleichnamigen Fluss benannt, welcher dieses Gebiet durchfließt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dave Broom schreibt in seinem Buch „Rum“, dass zeitweise 200 Brennereien in Guyana existierten. Andere Quellen sprechen von mehr als 300. Auf praktisch jeder Zuckerrohrplantage gab es eine. Über die Jahre wurden es immer weniger, bis schließlich 1971 nur noch drei übrig blieben. Jetzt produziert allerdings nur noch eine einzige Destille Rum. Sie gehört der D.D.L. – Demerara Destillers Ltd. und nennt sich Diamond Destillery. Diese eine Brennerei hat es aber in sich. In ihr findet man viele der alten Stills aus ehemaligen Brennerein. Unter anderem die weltweit einmaligen Stills der Enmore Destille. Um eben jene, von Edward Henry Porter gegründete Brennerei, soll es nun gehen:</p>
<p style="text-align: justify;">Vermutlich begann man bei Enmore im Jahr 1880 mit der Rumproduktion. Soweit das nachvollziehbar ist, stammt aus diesem Jahr, die aus Holz gefertigte Coffey-Still. Das ist wohl die einzige Still, welche bei Diamond noch existiert, den Namen Enmore trägt und ursprünglich auch von dort stammt. Denn auch Enmore kaufte andere Stills auf, welche dann später zum Teil in den Besitz von Diamond über gingen.</p>
<p style="text-align: justify;">So übernahm Enmore eine, größtenteils aus Holz bestehende, Stil aus Versailles. Dies ist eine Single-Wooden-Pot-Stil. Den meisten Malt-Liebhabern, dürfte diese Art der Destillation bekannt sein, wobei dort die gesamte Anlage aus Kupfer ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Jede Destille in Demerara (später Guyana) hatte eine Abkürzung, die auf den Labels der Flaschen die Herkunft verdeutlichen sollte. So hat man in Enmore auch Rums hergestellt, die das Kürzel KFM tragen. Und wieder andere gehören zu AWM. Von welchem Produzent Enmore diese beiden Pot-Stils hat, kann man eventuell in einem späteren Artikel hier auf Trinklaune lesen. Die hölzerne Still aus Versailles trägt das Kürzel VSG und die erwähnte Coffey-Still, da sie Enmore selber gehörte, hat als Namenszusatz EHP.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_11496" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><a rel="attachment wp-att-11496" href="http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/east_coast_demerara/"><img class="size-full wp-image-11496 " title="East_Coast_Demerara" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/11/East_Coast_Demerara.jpg" alt="" width="490" height="547" /></a><p class="wp-caption-text">Die meisten im Text genannten Orte (und die dazu gehörenden Destillen) lassen sich auf dieser Karte finden</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Zucker- und Rumproduktion in Guyana wurde bis 1976 von der britischen Firma Booker McConnell bestimmt. Enmore gehörte bis dahin zu den Demerara Distillers, welche in den Booker-Konzern eingeliedert war. Aus dieser und anderen Distillerie-Vereinigungen wurde 1976 zunächst die staatliche Guyana Liquor Corporation, welche letztendlich die private D.D.L. hervorbrachte.</p>
<p style="text-align: justify;">In den nächsten Wochen wird es passend zur Enmore Destille, Reviews von Rums geben, die aus einer der oben erwähnten Stils stammen. Mindestens Sechs werden es wohl sein. Dann gibt es auch nähere Informationen zu den einzelnen Stills und wie genau mit diesen letztendlich der Rum produziert wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Banks 5-Island Rum</title>
		<link>http://trinklaune.de/2010/10/25/banks-5-island-rum/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 07:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wo fängt man an, bei einem Rum der ein Blend aus 5 Ländern ist? Alphabetische Reihenfolge, oder jene die der Hersteller in seinem sehr schön designten Booklet gewählt hat?</p> <p style="text-align: justify;"> <p style="text-align: justify;"></p> <p style="text-align: justify;"> <p style="text-align: justify;">Fangen wir zunächst mit der Flasche an: Ein eigens für diesen Rum gestalteter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wo fängt man an, bei einem Rum der ein Blend aus 5 Ländern ist? Alphabetische Reihenfolge, oder jene die der Hersteller in seinem sehr schön designten Booklet gewählt hat?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-11286" href="http://trinklaune.de/2010/10/25/banks-5-island-rum/banksbooklet/"><img class="aligncenter size-full wp-image-11286" title="banksbooklet" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/10/banksbooklet.jpg" alt="" width="283" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Fangen wir zunächst mit der Flasche an: Ein eigens für diesen Rum gestalteter Glasbehälter. Sieht gut aus, erfüllt seinen Zweck und wäre dennoch nicht nötig gewesen für das was darin transportiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn eindeutig lenkt der Inhalt von allem Weiteren ab. Aber zurück zur Reihenfolge in der wir beginnen wollten. Ok, nehmen wir die Tatsache, dass die verblendeten Rums einige Jahre im Fass gereift sind. Trotzdem wird Banks 5-Island Rum als weißer Rum verkauft. Kohlefilterung macht’s möglich. Um es schon einmal vorweg zu nehmen: Der Rum ist sehr gut. Warum also die Schönheitsoperation zu einem weißen Rum? Ist das überhaupt eine Verbesserung? Darüber lässt sich wohl streiten. Natürlich sind weiße Rums wohl eher der Standard, was Mixrums angeht – Verkaufen sich also bestimmt auch besser als ein nicht sehr lange gelagerter Rum. Durch die Filterung werden aber wohl auch einige Aromen auf der Strecke geblieben sein. Es wäre äußerst interessant, den Blend auch einmal vor der Filtration zu probieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Stück weit ist das Produkt also nicht ganz das, was es vorgibt zu sein. Denn dieses Aromenprofil wird man wohl niemals aus einem wirklichen weißen Rum bekommen &#8211; Ohne Holzfasslagerung.</p>
<p style="text-align: justify;">Drüber hinaus ist es aber noch eine entscheidende Komponente, die diesem Rum diese Komplexität verleiht und ihn, abgesehen von der vertuschten Lagerung im Fass, zu dem macht was er ist. Aber beginnen wir zunächst mit den anderen Rums, die für Banks 5-Island Rum verblendet wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ist zunächst Jamaika. Diese Insel ist alleine schon Garant für kraftvolle, würzige Rums. Für Banks wurden einige gelagerte Pot-Still Vertreter ausgewählt. Dann Barbados: Seit ich vor kurzem einen sehr guten Rum aus Barbados im Glas hatte, habe ich ein anderes Bild von diesem karibischen Getränk bekommen. Diese Rums können alles andere als langweilig sein. Genau solcher bedienten sich die Blender von Banks. Als nächstes besuchte man Trinidad &amp; Tobago. Von hier soll das „Rückgrat“ von Banks 5-Island Rum stammen, diesmal aus einer Column-Stil. Dann wäre da noch Guyana. Diese oft sehr dunklen, schweren und leicht süßlichen Rums bilden eine weitere Komponente im Blend der Jospeh Banks Rums Corporation, wie der vollständige Namen des Herstellers lautet. Für diese Zwecke beschränkte man sich aber auf weniger lang gelagerte Rums, die noch eine goldene Färbung aufweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis jetzt wurden also 4 Länder bereist und alle haben einen Beitrag zum Endergebnis geleistet. Das was aber ganz eindeutig diesen Rum von allen anderen abhebt, was ihn, neben der Fasslagerung, zum wohl aromatischsten weißen Rum macht (den es momentan zu kaufen gibt, einmal abgesehen von Overproofs und ähnlichen Hybriden wie Blue Bay), ist ein Rum von der Insel Java. Nun mag man die Frage stellen: Seit wann gibt es Rum auf Java? Genau genommen gibt es das auch nicht. Denn auf Java heißt dieses Getränk Arrak.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Herstellung von Arrak und Rum unterscheidet sich nur minimal. Das Ergebnis ist vom Aroma her mit einem Pot-Still Rum von Jamaica vergleichbar – Wray &amp; Nephew Overproof zum Beispiel bietet ein (dennoch) entfernt verwandtes Geschmacksprofil. Arrak hat einen sehr dominanten Geschmack, der auch im Banks Rum deutlich wahrzunehmen ist. In dieser fünften Zutat liegt wohl noch viel mehr das Geheimnis von Banks, als das in den aromatischen, im Holzfass gelagerten Rums, der Fall ist. Ob auch der verwendete Arrak gelagert wurde, lässt sich an dieser Stelle nicht sagen. Bei der Jospeh Banks Rums Corporation bemüht man sich allerdings das Wort Arrak auf der Flasche oder im Booklet zu vermeiden. Das wird sicherlich seine guten Gründe haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Tastingnotizen lassen sich für Banks Rum machen:</p>
<p style="text-align: justify;">In der Nase herrscht der Duft von jamaikanischem Rum, mit seiner Würzigkeit, gepaart mit den typischen Aromen des Arrak vor. Dazu kann man eine angenehme, fruchtige Süße ausmachen. Die 43% verstecken sich an dieser Stelle noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorne auf der Zunge gleich wieder die Süße, diesmal aber viel präsenter. Dazu kommen Aromen von dunklen Beeren-Früchten. Fassnoten scheinen von der Kohle-Filterung nicht ganz ausgelöscht worden zu sein. Dezent lassen sich diese jetzt wahrnehmen. Schlussendlich merkt man erst am Gaumen die Kraft, die dieser Rum mit sich bringt.</p>
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<p style="text-align: justify;">Als Foto muss leider eine Miniatur herhalten. Diese ist mit 100mL allerdings genau richtig, um einen Eindruck vom Produkt zu bekommen.</p>
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<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-11299" href="http://trinklaune.de/2010/10/25/banks-5-island-rum/banks/"><img class="aligncenter size-full wp-image-11299" title="banks" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/10/banks.jpg" alt="" width="322" height="577" /></a></p>
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<p style="text-align: justify;">Eine abschließende Frage ist wohl erlaubt: Ist das überhaupt ein weißer Rum im klassischen Verständnis? Die Antwort ist ein klares Nein, sobald man die Umstände der Produktion kennt. Aber am Ende haben wir hier ein wirklich sehr gelungenes Produkt, welches verlangt, als weißer Rum eingesetzt zu werden.</p>
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		<title>But why is the rum gone?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In diesem Fall ist die Antwort auf dieses wichtige Zitat der Filmgeschichte eine einfache: Der Rum wurde getrunken, mehrere Gläser hat die Flasche gefüllt… Jetzt ist sie einfach leer. So einfach ist das. Nichts mit einer einsamen Insel in der Karibik. Keine gut aussehende Frau, die dann aber verrückt spielt und den Rum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In diesem Fall ist die Antwort auf dieses wichtige Zitat der Filmgeschichte eine einfache: Der Rum wurde getrunken, mehrere Gläser hat die Flasche gefüllt… Jetzt ist sie einfach leer. So einfach ist das. Nichts mit einer einsamen Insel in der Karibik. Keine gut aussehende Frau, die dann aber verrückt spielt und den Rum verbrennt. Wo gibt’s sowas überhaupt?<br />
Aber trotzdem tut sich ein existentielles Problem auf, welches schnellst möglich aus dem Weg geräumt werden muss ?  So ganz ohne Rum geht es ja nun nicht. Also ergeben sich folgende zwei Alternativen: Der alte Rum war ein solcher Genuss und entwickelte sich zum Suchtmittel – Eine neue Flasche muss her. Oder aber: Ein neuer, noch unbekannter soll neue Inspirationsquelle werden und vielleicht sogar die Enttäuschung über den Vorgänger wieder gut machen.<br />
In folgendem Fall steht diese Entscheidung gleich viermal an.</p>
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<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-10441" href="http://trinklaune.de/2010/08/27/but-why-is-the-rum-gone/rumvergleich1/"><img class="aligncenter size-full wp-image-10441" title="rumvergleich1" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/08/rumvergleich1.jpg" alt="" width="501" height="331" /></a></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Panama – Malecon Reserva Imperial ist verdunstet</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein <a href="http://trinklaune.de/2009/03/06/malecon-reserva-imperial-21-anos/" target="_blank">ausführlicher Bericht</a> befindet sich bereits auf diesem Blog. Über die Zeit bestätigte sich der gute Eindruck immer wieder. Ein sehr guter Rum, der Spaß macht ohne zu anspruchsvoll zu sein. Ein tolles Getränk, das wichtige Lebenssituationen zu unterhalten und zu begleiten weiß, dabei aber nicht zu viel Aufmerksamkeit braucht. Dennoch wird die Wahl wohl auf einen anderen Vertreter aus der Malecon Reihe fallen. Der Geschmackshorizont will erweitert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Guatemala – Direkt aus der Schokolade ins Glas</strong><br />
Die Begeisterung was Zacapa angeht, hält sich in Grenzen. Die Qualitäten „Solera“ und „XO“ sind einfach zu süß. Auch wenn sie handwerklich einwandfrei sind. Eine Herausforderung stellen sie nicht dar. Der jetzt getrunkene Rum „Straight from the Cask“ hat einen entscheidenen Vorteil: Er ist weniger süß. Damit bekommt man hier quasi den Zacapa für Fortgeschrittene. Wenn man will, kann man sich bei jedem Schluck ein wenig auf dieses äußerst leckere Getränk konzentrieren. Es bleibt allerdings, gerade über die gesamte Lebensdauer der Flasche gesehen, der Nachgeschmack, dass man den Rum irgendwie in und auswendig  kennt. Sein Geschmacksbild verändert sich auch über mehrere Monate nicht. Das Geld war gut angelegt, es soll aber zunächst eine einmalige Investition gewesen sein.</p>
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<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-10448" href="http://trinklaune.de/2010/08/27/but-why-is-the-rum-gone/rumvergleich2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-10448" title="rumvergleich2" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/08/rumvergleich2.jpg" alt="" width="501" height="331" /></a></p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Jamaica – Altersbeschwerden mit 25 Jahren</strong><br />
Coruba 25 Years old. Ein Luxusprodukt, teuer, sieht gut aus, kommt aus Jamaika. Das waren mehr oder weniger die Gründe, diesen Rum zu kaufen. Letztendlich hat er begeistert – Mit Einschränkungen. Nachdem die Flasche frisch geöffnet war zeigte sich ein jamaikanischer Rum in Perfektion. Trotz nur 40% Vol. erstaunlich kraftvoll und kein Biss ins Eichenholzfass, obwohl er dort 25 Jahre verbracht hat. Es lohnt sich bei jedem Schluck voll konzentriert zu sein – viel zu spannend ist dieser Rum. Und dann konzentriert man sich auch zwei Monate nachdem die Flasche geöffnet wurde noch genau so und bekommt einen Schock: Bisher hat kein Rum so einen krassen Wandel gemacht und das leider im negativen Sinn. Man sollte sich also mit dem Genießen beeilen. Der erneute Kauf ist wider jeglicher Wirtschaftlichkeit: Viel Geld für einen kurzen Spaß. Aber es gibt ein Argument dafür: Der Rum ist einfach verdammt sexy. Wunderschönes Flaschendesign und viel wichtiger: Ein wahnsinns Körper. Das mit dem kurzem Spaß ist auch relativ. Irgendwie überzeugt das.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Guyana – Die jungen Flaschen sind einfach besser</strong><br />
Nicht selten wird El Dorado 21 Years Old nicht empfohlen. Wenn man die Flasche besitzt und ihn trinkt, wird man darüber anders denken. Erst recht wenn das Geld egal ist. Aber diese Bewertung wäre ein recht einseitige und nicht gerecht. Vor allem nicht gerecht gegenüber dem 12 und dem 15-Jährigen. Auch wenn dieser dunkle und extrem schwere Rum sehr viel bietet, die anderen angesprochenen Versionen liefern nahezu dasselbe Erlebnis. Sind dabei aber erheblich günstiger. Diesen Rum nochmal zu kaufen wäre nun wirklich verschwenderisch – Aber lecker war er auf jeden Fall.</p>
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