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	<title>Trinklaune &#187; Philipp Jäckel</title>
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	<description>Denken - Schmecken - Genießen</description>
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		<title>Keller Kirchspiel Riesling GG 2007</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 08:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während einem größtenteils verregneten Wochenende im Juni, traf sich der Großteil des Trinklaune-Teams, um den Namen unseres Blogs mal wieder gebührend zu zelebrieren. Freitagnacht bildete eine, zum wiederholten Male, fulminante Cocktailparty für einen unserer Autoren und seine Gäste den Start. Der Samstag wurde dann im kleinen Kreis, zusammen mit einer Reihe von Weißweinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Während einem größtenteils verregneten Wochenende im Juni, traf sich der Großteil des Trinklaune-Teams, um den Namen unseres Blogs mal wieder gebührend zu zelebrieren. Freitagnacht bildete eine, zum wiederholten Male, fulminante Cocktailparty für einen unserer Autoren und seine Gäste den Start. Der Samstag wurde dann im kleinen Kreis, zusammen mit einer Reihe von Weißweinen verbracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer davon wurde bereits vor wenigen Tagen <a href="http://trinklaune.de/2011/06/28/san-giovanni-della-sala-orvieto-classico-superiore/" target="_blank">hier im Blog</a> vorgestellt. Ein anderer, der uns alle ausnahmslos begeisterte, (soviel muss einfach schon vorweg gesagt werden), wird diesen Artikel füllen. Zugegeben ist der Wein und ebenso der Winzer, von dem er stammt, alles andere als unbekannt. Für uns war es allerdings ein besonderer Genussmoment, der unbedingt festgehalten und verbreitet werden muss. Reine Geschmacksbeschreibungen gibt es zu Hauf, weshalb wir auf interessante Hintergrundinformationen auf keinen Fall verzichten wollen &#8211; Sie gehören einfach zum Getränk und dem folgenden Genuss dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Weingut Keller, aus welchem diese Flasche stammt, kann auf über 200 Jahre Weinbau zurück blicken. Seit 2002 führt Klaus Peter Keller die Arbeit der Familie fort und kann bereits auf unzählige Auszeichnungen für seine Weine stolz sein. Inzwischen gibt es neben der allerersten Lage, dem Dahlsheimer Hubacker, aus fünf weiteren Lagen Große Gewächse von Keller: Pettenthal, Kirchspiel, Brunnenhäuschen Abtserde, Morstein, Bürgel. Mit Ausnahme des Bürgel (Spätburgunder), wird auf allen anderen Riesling angebaut. Andere Weine, die diese Klassifikation nicht haben, sind allerdings nicht weniger interessant.</p>
<p style="text-align: justify;">An diesem Tag sollte es bei uns ein Kirchspiel von 2007 werden. Aus einem Jahr, das für die Winzer und ihre Mitarbeiter im Weinberg rasant startete und schon früh viel Arbeit an den Reben mit sich brachte – So auch bei Keller in Flöhrsheim-Dahlsheim. Der eher kalte August bremste das Wachstum der Trauben zum richtigen Zeitpunkt ab und ein warmer September, sowie geringe Niederschlagsmengen im Oktober, legten die Ernte für das Kirchspiel auf Mitte bis Ende Oktober.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der 45 ha großen Lage „Kirchspiel“ bei Westhofen (erstmals 1348 erwähnt) wird von insgesamt drei Winzern ausschließlich Riesling angebaut. Der Weinberg zeigt zum Rhein hin und bietet einen größtenteils aus Tonmergel bestehenden Boden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegebener Maßen fiel es uns nicht ganz leicht, Verkostungsnotizen für diesen Wein aufzuschreiben. Viel zu sehr waren wir mit dem Schmecken und dem Genießen beschäftigt – Das Denken musste erstmal hinten anstehen. Torben konnte sich letztendlich doch dazu durchreißen die folgenden Notizen zum Kirchspiel Riesling, Großes Gewächs von 2007 zu machen:</p>
<p style="text-align: justify;">Nase:<br />
Riesengroß, fett, tief und brillant. Dicht und mit viel Struktur, Ananasfrucht und eine samtige Vanille.<br />
Ein Geruch zum Versinken. &#8220;Augenblick, verweile doch&#8230;&#8221; kommt mir in den Sinn.</p>
<p>Gaumen:<br />
Beginnt feinfruchtig und subtil, wird aber schnell präsenter und größer. Süße und Säure grundieren den Wein perfekt, bleiben aber im Hintergrund. Das Kirchspiel muss nicht auf dieser Ebene von Riesling bleiben, sie ist nur die Basis.<br />
Vanille, extrem voll und dicht, höchst konzentriert und fett. Montrachet-Riesling!</p>
<p>Abgang:<br />
Riesengroß und voll, Vanille und eine feine Frucht. Gigantisch.<br />
Ein öliger und fetter Riesling in ungekannter Qualität. Groß wie ein toller weißer Burgunder &#8211; so konzentriert und voll, dass große Schlucke den Gaumen überfordern.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-14515" href="http://trinklaune.de/2011/07/09/keller-kirchspiel-riesling-gg-2007/kirchspiel07/"><img class="aligncenter size-full wp-image-14515" title="kirchspiel07" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/07/kirchspiel07.jpg" alt="" width="410" height="614" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Dieser Wein, welcher sicherlich noch am Anfang seiner Trinkreife ist, hat uns richtig viel Spaß gemacht. Er zog eine typisch trinklaunige, spontane Einkaufstour nach sich und lies die Idee weiterer gemeinsamer Weinverkostungen aufkommen. Diese sind inzwischen schon fest geplant und das Ergebnis wird mit Sicherheit hier zu lesen sein. Wer sich fragt, wie gut der Wein im Vergleich zu anderen großen Rieslings ist. Oder gar die Frage nach wie vielen Punkten stellt. Der wird von uns mit Sicherheit keine zufriedenstellende Antwort bekommen. Das Kirchspiel von 2007 war großartig. Punkt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Büchertipp – Cocktails von Food&amp;Wine</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 21:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer in der Überschrift einen Fehler vermutet, da es mehrere Bücher sind, aber nur ein Tipp, den muss ich enttäuschen. Im Folgenden möchte ich eine Buchreihe vorstellen, die ich selten in der Aufstellung: Meine Spirituosen, meine japanischen Rührlöffel, meine Cocktailbücher, meine … finde – So zumindest im deutschsprachigen Raum.</p> <p style="text-align: justify;">Es geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12552" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2006/"><img class="size-full wp-image-12552 aligncenter" title="cocktails2006" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2006.jpg" alt="" width="257" height="231" /></a>Wer in der Überschrift einen Fehler vermutet, da es mehrere Bücher sind, aber nur ein Tipp, den muss ich enttäuschen. Im Folgenden möchte ich eine Buchreihe vorstellen, die ich selten in der Aufstellung: Meine Spirituosen, meine japanischen Rührlöffel, meine Cocktailbücher, meine … finde – So zumindest im deutschsprachigen Raum.<a rel="attachment wp-att-12559" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2007/"><img class="alignright size-medium wp-image-12559" title="cocktails2007" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2007-300x263.jpg" alt="" width="237" height="207" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um das jährlich, vom Food&amp;Wine Magazin, herausgegebene Buch „Cocktails 20xx“. „xx“ ist dabei durch die Zahlen 05 bis 10 zu ersetzen. Die Bücher sind jedes für sich, unabhängig von den anderen, eine grandiose Sammlung von (größtenteils) innovativen Rezepten. Leider habe ich die Ausgabe von 2005 noch nicht, so dass ich diese hier nicht mit vorstellen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Jedes Buch beginnt mit einer kleinen Einführung á la „die kleine Mixschule“. Darauf folgt der eigentliche Inhalt: Jede Menge Rezepte. Dabei sind die meisten Cocktails nach Spirituosen geordnet. Darüberhinaus sind in jeder Ausgabe auch besondere Kategorien wie Punches, Classics oder „Mixologist all-stars“ zu finden. Seit der 2009er Ausgabe ist für jede Kategorie ein bekannter Bartender verantwortlich.<a rel="attachment wp-att-12566" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2008/"><img class="alignleft size-medium wp-image-12566" title="cocktails2008" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2008-300x255.jpg" alt="" width="214" height="180" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Zu jedem Rezept ist ein bisschen Hintergrundwissen mit angegeben und sehr viele Drinks sind auch auf einem Foto abgebildet. Auch diese Fotos haben etwas Besonderes: Die verwendeten Gläser. Für jeden Drink gibt es ein anderes Glas. Die Gläser möchte man sich am liebsten sofort kaufen. Leider oder dankenswerter Weise, stehen seit der 2008er Ausgabe neben den Fotos die Namen und Hersteller der Gläser. Nach kurzer Recherche muss man enttäuscht feststellen, dass die guten Stücke nicht selten einen dreistelligen Wert haben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Neben den ohnehin schon spannenden und innovativen Rezepten, muss man auch die Kategorie der alkoholfreien Cocktails lobend erwähnen. Keine Standard-Saftgepansche. Sondern wirklich leckere und nicht langweilige „Mocktails“ – wie sie hier genannt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch findet sich in jedem Buch ein Abschnitt über Barfood. <a rel="attachment wp-att-12591" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2009/"><img class="alignright size-medium wp-image-12591" title="cocktails2009" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2009-300x285.jpg" alt="" width="220" height="209" /></a>Die Zubereitung ist zwar teilweise sehr aufwendig, aber es ist ein netter Zusatz in einem Cocktailbuch. Den letzten Abschnitt bildet meist eine Liste von empfehlenswerten Bars. Seit 2010 ist diese Liste auch international. In älteren Ausgaben sind es lediglich Bars in den USA.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wurde bisher nur sehr selten beim Nachmixen von Rezepten aus diesen Büchern enttäuscht. Und selbst mit einer größeren Hausbar muss man feststellen, dass es immer noch Spirituosen gibt, die man nicht hat. Da die Bücher alle für kleines Geld zu haben sind, bleibt aber zum Glück noch genug Geld über, diese Spirituosen auch noch zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p>Um mal ein bisschen Durst zu machen, folgendes Rezept aus der aktuellen Ausgabe von 2010:</p>
<p><strong>à tout à l&#8217;heure</strong></p>
<p>1,5cl St. Germain<br />
1,5cl Birnenbrand<br />
1,5cl Maraschino<br />
1,5cl Verdelho Madeira<br />
2 dashes Angostura Bitters<br />
6cl Champagner</p>
<p>Ein Champagner-Drink der Extra-Klasse.</p>
<p style="text-align: justify;">Absolute Kaufempfehlung für alle Ausgaben! Die 2011er kommt wohl im Mai.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12600" href="http://trinklaune.de/2011/02/25/buchertip-%e2%80%93-cocktails-von-foodwine/cocktails2010/"><img class="aligncenter size-full wp-image-12600" title="cocktails2010" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/cocktails2010.jpg" alt="" width="406" height="391" /></a></p>
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		<title>Canton – Ein Rum Drink</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 18:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehr viele (gute) Rum Drinks gibt es nicht. Damit muss man leben, was aber auch nicht schwierig ist. Schließlich ist Rum eine wunderbare Spirituose für den puren Genuss. Dann darf es aber doch gerne der Rum jenseits der 30 € sein. Und die interessanten Rum Drinks die es gibt, sind ja auch wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sehr viele (gute) Rum Drinks gibt es nicht. Damit muss man leben, was aber auch nicht schwierig ist. Schließlich ist Rum eine wunderbare Spirituose für den puren Genuss. Dann darf es aber doch gerne der Rum jenseits der 30 € sein. Und die interessanten Rum Drinks die es gibt, sind ja auch wirklich sehr gut. Manchmal soll es aber doch etwas abseits von Daiquiri, Mai Tai, Rum Old Fashioned und Dark &amp; Stormy sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein tolles Beispiel für einen Rum Drink, der mit nahezu jedem gereiften Rum funktioniert (je nach persönlichen Geschmack), ist folgender Cocktail:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Canton</strong></p>
<p style="text-align: center;">4,5cl Rum nach Wahl<br />
0,75cl Maraschino<br />
0,75cl Cointreau<br />
½ bL Granatapfelsirup (selbstgemacht)</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Eiswürfeln rühren. In einer Cocktailschale servieren. Als Deko passt eine Kirsche sehr gut.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12401" href="http://trinklaune.de/2011/02/11/canton-%e2%80%93-ein-rum-drink/canton/"><img class="aligncenter size-full wp-image-12401" title="canton" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/02/canton.jpg" alt="" width="468" height="320" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Rezept stammt aus dem Buch „Jones Complete Barguide“ von Stan Jones aus dem Jahr 1977. Das Geniale an diesem Drink ist seine Variationsvielfalt. Da wäre zunächst der Rum, der je nach persönlichem Geschmack gewählt werden kann. Tests mit Angostura 1919, Appleton Extra, Seawynde oder Rivière du Mât Cuvée Spéciale haben alle ein äußerst schmackhaftes und jedes Mal aufs Neue überraschendes Getränk geschaffen. Einen Favoriten habe ich bisher noch nicht gefunden, da alle Rums wieder etwas neues bieten. Appleton Extra und der Rhum Agricole haben momentan einen kleinen Vorsprung, aber es stehen auch noch viele Rums zum Testen bereit.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Mengenangaben im Rezept zu den anderen Zutaten, sollen lediglich einen Richtwert angeben. Je nach Rum und zum Beispiel auch je nach Granatapfelsirup verträgt der Drink leicht andere Mengen. Ausprobieren ist angesagt, oder viel mehr vorsichtig herantasten.  Hier findet jeder Rumliebhaber sein Elixier, passend zu seiner Lieblingsdroge.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Enmore Distillery &#8211; Versaille-Still</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 15:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den Begin der Enmore-Reihe macht eine Destillationsanlage, die Enmore von der Versaille Destille gekauft hat und die dann widerum an die Uitvlugt Destille ging, bevor sie bei DDL landete. Sie ist schon lange die einzige dieser Art, die noch existiert und steht inzwischen in der einzigen noch laufenden Destille: Diamond.</p> <p style="text-align: justify;">Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Den Begin der <a href="http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/" target="_blank">Enmore-Reihe</a> macht eine Destillationsanlage, die Enmore von der Versaille Destille gekauft hat und die dann widerum an die Uitvlugt Destille ging, bevor sie bei DDL landete. Sie ist schon lange die einzige dieser Art, die noch existiert und steht inzwischen in der einzigen noch laufenden Destille: Diamond.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um die 250 Jahre alte, hölzerne Pot Still, kurz Versaille-Stil genannt (Kürzel: &#8220;VSG&#8221;).</p>
<div id="attachment_11706" class="wp-caption aligncenter" style="width: 309px"><a rel="attachment wp-att-11706" href="http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/ddl-ver-still/"><img class="size-full wp-image-11706" title="ddl-ver-still" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/12/ddl-ver-still.jpg" alt="" width="299" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Demerara Distillers Ltd.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Die Pot-Stills sollten jedem Whisky Liebhaber bekannt sein. Dennoch muss man hier einen Spezialfall dieses Verfahrens betrachten. Dave Broom beschreibt das in seinem Buch „Rum“ wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Maische kommt in die hölzerne Brennblase und wird erwärmt. Der dabei entstehende Alkoholhaltige Dampf hat etwas über 20 Volumenprozent und steigt bis in den bekannten, aus Kupfer bestehenden „Schwanenhals“ auf. Von dort wird er weiter in einen Kolben geleitet, der ein Gemisch aus Wasser und Alkohol früherer Destillationen beinhaltet. Genauer genommen sind es Teile von Vor- und/oder Nachlauf, mit Wasser auf ca. 50% Vol. verdünnt. Dies wird durch den heißen Dampf aus der Brennblase zum Kochen gebracht und steigt wiederrum auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf diesem aus Kupfer bestehenden Gefäß, befindet sich die Rektifiziersäule. In diese strömt der heiße Dampf von unten ein. Die Rektifiziersäule oder auch einfach Rektifikator genannt, ist innen durch mehrere perforierte Zwischenböden unterteilt. Des Weiteren verläuft ein Rohr, das mit Wasser gekühlt wird, durch diese Säule. Dabei gibt es auch Anlagen, in denen durch dieses Rohr die zunächst noch kalte Maische läuft. Der heiße, alkoholhaltige Dampf strömt nun in der Rektifiziersäule, durch die Zwischenböden nach oben. Dabei kondensiert der Dampf an dem  kalten Rohr und erwärmt dessen Inhalt. Auf dem ersten Zwischenboden setzen sich dann sehr schwere Alkohole (jene mit vielen Fuselölen) ab, nachdem sie als Kondensat an dem Rohr runter auf den Boden gelaufen sind. Weniger schwere Alkohole verdampfen wieder und steigen wiederrum auf. Anschaulich gesprochen, finden hier unzählige kleine Mikro-Destillationen statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies setzt sich zwischen den einzelnen Böden fort, bis schließlich oben nur noch die „leichten“ Alkohole übrig bleiben. Hier hat der Alkohol inzwischen eine Stärke von über 90% Vol. . Im Anschluss wird der Dampf in den Kondensator geleitet, wo er schließlich wieder zur Flüssigkeit wird. Nun wird wie üblich, Vor- und Nachlauf abgetrennt und anschließend folgt die Lagerung des Rums in Holzfässern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie man sieht, ist das Pot-Still Verfahren kein einfaches und zudem ist es sehr aufwendig. Es können immer nur einzelnen Chargen destilliert werden, was dazu führt, dass auch nur kleine Fehler die gesamte Produktion zu Nichte machen können. Belohnt wird der Destillateur allerdings mit vielen Möglichkeiten, den Rum während der Destillation zu beeinflussen. Den Abstand der Böden im Rektifikator zu verändern. Oder wie weit oben der Dampf in den Kondensator geleitet wird, sind nur zwei von diesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir also zum fertigen Produkt. Es handelt sich um einen Rum von Samaroli, einem unabhängigen Abfüller, der größtenteils Whiskey abfüllt. Destilliert wurde 1990 und abgefüllt im November 2007 – Etwas mehr als 17 Jahre dürfte der Rum also im Fass gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-11715" href="http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/samaroliversaille/"><img class="aligncenter size-full wp-image-11715" title="samaroliversaille" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/12/samaroliversaille.jpg" alt="" width="306" height="458" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Dabei fand die Lagerung im Holzfass in Schottland statt, was auch die sehr helle Farbe des Rums erklärt. Dieselbe Lagerung in der Karibik würde einen sehr dunklen Rum hervorbringen. Der Rum wird schließlich mit 45% abgefüllt.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Nase trifft man auf zwei Extreme: Tolle, sehr präsente Fruchtaromen, die an weiße Trauben und Ananas erinnern. Dagegen nur sehr dezente Fassaromen. Insgesamt wirkt der Rum hier  sehr jung und defizil.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Zunge ist es dann ein sehr sanfter Rum. Wieder mit Fruchtaromen und einer angenehmen Süße. Das Aroma geht mehr in Richtung Banane. Am Gaumen ist der Rum für einen kleinen Moment kratzig und ein Anschein von Alkohol macht sich bemerkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-12011" href="http://trinklaune.de/2011/01/14/enmore-distillery-versaille-still/samaroli_versaille_1990_b/"><img class="aligncenter size-large wp-image-12011" title="samaroli_versaille_1990_b" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/01/samaroli_versaille_1990_b-984x1024.jpg" alt="" width="350" height="364" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Abgang ist letztendlich sehr ausgeprägt. Aromen von Orange und ganz zum Schluss Lakritz kommen hinzu und bleiben zusammen mit den anderen Aromen noch lange präsent.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rum ist irgendwie Easy-Drinking. Aber nicht in dem Sinn, dass er absolut gefällig wäre. Sondern die Abwesenheit jeglicher alkoholischer Schärfe und die krassen Fruchtaromen sorgen dafür, dass man den Rum in großen Schlucken trinken kann und auch nicht das Gefühl hat, seinen Geschmacksnerven mal eine Verschnaufpause gönnen zu müssen. Darüber hinaus sind die Geschmacksnerven aber in ständiger Erwartung eines endgültigen Kicks. Der Rum wirkt irgendwie eingeschlossen und zu zurückhaltend. Es ist als könnte dieser Rum noch viel mehr, aber die hier benutze Fasslagerung (viel zu vorsichtig) und eventuell die lediglich 45% Vol. sperren die Aromen einfach weg. Ob dies tatsächlich so ist, wird sich in einem weiteren Artikel hier auf Trinklaune zeigen.</p>
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		<title>Enmore Distillery &#8211; Rum aus Guyana</title>
		<link>http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 09:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Rum aus Guyana spielte schon für die Royal Navy eine entscheidende Rolle. Es war der Hauptbestandteil des Navy Rums, welcher an die Soldaten ausgegeben wurde. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts produziert man dort Zuckerrohr und Rum. Bis 1814 hieß dieses Gebiet, damals noch eine niederländische Kolonie, Demerara, nach dem gleichnamigen Fluss benannt, welcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Rum aus Guyana spielte schon für die Royal Navy eine entscheidende Rolle. Es war der Hauptbestandteil des Navy Rums, welcher an die Soldaten ausgegeben wurde. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts produziert man dort Zuckerrohr und Rum. Bis 1814 hieß dieses Gebiet, damals noch eine niederländische Kolonie, Demerara, nach dem gleichnamigen Fluss benannt, welcher dieses Gebiet durchfließt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dave Broom schreibt in seinem Buch „Rum“, dass zeitweise 200 Brennereien in Guyana existierten. Andere Quellen sprechen von mehr als 300. Auf praktisch jeder Zuckerrohrplantage gab es eine. Über die Jahre wurden es immer weniger, bis schließlich 1971 nur noch drei übrig blieben. Jetzt produziert allerdings nur noch eine einzige Destille Rum. Sie gehört der D.D.L. – Demerara Destillers Ltd. und nennt sich Diamond Destillery. Diese eine Brennerei hat es aber in sich. In ihr findet man viele der alten Stills aus ehemaligen Brennerein. Unter anderem die weltweit einmaligen Stills der Enmore Destille. Um eben jene, von Edward Henry Porter gegründete Brennerei, soll es nun gehen:</p>
<p style="text-align: justify;">Vermutlich begann man bei Enmore im Jahr 1880 mit der Rumproduktion. Soweit das nachvollziehbar ist, stammt aus diesem Jahr, die aus Holz gefertigte Coffey-Still. Das ist wohl die einzige Still, welche bei Diamond noch existiert, den Namen Enmore trägt und ursprünglich auch von dort stammt. Denn auch Enmore kaufte andere Stills auf, welche dann später zum Teil in den Besitz von Diamond über gingen.</p>
<p style="text-align: justify;">So übernahm Enmore eine, größtenteils aus Holz bestehende, Stil aus Versailles. Dies ist eine Single-Wooden-Pot-Stil. Den meisten Malt-Liebhabern, dürfte diese Art der Destillation bekannt sein, wobei dort die gesamte Anlage aus Kupfer ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Jede Destille in Demerara (später Guyana) hatte eine Abkürzung, die auf den Labels der Flaschen die Herkunft verdeutlichen sollte. So hat man in Enmore auch Rums hergestellt, die das Kürzel KFM tragen. Und wieder andere gehören zu AWM. Von welchem Produzent Enmore diese beiden Pot-Stils hat, kann man eventuell in einem späteren Artikel hier auf Trinklaune lesen. Die hölzerne Still aus Versailles trägt das Kürzel VSG und die erwähnte Coffey-Still, da sie Enmore selber gehörte, hat als Namenszusatz EHP.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_11496" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><a rel="attachment wp-att-11496" href="http://trinklaune.de/2010/11/26/enmore-distillery-rum-aus-guyana/east_coast_demerara/"><img class="size-full wp-image-11496 " title="East_Coast_Demerara" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/11/East_Coast_Demerara.jpg" alt="" width="490" height="547" /></a><p class="wp-caption-text">Die meisten im Text genannten Orte (und die dazu gehörenden Destillen) lassen sich auf dieser Karte finden</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Zucker- und Rumproduktion in Guyana wurde bis 1976 von der britischen Firma Booker McConnell bestimmt. Enmore gehörte bis dahin zu den Demerara Distillers, welche in den Booker-Konzern eingeliedert war. Aus dieser und anderen Distillerie-Vereinigungen wurde 1976 zunächst die staatliche Guyana Liquor Corporation, welche letztendlich die private D.D.L. hervorbrachte.</p>
<p style="text-align: justify;">In den nächsten Wochen wird es passend zur Enmore Destille, Reviews von Rums geben, die aus einer der oben erwähnten Stils stammen. Mindestens Sechs werden es wohl sein. Dann gibt es auch nähere Informationen zu den einzelnen Stills und wie genau mit diesen letztendlich der Rum produziert wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Banks 5-Island Rum</title>
		<link>http://trinklaune.de/2010/10/25/banks-5-island-rum/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 07:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wo fängt man an, bei einem Rum der ein Blend aus 5 Ländern ist? Alphabetische Reihenfolge, oder jene die der Hersteller in seinem sehr schön designten Booklet gewählt hat?</p> <p style="text-align: justify;"> <p style="text-align: justify;"></p> <p style="text-align: justify;"> <p style="text-align: justify;">Fangen wir zunächst mit der Flasche an: Ein eigens für diesen Rum gestalteter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wo fängt man an, bei einem Rum der ein Blend aus 5 Ländern ist? Alphabetische Reihenfolge, oder jene die der Hersteller in seinem sehr schön designten Booklet gewählt hat?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-11286" href="http://trinklaune.de/2010/10/25/banks-5-island-rum/banksbooklet/"><img class="aligncenter size-full wp-image-11286" title="banksbooklet" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/10/banksbooklet.jpg" alt="" width="283" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Fangen wir zunächst mit der Flasche an: Ein eigens für diesen Rum gestalteter Glasbehälter. Sieht gut aus, erfüllt seinen Zweck und wäre dennoch nicht nötig gewesen für das was darin transportiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn eindeutig lenkt der Inhalt von allem Weiteren ab. Aber zurück zur Reihenfolge in der wir beginnen wollten. Ok, nehmen wir die Tatsache, dass die verblendeten Rums einige Jahre im Fass gereift sind. Trotzdem wird Banks 5-Island Rum als weißer Rum verkauft. Kohlefilterung macht’s möglich. Um es schon einmal vorweg zu nehmen: Der Rum ist sehr gut. Warum also die Schönheitsoperation zu einem weißen Rum? Ist das überhaupt eine Verbesserung? Darüber lässt sich wohl streiten. Natürlich sind weiße Rums wohl eher der Standard, was Mixrums angeht – Verkaufen sich also bestimmt auch besser als ein nicht sehr lange gelagerter Rum. Durch die Filterung werden aber wohl auch einige Aromen auf der Strecke geblieben sein. Es wäre äußerst interessant, den Blend auch einmal vor der Filtration zu probieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Stück weit ist das Produkt also nicht ganz das, was es vorgibt zu sein. Denn dieses Aromenprofil wird man wohl niemals aus einem wirklichen weißen Rum bekommen &#8211; Ohne Holzfasslagerung.</p>
<p style="text-align: justify;">Drüber hinaus ist es aber noch eine entscheidende Komponente, die diesem Rum diese Komplexität verleiht und ihn, abgesehen von der vertuschten Lagerung im Fass, zu dem macht was er ist. Aber beginnen wir zunächst mit den anderen Rums, die für Banks 5-Island Rum verblendet wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ist zunächst Jamaika. Diese Insel ist alleine schon Garant für kraftvolle, würzige Rums. Für Banks wurden einige gelagerte Pot-Still Vertreter ausgewählt. Dann Barbados: Seit ich vor kurzem einen sehr guten Rum aus Barbados im Glas hatte, habe ich ein anderes Bild von diesem karibischen Getränk bekommen. Diese Rums können alles andere als langweilig sein. Genau solcher bedienten sich die Blender von Banks. Als nächstes besuchte man Trinidad &amp; Tobago. Von hier soll das „Rückgrat“ von Banks 5-Island Rum stammen, diesmal aus einer Column-Stil. Dann wäre da noch Guyana. Diese oft sehr dunklen, schweren und leicht süßlichen Rums bilden eine weitere Komponente im Blend der Jospeh Banks Rums Corporation, wie der vollständige Namen des Herstellers lautet. Für diese Zwecke beschränkte man sich aber auf weniger lang gelagerte Rums, die noch eine goldene Färbung aufweisen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis jetzt wurden also 4 Länder bereist und alle haben einen Beitrag zum Endergebnis geleistet. Das was aber ganz eindeutig diesen Rum von allen anderen abhebt, was ihn, neben der Fasslagerung, zum wohl aromatischsten weißen Rum macht (den es momentan zu kaufen gibt, einmal abgesehen von Overproofs und ähnlichen Hybriden wie Blue Bay), ist ein Rum von der Insel Java. Nun mag man die Frage stellen: Seit wann gibt es Rum auf Java? Genau genommen gibt es das auch nicht. Denn auf Java heißt dieses Getränk Arrak.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Herstellung von Arrak und Rum unterscheidet sich nur minimal. Das Ergebnis ist vom Aroma her mit einem Pot-Still Rum von Jamaica vergleichbar – Wray &amp; Nephew Overproof zum Beispiel bietet ein (dennoch) entfernt verwandtes Geschmacksprofil. Arrak hat einen sehr dominanten Geschmack, der auch im Banks Rum deutlich wahrzunehmen ist. In dieser fünften Zutat liegt wohl noch viel mehr das Geheimnis von Banks, als das in den aromatischen, im Holzfass gelagerten Rums, der Fall ist. Ob auch der verwendete Arrak gelagert wurde, lässt sich an dieser Stelle nicht sagen. Bei der Jospeh Banks Rums Corporation bemüht man sich allerdings das Wort Arrak auf der Flasche oder im Booklet zu vermeiden. Das wird sicherlich seine guten Gründe haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Tastingnotizen lassen sich für Banks Rum machen:</p>
<p style="text-align: justify;">In der Nase herrscht der Duft von jamaikanischem Rum, mit seiner Würzigkeit, gepaart mit den typischen Aromen des Arrak vor. Dazu kann man eine angenehme, fruchtige Süße ausmachen. Die 43% verstecken sich an dieser Stelle noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorne auf der Zunge gleich wieder die Süße, diesmal aber viel präsenter. Dazu kommen Aromen von dunklen Beeren-Früchten. Fassnoten scheinen von der Kohle-Filterung nicht ganz ausgelöscht worden zu sein. Dezent lassen sich diese jetzt wahrnehmen. Schlussendlich merkt man erst am Gaumen die Kraft, die dieser Rum mit sich bringt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Als Foto muss leider eine Miniatur herhalten. Diese ist mit 100mL allerdings genau richtig, um einen Eindruck vom Produkt zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-11299" href="http://trinklaune.de/2010/10/25/banks-5-island-rum/banks/"><img class="aligncenter size-full wp-image-11299" title="banks" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/10/banks.jpg" alt="" width="322" height="577" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Eine abschließende Frage ist wohl erlaubt: Ist das überhaupt ein weißer Rum im klassischen Verständnis? Die Antwort ist ein klares Nein, sobald man die Umstände der Produktion kennt. Aber am Ende haben wir hier ein wirklich sehr gelungenes Produkt, welches verlangt, als weißer Rum eingesetzt zu werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>But why is the rum gone?</title>
		<link>http://trinklaune.de/2010/08/27/but-why-is-the-rum-gone/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In diesem Fall ist die Antwort auf dieses wichtige Zitat der Filmgeschichte eine einfache: Der Rum wurde getrunken, mehrere Gläser hat die Flasche gefüllt… Jetzt ist sie einfach leer. So einfach ist das. Nichts mit einer einsamen Insel in der Karibik. Keine gut aussehende Frau, die dann aber verrückt spielt und den Rum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In diesem Fall ist die Antwort auf dieses wichtige Zitat der Filmgeschichte eine einfache: Der Rum wurde getrunken, mehrere Gläser hat die Flasche gefüllt… Jetzt ist sie einfach leer. So einfach ist das. Nichts mit einer einsamen Insel in der Karibik. Keine gut aussehende Frau, die dann aber verrückt spielt und den Rum verbrennt. Wo gibt’s sowas überhaupt?<br />
Aber trotzdem tut sich ein existentielles Problem auf, welches schnellst möglich aus dem Weg geräumt werden muss ?  So ganz ohne Rum geht es ja nun nicht. Also ergeben sich folgende zwei Alternativen: Der alte Rum war ein solcher Genuss und entwickelte sich zum Suchtmittel – Eine neue Flasche muss her. Oder aber: Ein neuer, noch unbekannter soll neue Inspirationsquelle werden und vielleicht sogar die Enttäuschung über den Vorgänger wieder gut machen.<br />
In folgendem Fall steht diese Entscheidung gleich viermal an.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-10441" href="http://trinklaune.de/2010/08/27/but-why-is-the-rum-gone/rumvergleich1/"><img class="aligncenter size-full wp-image-10441" title="rumvergleich1" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/08/rumvergleich1.jpg" alt="" width="501" height="331" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Panama – Malecon Reserva Imperial ist verdunstet</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein <a href="http://trinklaune.de/2009/03/06/malecon-reserva-imperial-21-anos/" target="_blank">ausführlicher Bericht</a> befindet sich bereits auf diesem Blog. Über die Zeit bestätigte sich der gute Eindruck immer wieder. Ein sehr guter Rum, der Spaß macht ohne zu anspruchsvoll zu sein. Ein tolles Getränk, das wichtige Lebenssituationen zu unterhalten und zu begleiten weiß, dabei aber nicht zu viel Aufmerksamkeit braucht. Dennoch wird die Wahl wohl auf einen anderen Vertreter aus der Malecon Reihe fallen. Der Geschmackshorizont will erweitert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Guatemala – Direkt aus der Schokolade ins Glas</strong><br />
Die Begeisterung was Zacapa angeht, hält sich in Grenzen. Die Qualitäten „Solera“ und „XO“ sind einfach zu süß. Auch wenn sie handwerklich einwandfrei sind. Eine Herausforderung stellen sie nicht dar. Der jetzt getrunkene Rum „Straight from the Cask“ hat einen entscheidenen Vorteil: Er ist weniger süß. Damit bekommt man hier quasi den Zacapa für Fortgeschrittene. Wenn man will, kann man sich bei jedem Schluck ein wenig auf dieses äußerst leckere Getränk konzentrieren. Es bleibt allerdings, gerade über die gesamte Lebensdauer der Flasche gesehen, der Nachgeschmack, dass man den Rum irgendwie in und auswendig  kennt. Sein Geschmacksbild verändert sich auch über mehrere Monate nicht. Das Geld war gut angelegt, es soll aber zunächst eine einmalige Investition gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-10448" href="http://trinklaune.de/2010/08/27/but-why-is-the-rum-gone/rumvergleich2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-10448" title="rumvergleich2" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/08/rumvergleich2.jpg" alt="" width="501" height="331" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Jamaica – Altersbeschwerden mit 25 Jahren</strong><br />
Coruba 25 Years old. Ein Luxusprodukt, teuer, sieht gut aus, kommt aus Jamaika. Das waren mehr oder weniger die Gründe, diesen Rum zu kaufen. Letztendlich hat er begeistert – Mit Einschränkungen. Nachdem die Flasche frisch geöffnet war zeigte sich ein jamaikanischer Rum in Perfektion. Trotz nur 40% Vol. erstaunlich kraftvoll und kein Biss ins Eichenholzfass, obwohl er dort 25 Jahre verbracht hat. Es lohnt sich bei jedem Schluck voll konzentriert zu sein – viel zu spannend ist dieser Rum. Und dann konzentriert man sich auch zwei Monate nachdem die Flasche geöffnet wurde noch genau so und bekommt einen Schock: Bisher hat kein Rum so einen krassen Wandel gemacht und das leider im negativen Sinn. Man sollte sich also mit dem Genießen beeilen. Der erneute Kauf ist wider jeglicher Wirtschaftlichkeit: Viel Geld für einen kurzen Spaß. Aber es gibt ein Argument dafür: Der Rum ist einfach verdammt sexy. Wunderschönes Flaschendesign und viel wichtiger: Ein wahnsinns Körper. Das mit dem kurzem Spaß ist auch relativ. Irgendwie überzeugt das.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fluch von Guyana – Die jungen Flaschen sind einfach besser</strong><br />
Nicht selten wird El Dorado 21 Years Old nicht empfohlen. Wenn man die Flasche besitzt und ihn trinkt, wird man darüber anders denken. Erst recht wenn das Geld egal ist. Aber diese Bewertung wäre ein recht einseitige und nicht gerecht. Vor allem nicht gerecht gegenüber dem 12 und dem 15-Jährigen. Auch wenn dieser dunkle und extrem schwere Rum sehr viel bietet, die anderen angesprochenen Versionen liefern nahezu dasselbe Erlebnis. Sind dabei aber erheblich günstiger. Diesen Rum nochmal zu kaufen wäre nun wirklich verschwenderisch – Aber lecker war er auf jeden Fall.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Cocktails mit Minze&#8230;</title>
		<link>http://trinklaune.de/2010/04/16/cocktails-mit-minze/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 12:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">… Das bedeutet auf jeden Fall, dass die Julep-Becher wieder poliert werden müssen. So zumindest mag man vermuten, wo doch Minze meist in Form eines Julep, Mojito oder vielleicht einem Smash auf den Karten der Bars zu finden ist. Was aber gibt es sonst noch an Drinks mit diesem Kraut? Ohne jeden Anspruch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">… Das bedeutet auf jeden Fall, dass die Julep-Becher wieder poliert werden müssen. So zumindest mag man vermuten,  wo doch Minze meist in Form eines Julep, Mojito oder vielleicht einem Smash auf den Karten der Bars zu finden ist. Was aber gibt es sonst noch an Drinks mit diesem Kraut? Ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit hier ein paar kürzlich neu entdeckte Antworten auf diese Frage – Zum Nachvollziehen wird der Julep-Becher dann allerdings letztendlich doch wieder benötigt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Elixir (2003, Gian Franco Pola)</strong></h4>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">10 Blätter Minze (je nach Geschmack)</p>
<p style="text-align: justify;">5cl Chartreuse Verte</p>
<p style="text-align: justify;">2,5cl Zuckersirup</p>
<p style="text-align: justify;">3cl Limettensaft</p>
<p style="text-align: justify;">Soda zum Auffüllen (4-5cl verträgt der Drink schon)</p>
<p style="text-align: justify;">Minze mit dem Zuckersirup muddeln; shake; Fine Strain; Glas mit Crushed Ice</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-8241" href="http://trinklaune.de/2010/04/16/cocktails-mit-minze/elixir/"><img class="aligncenter size-large wp-image-8241" title="elixir" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/04/elixir-254x1024.jpg" alt="" width="122" height="492" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das Süß-Sauer-Verhältnis lässt sich je nach Geschmack entsprechend anpassen. Das Ergebnis ist in jedem Fall eine herrlich erfrischende Kräuter-Limonade… Könnte es so als Softdrink zu kaufen geben. Der Sommer ist zwar noch nicht da. Aber was spricht dagegen sich mit einer Limonade in die Frühlingssonne zu setzen und diese statt der knallend heißen Sonne im Sommer zu genießen? Nichts.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h4 style="text-align: justify;"><strong>French Pearl (Audrey Saunders)</strong></h4>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">10 Blätter Minze (je nach Geschmack)</p>
<p style="text-align: justify;">6cl Gin (Plymouth)</p>
<p style="text-align: justify;">2cl Limettensaft</p>
<p style="text-align: justify;">1,75cl Zuckersirup</p>
<p style="text-align: justify;">0,75cl Absinth (Pernod im Original)</p>
<p style="text-align: justify;">Minze mit dem Zuckersirup muddeln; shake; Fine Strain; Cocktailschale</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-8248" href="http://trinklaune.de/2010/04/16/cocktails-mit-minze/pearl/"><img class="aligncenter size-large wp-image-8248" title="pearl" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/04/pearl-1024x959.jpg" alt="" width="357" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Als Absinth hat bei beim Testen ein Duplais Verte sehr gut funktioniert.  Der Cocktail ist ein schönes Beispiel, dass eine kleine Menge Absinth, richtig eingesetzt, ein tolles Geschmackserlebnis bietet.  Die süß-saure Basis kann ruhig etwas auf der süßen Seite liegen. Der Absinth hat die wunderbare Eigenschaft das Endergebnis dann genau in die richtige Richtung zu lenken. Absolute Empfehlung für diesen Drink.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Nun doch noch zwei der üblichen Verdächtigen – Allerdings als Variation ihrer großen Brüder:</p>
<p style="text-align: justify;">
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Tequila Smash</strong></h4>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">10 Blätter (je nach Geschmack)</p>
<p style="text-align: justify;">6cl Tequila (Qualität je nach Geschmack)</p>
<p style="text-align: justify;">0,5cl Agavensirup</p>
<p style="text-align: justify;">Minze im Gästeglas leicht zusammen mit dem Zuckersirup muddeln, Eis und Tequila hinzu geben – „Build in Glas“, um es kurz zu machen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-8253" href="http://trinklaune.de/2010/04/16/cocktails-mit-minze/tqsmash/"><img class="aligncenter size-large wp-image-8253" title="tqsmash" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/04/tqsmash-832x1024.jpg" alt="" width="369" height="451" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Smashes hatten ursprünglich gar keine Citrus-Frucht als Zutat, das hat sich jetzt allerdings in vielen neuen &#8230;-Smashes geändert. Dieser Tequila Smash benötigt wiederum keine Zitrone oder ähnliches. Er funktioniert so ganz wunderbar als kräftiger, reduzierter Drink. „Auf Crushed Ice oder Ice Cubes?“, mag man an dieser Stelle fragen: Jedem wie’s gefällt. Im Glas hat man letztendlich so etwas wie einen Old Fashioned mit Minz-Bitters.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der zweite große Klassiker mit Minze, neben dem Mojito, ist natürlich der Julep. In diversen  Varianten bekannt (Georgia Mint Julep oder Gin Julep zum Beispiel), hat er an der Heim-Bar folgende Variation verpasst bekommen:</p>
<p style="text-align: justify;">
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Apple Brandy Julep</strong></h4>
<blockquote><p>10 Blätter Minze (je nach Geschmack)</p>
<p>0,5cl Muscovado-Zuckersirup</p>
<p>6cl Apple Brandy (Laird&#8217;s Bonded)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-8188" href="http://trinklaune.de/2010/04/16/cocktails-mit-minze/abjulep/"><img class="aligncenter size-large wp-image-8188" title="abjulep" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/04/abjulep-1024x696.jpg" alt="" width="489" height="332" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Schmeckt: Fantastisch, erfrischend und ist viel zu schnell ausgetrunken. Der erwähnte Muscovado-Zucker liefert eine sehr interessante neue Geschmacksnuance. Normaler Zuckersirup funktioniert aber ebenso. Die übliche Zubereitungsart, klassisch im Silberbecher, sollte bekannt sein. Sehr wahrscheinlich funktioniert der Drink mit dem &#8220;normalen&#8221; Apple Jack nicht ganz so gut.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Cheers!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><script type="text/javascript">
	var flattr_url = 'http://trinklaune.de';
	var flattr_btn='compact';
</script><br />
<script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apricot Brandy – Gestern und Heute dasselbe Produkt?</title>
		<link>http://trinklaune.de/2010/02/26/apricot-brandy-%e2%80%93-gestern-und-heute-dasselbe-produkt/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Brandy ist einer von den Amerikanern, für viele verschieden Spirituosen benutzter Namenszusatz. Cognac, Pisco, Armagnac … Alles wird über einen Kamm geschoren: Brandy. Soweit zumindest im Sprachgebrauch. In der Kategorie der Liköre geht es ähnlich konfus zu. Das dadurch Missverständnisse auftreten, ist vorprogrammiert. So ist vermutlich auch der Singapore Sling eine Missinterpretation des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Brandy ist einer von den Amerikanern, für viele verschieden Spirituosen benutzter Namenszusatz. Cognac, Pisco, Armagnac … Alles wird über einen Kamm geschoren: Brandy. Soweit zumindest im Sprachgebrauch. In der Kategorie der Liköre geht es ähnlich konfus zu. Das dadurch Missverständnisse auftreten, ist vorprogrammiert. So ist vermutlich auch der Singapore Sling eine Missinterpretation des Straits Sling. Man wusste schlichtweg nicht was mit „Dry Cherry Brandy“ im Original Rezept des Straits Sling gemeint war – Fälschlicher Weise nahm man einen Kirchlikör obwohl Kirschwasser gemeint war.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Frucht bei der das Anhängsel „Brandy“ eine Rolle spielt, ist der Apricot Brandy. Auf der Suche nach Definitionen trifft man auf folgendes:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Aus Fruchtfleisch und Aprikosengeist hergestellt. Steht jedoch „Aprikosenlikör“ auf der Flasche, dann fehlt der Zusatz von Aprikosen-Branntwein. Er ist dann süßer.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">[Friedrich Müller (1965): Glück im Glas, S.144.]</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Brandy […], in its broader sense the term applies to liquor distilled from any fruit,[…] Thus, in addition to  grape brandies, we have […], apricot brandies.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">[David A. Embury (1978): The Fine Art of Mixing Drinks, S.61.]</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Für die Herstellung des Aprikosen-Likörs „Apricot-Brandy“, einem seit langem bekannten Fruchtbrandy, ist der Zusatz von Aprikosenbrand oder Aprikosengeist in der für einen Fruchtbrandy obligatorischen Menge (2L reiner Alkohol pro 100L Likör) unbedingt notwendig.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">[Erich Kolb(2004): Spirituosen-Technologie, S.356.]</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">[…]usually quite sweet.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">[W.J. Tarling(1937): Cafe Royal Cocktail Book]</p>
<p style="text-align: justify;">Geht es nach Friedrich Müller und Erich Kolb, so reicht ein gewisser Anteil eines Aprikosen-Destillats. Embury geht weiter und beschreibt Apricot Brandy als ein reines Destillat. Was ist wirklich drin – oder viel wichtiger: Ist in jedem Apricot Brandy das Gleiche und was verlangen alte Rezeptbücher?</p>
<p style="text-align: justify;">Nimmt man zum Beispiel den als Apricot Brandy beschrifteten Likör von Marie Brizard – Apry genannt. Ein typischer Likör. Sehr süß, mit typischen Geschmacksnoten von Aprikosen und vor allem zusätzlichen Mandelaromen &#8211; Vermutlich durch die Aprikosenkerne. Produziert wird er laut Herstellerangaben aus Aprikosen und Cognac. Ob das über eine einfache Mazeration und/oder eine Destillation zum gewünschten Ergebnis führt, weiß ich an dieser Stelle nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Geschmacksbild zieht sich auf jeden Fall sehr ähnlich, durch die Reihe der Apricot Brandies: De Kuyper und Giffard zum Beispiel. Bei letzterem gibt es neben einem Apricot Brandy noch den Apricot du Roussillion aus der Premium-Reihe. Dort kann man vom Geschmack her, durchaus auf die Zugabe eines Aprikosendestillats schließen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vergleicht man den aktuellen Apricot Brandy von Bols mit einer alten Flasche,</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7169" href="http://trinklaune.de/2010/02/26/apricot-brandy-%e2%80%93-gestern-und-heute-dasselbe-produkt/bolsapricot/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7169" title="BolsApricot" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/02/BolsApricot-379x1024.jpg" alt="" width="255" height="686" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">so zeigen sich keine gravierenden Unterschiede.  Es ist ein typischer, recht süßer Likör. In einer alten Werbung von Bols kann man dazu folgendes sehen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7261" href="http://trinklaune.de/2010/02/26/apricot-brandy-%e2%80%93-gestern-und-heute-dasselbe-produkt/p1020619/"><img class="aligncenter size-full wp-image-7261" title="P1020619" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/02/P1020619.jpg" alt="" width="329" height="507" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Apricot Brandy wurde also schon viel früher auf diese Art und Weise hergestellt und wies die für uns heute typische Geschmackscharakteristik auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Was aber hat die Definition von Embury dann für eine Bedeutung? Seiner Beschreibung verleiht er ein paar Seiten später noch einmal Nachdruck und nennt das Produkt „Barack Palinka“. Ein Aprikosenbrand aus Ungarn mit 43%:</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-7187" href="http://trinklaune.de/2010/02/26/apricot-brandy-%e2%80%93-gestern-und-heute-dasselbe-produkt/barackpalinka/"><img class="aligncenter size-large wp-image-7187" title="barackpalinka" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2010/02/barackpalinka-914x1024.jpg" alt="" width="351" height="391" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie auf dem Etikett zu erkennen ist, wurde auch dieser als Apricot Brandy beschrieben. Der Geschmack ist natürlich ein anderer. Viel weniger, wenn auch für einen Brand recht viel Süße. Stark alkoholisch aber mit einem klaren Aprikosenaroma zusammen mit leichten Mandelnoten. Auch hier sind also die Kerne wahrscheinlich Teil der Herstellung. Nun findet man im Buch von Embury aber auch den Apricot Likör. Das Produkt „Apry“ von Marie Brizard wird dort ausdrücklich als ein Vertreter dieser Kategorie beschrieben. Man kann also davon ausgehen: Nennt Embury in einem Rezept die Zutat Apricot Brandy, so ist definitiv ein Destillat gemeint. Probieren wir das aus:</p>
<p style="text-align: justify;">Mixt man zum Beispiel den <strong>Apricot Cocktail</strong> aus dem Buch von Embury wie angegeben:</p>
<p style="text-align: justify;">3cl Gin<br />
1cl Apricot Brandy<br />
Dash Orange Bitters</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal mit dem Barack Palinka und einmal mit dem Apry von Marie Brizard stellt man fest: Beide Versionen sind geschmacklich nicht der Wahnsinn. Jene mit Apry liefert allerdings das rundere Geschmacksbild. Der Aprikosenbrand macht einen nicht unerheblich anderen Drink – Nur halt extrem stark. An dieser Stelle kommt man also nicht weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein toller Cocktail mit Apricot Brandy ist auch der Culross: Ursprünglich mit Rum, Lillet und Apricot Brandy zu gleichen Teilen gemixt, gibt es aber auch Quellen (zum Beispiel das Cafe Royal Cocktail Book) die nach der Zugabe von ein wenig Zitronensaft fragen. Hier ist anzumerken, dass im Cafe Royal der Apricot Brandy aber auch explizit als Likör beschrieben ist. Mit oder ohne Zitronensaft ergibt sich, bei der Verwendung von zum Beispiel Apricot du Roussillion ein genialer Drink, welchen man in der Version ohne Zitronensaft lieber mit einem reduzierten Anteil des Apricot Brandys macht, um eine unnötige Süße zu vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Aprikosenbrand gemixt (unterstellen wir auch an dieser Stelle mal wieder eine Fehlinterpretation von „Brandy“) und ohne Zitrone ergibt sich ein verblüffendes Ergebnis: Der Drink ist keines Wegs schlechter als jene Version mit einem Aprikosenlikör. Abgeschmeckt mit einem halben Barlöffel Zuckersirup… Noch besser. Natürlich ist es ein anderer Cocktail als mit dem süßen Likör.  Der Culross ist leider nicht im Buch von Embury zu finden, das würde die Sache hier nochmal um einiges interessanter machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Interessanten Beitrag zu dem Thema liefert nun allerdings der „Bartender’s Guide“ von Trader Vic (1947): Dort steht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Fruit Brandies: Brandy may be made from the fermented juices of many fruits, but if sweetening is added the United States Liquor laws require that the product be called a liquer and not a brandy.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Man müsste also annehmen, dass dort wo Apricot Brandy drauf steht, auch jener drin ist – Nämlich ein Aprikosenbrand. Trader Vic, der nach seiner oben genannten Beschreibung also definitiv wusste, was er meint, wenn er Apricot Brandy in einem Rezept nennt, beschreibt den Culross folgendermaßen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>The Culross</strong></p>
<p style="text-align: justify;">0,5oz. Bacardi<br />
0,5oz. Kina Lillet<br />
0,5oz.  Apricot Brandy<br />
Juice of ¼ Lime</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Warum also der Unterschied zwischen dem Buch von Trader Vic und dem Cafe Royal Cocktail Book?</p>
<p style="text-align: justify;">Ab hier lassen sich nur Vermutungen anstellen: Der Gebrauch der Worte Apricot Brandy für einen Likör oder einen Brand hat sich vielleicht einfach eingebürgert. Niemand hinterfragte mehr, was wirklich gemeint war. Benutzt wurde wohl meist ein Likör. Die Industrie wird genau das geliefert haben: Einen Likör der sich Apricot Brandy nennt. Das Ganze nach einer Definition wie sie zum Beispiel von Friedrich Müller und Erich Kolb gemacht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">In den USA läuft heutzutage auf jeden Fall alles nach der Definition von Trader Vic. Was bleibt, ist einfach einmal den Versuch zu starten in alten Rezepten, welche nach Apricot Brandy verlangen, einen Aprikosenbrand auszuprobieren. Das Beispiel des Culross Cocktail zeigt, dass das Ergebnis verblüffend und genial zugleich sein kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die alte Dame und ihr Gin</title>
		<link>http://trinklaune.de/2009/09/27/die-alte-dame-und-ihr-gin/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 18:26:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Jäckel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Marie Brizard dürfte den meisten lediglich als Hersteller von diversen Likören bekannt sein. Zum Unternehmen gehören aber auch diverse Spirituosen-Hersteller. In Anspielung auf die 1755 von Marie Brizard gegründete Firma wird unteranderem der „Old Ladys Gin“ hergestellt. Soweit mir bekannt, wird dieser Gin auch immer noch produziert. Jetzt aber wohl in einer anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Marie Brizard dürfte den meisten lediglich als Hersteller von diversen Likören bekannt sein. Zum Unternehmen gehören aber auch diverse Spirituosen-Hersteller. In Anspielung auf die 1755 von Marie Brizard gegründete Firma wird unteranderem der „Old Ladys Gin“ hergestellt.<br />
Soweit mir bekannt, wird dieser Gin auch immer noch produziert. Jetzt aber wohl in einer anderen Qualität. Die Marke „Old Ladys Dry Gin“ sicherte man sich 1958. Seit dem wiederfuhren dieser Spirituose, wie so vielen anderen, einige Kürzungen des Alkoholgehalts. Der Gin ist jetzt ausschließlich in der 37,5% Vol. Version zu finden. Was deutlich macht, auf welchen Markt man damit abzielt.<br />
Eine Flasche die ich habe, beinhaltet jedoch unglaubliche 48% Vol. . Wie viel vom Alkoholgehalt noch übrig ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber der Füllstand deutet darauf hin, dass die Flasche bisher sehr gut gelagert wurde und somit der Verlust gering sein dürfte. Der Füllstand ist ähnlich gut, wie bei der im EUVS(<!-- m --><a href="http://www.euvs.org/en/collection/spirits/bottle/old-lady-dry-gin">http://www.euvs.org/en/collection/spiri &#8230; dy-dry-gin</a><!-- m -->)  zu sehenden Flasche mit 40% Vol. . Auf dem folgenden Foto ist meine Flasche noch verschlossen zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4178" title="mbgin" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2009/09/mbgin-281x300.jpg" alt="mbgin" width="281" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich die Flasche frisch geöffnet habe, kam ich zu folgenden Tastingnotizen:</p>
<table style="width: 520px; height: 164px; text-align: justify;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" width="520">
<tbody>
<tr>
<th style="background: #804000;" colspan="2">Marie Brizard Old Ladys Dry Gin, 48% vol.</th>
</tr>
<tr valign="middle">
<td width="20%"><strong>Nase</strong></td>
<td width="80%">Ganz deutlich Wachholder zusammen mit sehr viel Orangenzeste. Fast kein Alkohol in der Nase.</td>
</tr>
<tr valign="middle">
<td width="20%"><strong>Gaumen</strong></td>
<td width="80%">Wieder Wachholder im Vordergrund. Recht süßlich aber irgendwie insgesamt ein bisschen unrund. Ein wenig ist zu erkennen, dass es sich um eine alte Spirituose handelt.</td>
</tr>
<tr valign="middle">
<td width="20%"><strong>Abgang</strong></td>
<td width="80%">Recht kurz mit einer leichten alkoholischen Schärfe. Diese ist aber bei anderen Gins mit ähnlichen Volumen-Prozent genau so zu finden ist.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Durchaus ein gut gemachter Gin.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Natürlich wollte ich noch wissen, wie sich der Gin in Cocktails verhält. Dazu habe ich mich ein wenig durch dieses wunderbare kleine Rezeptbüchlein von Marie Brizard gemixt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4379" title="P1010480" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2009/09/P1010480-202x300.jpg" alt="P1010480" width="202" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Angel’s Face Cocktail</strong> (auch unter Empire zu finden)<br />
4cl Gin<br />
1,5cl Apricot Brandy<br />
2cl Calvados<br />
Mit einem jungen  Calvados ist dies ein wunderbar fruchtiger Drink bei dem jede Zutat gut herauszuschmecken ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bermuda Bouqet</strong><br />
2,5cl Apricot Brandy<br />
4cl Gin<br />
1bl Curacao<br />
1bl Granatapfelsirup<br />
2cl Orangensaft<br />
2cl Zitronensaft<br />
evtl. dashes Zuckersirup<br />
Ein sehr leichter, frischer Drink, bei dem sich der Gin nicht zu sehr in den Vordergrund stellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mr. Hippers Millénaire</strong></p>
<p>2cl Kirschlikör (Guignolet de Dijon)<br />
1,5cl Kirschwasser<br />
2cl Gin<br />
1,5cl Sweet Vermouth</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gin geht in dem Drink eher unter. Aber das Gesamtbild stimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Drinks haben meinen Eindruck vom pur verkosten bestätigt. Old Ladys Gin war bzw.  ist ein ordentlich hergestellter Gin der kein wirkliches Extrem hat. Damit meine ich, dass er durchaus vielseitig einsetzbar ist. Leider ist dies mal wieder ein Produkt was man, zumindest in dieser Qualität, nicht mehr kaufen kann. So soll dieser Artikel als kleine Geschichtsstunde dienen. Die oben aufgeführten Drinks, lassen sich sicherlich auch sehr gut mit einem anderen Gin zu bereiten. Zuidam hat eine ähnliche leichte Süße und fällt mir da als Ersatz ein.</p>
]]></content:encoded>
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