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	<title>Trinklaune &#187; Torben Bornhöft</title>
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	<description>Denken - Schmecken - Genießen</description>
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		<title>Sterne trinken? Krug 1998!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Krug ist und bleibt für mich - völlig abseits der Winzerchampagner-Idee - in puncto Champagner ein absolutes Schwergewicht. Dennoch mag ich nicht von einer Messlatte sprechen, zu sehr unterscheidet sich Krug von allen anderen Häusern, zu eigenständig sind die fantastischen Weine.</p> <p style="text-align: justify;">Kürzlich haben wir in unserer Champagnerrunde eine Flasche des aktuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Krug ist und bleibt für mich -<a href="http://trinklaune.de/2011/10/17/hommage-an-den-anti-winzerchampagner-krug-grande-cuvee/"> völlig abseits der Winzerchampagner-Idee </a>- in puncto Champagner ein absolutes Schwergewicht. Dennoch mag ich nicht von einer Messlatte sprechen, zu sehr unterscheidet sich Krug von allen anderen Häusern, zu eigenständig sind die fantastischen Weine.</p>
<p style="text-align: justify;">Kürzlich haben wir in unserer Champagnerrunde eine Flasche des aktuellen Jahrgangs &#8211; 1998 &#8211; geleert. Jahrgangskrug ist immer etwas besonderes, noch mehr als die Grande Cuvée. Extrem ausdifferenzierte, sehr pointierte Weine macht Krug in den passende<a href="http://trinklaune.de/2012/02/03/sterne-trinken-krug-1998/krug_1998/" rel="attachment wp-att-16468"><img class="alignright size-large wp-image-16468" title="Krug_1998" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Krug_1998-386x1024.jpg" alt="" width="149" height="393" /></a>n Jahren. In der Cuvée aus allen drei Rebsorten dominiert Chardonnay &#8211; erst zum zweiten Mal bei einem Krug-Jahrgang nach 1981.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nase:</strong><br />
Kaffee! Ganz frisch und stark gerösteter Kaffee! Es sind nicht die typischen Haselnuss-Rösttöne, die sich zu Beginn zeigen. Aber mit der Zeit schimmern sie etwas durch &#8211; aber primär Kaffee und Mandeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gaumen:</strong><br />
Schon der erste Schluck sagt: &#8220;Ich bin ein Krug.&#8221; Der Wein ist schon gut trinkbar und füllt den Gaumen aus. Aber er ist jung, so jung. Die Säure dominiert den Nachhall, ist stachelig und kräftig. Dadurch bleibt der Wein relativ (wir reden von Krug) schlank. Aber er macht schon so viel Freude&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgang:</strong><br />
Dominiert von der Säure, karamellisierte Zitronen, extrem lang. Die Rösttöne sind wieder da.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon jetzt ist hier wieder flüssige Glückseligkeit im Weinglas. Ein traumhafter Duft, ein wundervoller, eleganter und komplexer Champagner allererster Güte. Absolut faszinierend, so vielschichtig komponiert. Und vor allem: mit riesigem Potential. In vier bis sechs Jahren wird dieser Ausnahme-Wein zu wahrer Größe auflaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn der Ausspruch &#8220;Brüder kommt, ich trinke Sterne&#8221; eher eine Legende denn historische Wahrheit sein mag &#8211; das Bild passt zu diesem Weltklasse-Wein. Hier kann man nur dankbar bleiben, wenn man so etwas probieren darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Krug bleibt Krug. Preis hin oder her. Nichts ist wie Krug.</p>
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		<title>Cocktailmüdigkeit &#8211; Wein &#8211; Leise Töne &#8211; Illuminations Cocktail</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 12:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In letzter Zeit trinke ich mehr und mehr Getränke, die ich aus der Flasche in ein mit viel Liebe ausgewähltes Glas gieße. Ich trinke sie solo und zum Essen. Ich lasse sie kreisen, rieche, genieße. Ich versuche, immer wieder Neues zu probieren. Neue Gebiete trinken, neue Reben trinken, neue Ideen trinken. Ich trinke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In letzter Zeit trinke ich mehr und mehr Getränke, die ich aus der Flasche in ein mit viel Liebe ausgewähltes Glas gieße. Ich trinke sie solo und zum Essen. Ich lasse sie kreisen, rieche, genieße. Ich versuche, immer wieder Neues zu probieren. Neue Gebiete trinken, neue Reben trinken, neue Ideen trinken.<br />
Ich trinke Wein.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Moment kickt mich Wein mehr als viele Drinks. Die besten Drinks der Welt sind für mich bereits erfunden &#8211; vielmehr gefunden. Ist es Müdigkeit? Hat man schon so viel probiert? Vielleicht beides. Sicher ist es aber Neugier. Suche nach Neuem. Neuem Terrain, neuem Geschmack, neuer Struktur. Das war schon bei Spirituosen so. Das habe ich mir erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem der Riesling, den ich gestern nicht ausgetrunken habe, nach einem recht anstrengenden Tag ins Weinglas wanderte, musste ich feststellen, dass das Große Gewächs aus 2006 über Nacht verreckt ist. Verfaulte Nase &#8211; nicht trinkbar. Eine weitere Flasche Wein wäre zu viel gewesen, sodass ich mich durchrang, einen Blick in meine (nicht mehr so gut gepflegte) Liste zu werfen, in der Drinks stehen, die ich probieren will.<br />
In den Shaker wanderten anschließend Ocho Reposado, Lustau East India Solera, Ahornsirup, Zitronensaft und Eiweiß.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Illuminations</strong> (Daniel Shoemaker, <a href="http://teardroplounge.com/">Teardrop Lounge</a>)<br />
4,5 cl Reposado Tequila<br />
2,25 cl Lustau East India Solera<br />
1,5 cl Ahornsirup<br />
3 cl Zitrone<br />
1/2 Eiweiß</p>
<p style="text-align: justify;">shake &#8211; dry shake &#8211; Cocktailschale</p>
<p style="text-align: justify;">Erster Schluck &#8211; Erwartung bestätigt. Schon ganz gut, eine weitere Sour-Variante. Ermüdung. Schon wieder.<br />
Aber man gebe dem Drink eine Chance. <a href="http://www.swingfm.asso.fr/html/index.php">SwingFM </a>angeworfen, Sofa, Ruhe &#8211; Pause.<br />
Der Illuminations duftet mit etwas Zeit und Ruhe ganz wunderbar nach Tequila. Er bewegt sich zwischen Kraft und Samtigkeit. Man will einfach einen Schluck nehmen. Und der Gaumen wird erfreut vom Tequila, gestreichelt vom Sherry (insbesondere mit etwas Temperatur) und schön ausgefüllt von der schaumigen Süß-Sauer-Basis. Das kann eben doch nur ein Cocktail.<br />
Der Illuminations ist ein Cocktail der leisen Töne. Man lässt sich auf ihn ein und schon tanzt man zusammen einen Charleston. Mit einer Mexikanerin. Aber Charleston. Die Klarinette bringt die Melodie und ausgelassene Lebensfreude macht sich breit. Am Gaumen &#8211; im Kopf. Meine Cocktailmüdigkeit hat sich ein wenig verzogen&#8230; Man kommt ja doch nicht weg von alten Leidenschaften. Ein bisschen Konstanz im Leben hat ja auch nie geschadet&#8230;<br />
Mixt euch auch einen Illuminations Cocktail. Tanzt mit. Und wenn es nur eine Runde ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/15/cocktailmudigkeit-wein-leise-tone-illuminations-cocktail/ocho-reposado-lustau-east-india/" rel="attachment wp-att-16479"><img class="size-large wp-image-16479 aligncenter" title="Ocho Reposado Lustau East India" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Ocho-Reposado-Lustau-East-India-688x1024.jpg" alt="" width="269" height="400" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jahrgangslose Roséchampagner, überteuerte Fruchtschorle und Mailly Grand Cru</title>
		<link>http://trinklaune.de/2012/01/10/jahrgangslose-rosechampagner-uberteuerte-fruchtschorle-und-mailly-grand-cru/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Abschweifungen in den hochpreisigen Bereich gibt es heute wieder einen günstigen Champagner. Es geht um den jahrgangslosen Rosé der Genossenschaft Mailly Grand Cru &#8211; und damit um einen Teil des Champagnersegments, den ich oft nicht sonderlich schätze. Einerseits, da Roséchampagner so dermaßen en vogue ist, dass ein mit rotem Stillwein gepimpter Champagner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Abschweifungen in den hochpreisigen Bereich gibt es heute wieder einen günstigen Champagner. Es geht um den jahrgangslosen Rosé der Genossenschaft Mailly Grand Cru &#8211; und damit um einen Teil des Champagnersegments, den ich oft nicht sonderlich schätze. Einerseits, da Roséchampagner so dermaßen en vogue ist, dass ein mit rotem Stillwein gepimpter Champagner gleich schnell mal 10,00 € mehr pro Flasche (oder auch mal 30,00 € &#8211; Grüße nach Aÿ) kostet und diese Preise offenbar mit Freude gezahlt werden &#8211; bei zwar gleich hoher, aber eben nicht höherer Qualität. Und andererseits, da gute Champagner aufgrund der allgemeinen Vermutung, Roséchampagner (analog Cava, Sekt, Crémant&#8230;) sei auch süßer, mit Dosage völlig zerlegt werden und ein Schatten ihrer selbst sind. <a href="http://www.sparkling-online.com/die-mittelgrossen-haeuser-philipponnat-vs-pol-roger/">Boris Maskow</a> beschreibt den 2002er Pol Roger Rosé als am Rande der Kitschgrenze &#8211; treffend, wie ich finde. Dementsprechend bin ich bei Roséchampagner gerne etwas skeptisch und vielleicht auch etwas zu kritisch. Doch Mailly konnte hier entgegensteuern &#8211; erfreulich! 90 % Pinot Noir, 10 % Chardonnay, alles Grand Cru, verkostet aus der demi &#8211; los geht&#8217;s.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nase:</strong><br />
Von Beginn an Pinot, dunkel und aufgeladen, an die Nase einer schönen Flasche Bollinger erinnernd. Starke Perlage, wunderschöne Farbe. Ganz entfernt eine subtile Beerenfruchtigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gaumen:</strong><br />
Zu Beginn überrascht eine solide Säure, der Wein ist sehr präsent und am Gaumen schlanker, als der Geruch vermuten ließ. Ein absolut ehrlicher, mittelkräftiger Champagner, mit guter Energie und Präsenz. Grapefruit und Zitrone, ganz hinten kommt die dunkle Traubigkeit zum Vorschein. Mit einem zusätzlichen Jahr Flaschenlagerung sicherlich noch austarierter und &#8216;fertiger&#8217;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgang:</strong><br />
Champagner &#8211; ohne Wenn und Aber. Ehrlich, geradlinig, sehr gelungen. Macht viel Freude.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Wein ist primär ein Rosé für Champagnertrinker, nicht für Rosétrinker. Das gefällt mir. Dazu kommt: Es ist auch ein Champagner, der ohne den Roséaufschlag auskommt. Ihr bekommt ihn von <a href="http://www.cavesdaix.de/">Caves d&#8217;Aix</a> &#8211; 15,90 € für die demi, 29,90 € für die ganze Flasche. Empfehlung!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/10/jahrgangslose-rosechampagner-uberteuerte-fruchtschorle-und-mailly-grand-cru/mailly-grand-cru-rose/" rel="attachment wp-att-16177"><img class="aligncenter size-large wp-image-16177" title="Mailly Grand Cru Rose" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Mailly-Grand-Cru-Rose-796x1024.jpg" alt="" width="448" height="576" /></a></p>
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		<title>Drinks mit Sherry, der Expatriate Cocktail und von der Leichtigkeit des Seins&#8230;</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/12/12/drinks-mit-sherry-der-expatriate-cocktail-und-von-der-leichtigkeit-des-seins/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe ein Faible für Drinks auf Basis von aufgesetzten Weinen. Vermouth, Port, Sherry, alles wunderbar. Und dies aus folgenden zwei Gründen: Einerseits kann man, gerade bei den etwas &#8216;dunkleren&#8217;, aromatischeren Vertretern geschmacklich sehr dichte und kompakte Drinks weben, ohne mit der alkoholischen Stärke eines Manhattan aufwarten zu müssen, beispielsweise im Nylkoorb oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe ein Faible für Drinks auf Basis von aufgesetzten Weinen. Vermouth, Port, Sherry, alles wunderbar. Und dies aus folgenden zwei Gründen: Einerseits kann man, gerade bei den etwas &#8216;dunkleren&#8217;, aromatischeren Vertretern geschmacklich sehr dichte und kompakte Drinks weben, ohne mit der alkoholischen Stärke eines Manhattan aufwarten zu müssen, beispielsweise im <a href="http://cocktailwelt.blogspot.com/2009/10/mixology-monday-vermouth.html">Nylkoorb</a> oder im <a href="http://trinklaune.de/2010/12/25/the-thirty-percent-cocktail/">Thirty Percent Cocktail</a>. Andererseits schaffen es die leichten Vertreter wie Lillet Blanc, Cocchi Americano oder Noilly Prat Dry, einem Cocktail eine wunderbar leichte, frisch-beschwingte Dimension hinzuzufügen, die sonst nicht zu erreichen ist.<br />
In beiden Fällen geht es letztendlich um Zugänglichkeit. Auf die eine oder andere Art und Weise wird ein aromatischer Drink zugänglich gemacht, ohne an Klasse oder Aromatizität einzubüßen, es wird mitunter sogar ein Alleinstellungsmerkmal kreiert, das nicht reproduzierbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte heute einen Drink präsentieren, der mit genau diesen Dimensionen jongliert und gleichzeitig gut in die momentan sehr ungemütliche Saison passt &#8211; den <a href="http://cocktailvirgin.blogspot.com/2011/11/expatriate.html">Expatriate Cocktai</a>l.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Expatriate Cocktail</strong><br />
4,5 cl Cocchi Americano<br />
3 cl Applejack &#8211; bottled in bond<br />
1,5 cl Amontillado Sherry<br />
1-2 Tropfen Celery Bitters</p>
<p style="text-align: justify;">Rühren &#8211; Tumbler &#8211; großer Eiswürfel &#8211; Orangenzeste mit drop</p>
<p style="text-align: justify;">Der &#8216;Ausgebürgerte&#8217; vereint gleich zwei der oben genannten Elemente. Cocchi Americano als Basis und Amontillado Sherry in kleinerer Menge umrahmen den Applejack. Der Celery Bitters gibt den Hauch mehr Komplexität, die gut tut. Hier sollte man vorsichtig dosieren, ein voller dash hat den recht fragilen Drink für meinen Geschmack bereits facettiert und die entstandene Gesamtheit wieder aufgelöst. Zwei Versuche mit Calvados funktionierten gar nicht &#8211; Applejack kann hier nicht ersetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die eindringlich-charmante Nase des Drinks bereitet den Trinkenden auf die Dinge, die da kommen mögen, gut vor. Am Gaumen zeigt sich eine sehr ansprechende, cremige Textur, die von der Kraft des Apfelbrandes gut aufgefangen wird und somit nicht ins Kitschige abdriftet. Die Nussigkeit des Lustau Amontillado (in 0,375-Literflaschen bei <a href="https://www.weinquelle.com/">Weinquelle </a>zu bekommen &#8211; so muss man nicht ständig oxidierten Sherry verkochen&#8230;) und die Zimttöne des Cocchi Americano sorgen für die feine herbstlich-winterliche Dimension dieses Drinks.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt ist der Expatriate Cocktail ein sehr schöner erster Drink des Abends. Er bietet genau das, was ich mir von einem Drink auf Basis von Cocchi Americano und Sherry erhoffe: Eine schöne Leichtigkeit, die keineswegs zu Lasten der Komplexität geht. Etwas Verwässerung schadet dem Drink keineswegs &#8211; insgesamt also ein sehr entspannter Drink, der definitiv nach an die Fensterscheiben prasselndem Regen und einem Kaminfeuer ruft.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2011/12/12/drinks-mit-sherry-der-expatriate-cocktail-und-von-der-leichtigkeit-des-seins/expatriate/" rel="attachment wp-att-16041"><img class="aligncenter size-large wp-image-16041" title="Expatriate" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/12/Expatriate-1024x1015.jpg" alt="" width="448" height="444" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Winzerchampagner-Menü bei Robin &#8211; Teil II</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/</link>
		<comments>http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Obwohl wir uns um 18.00 Uhr trafen, um den Abend zu beginnen, ist es mittlerweile 23.00, als wir die Magnum Jacques Lassaigne La Colline Inspirée öffnen. Zur Rotbarbe mit Gemüse im Pergamentpapier gebacken soll es der Chardonnay richten &#8211; und das gelingt außerordentlich gut. Der Wein wird in gebrauchten Chablis-Fässern ausgebaut und nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Obwohl wir uns um 18.00 Uhr trafen, um den Abend zu beginnen, ist es mittlerweile 23.00, als wir die Magnum<strong> Jacques Lassaigne La Colline Inspirée</strong> öffnen. Zur Rotbarbe mit Gemüse im Pergamentpapier gebacken soll es der Chardonnay richten &#8211; und das gelingt außerordentlich gut. Der Wein wird in gebrauchten Chablis-Fässern ausgebaut und nur in Magnums abgefüllt. Extra Brut dosiert macht dieser Wein mit brillantem Preis/Leistungsverhältnis (90,00 € / 1,5 Liter) große Trinklaune &#8211; weshalb ich hier keine ausgeformten Verkostungsnotizen präsentieren kann. Die Trinkfreude war einfach zu groß. Auch zum folgenden Kräutersorbet (das sehr gut tat &#8211; denn Sättigung stellte sich ein) funktionierte La Colline Inspirée &#8211; definitiv eine Trink-Laune-Empfehlung im besten Wortsinn.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15877" href="http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/la-colline-inspiree/"><img class="aligncenter size-full wp-image-15877" title="La Colline Inspirée" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/La-Colline-Inspirée.jpg" alt="" width="403" height="268" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Vom ursprünglichen Plan, den Hauptgang mit einem fetten Champagner zu begleiten, sind wir abgewichen, sodass wir nun eine kurze Essenspause einlegten und den folgenden <strong>Egly-Ouriet 2000</strong> solo tranken. Die einzige Cuvée des Tages war entspannte 88 Monate auf der Hefe und präsentierte sich in der <em>Nase </em>dunkel, traubig, fett, gemüsig-käsig-pilzig. Letzteres ist kein bisschen negativ gemeint. Die Geschmacksdimensionen zeigten sich bereits hier in voller Größe, der 2000er fuhr vor wie ein Straßenkreuzer. Am <em>Gaumen </em>primär jung und agil veränderte er sich mit Temperatur und Sauerstoff zusehends. Und wurde genau das Dickschiff, das ich erwartet habe. Extrem groß und fast süßlich von der geballten Pinot-Intensität. Aber definitiv kein Einsteiger-Wein. Phasenweise anspruchsvoll und sehr sättigend. Die Phase des Weins war zum Öffnen gut geeignet, erste Reifetöne rundeten den fetten Pinot-Ton ab. In dieser Verfassung war der Egly 2000 ein wundervoller Glücklichmacher, der <em>Abgang </em>lang und intensiv &#8211; wen wundert&#8217;s. Wirklich ein großkalibriger Wein, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger jedoch auch Aufmerksamkeit fordert. Für seine 75,00 &#8211; 80,00 € ein guter Deal.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15882" href="http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/egly-ouriet-2000/"><img class="aligncenter size-full wp-image-15882" title="Egly-Ouriet 2000" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/Egly-Ouriet-2000.jpg" alt="" width="403" height="607" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Langsam wurde es Zeit für den Hauptgang &#8211; Robin pochierte einen wundervollen Rehrücken im Gewürzmantel, begleitet wurde er von angebratenen Knödelscheiben, Steinpilzen und Pfifferlingen. Hier wichen wir etwas vom Pfad ab und tranken eine Flasche Spätburgunder, der zur Abwechslung nicht weiß gepresst wurde: <strong>August Kesseler Rüdesheimer Berg Schlossberg 2004</strong>. Ein brillanter deutscher Pinot Noir mit sehr viel Energie und Struktur in guter Form &#8211; braucht sich kein bisschen vor den guten Weinen der Côte d&#8217;Or zu verstecken, wenngleich es im Stil natürlich Unterschiede gibt.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15885" href="http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/schlossberg-trifft-rehrucken/"><img class="aligncenter size-full wp-image-15885" title="Schlossberg trifft Rehrücken" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/Schlossberg-trifft-Rehrücken.jpg" alt="" width="403" height="268" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nun ging es zum letzten Champagner der Nacht über, der auch der teuerste Wein des Abends war: <strong>Jacques Selosse Substance</strong>. Der legendäre Solera-Champagner des Gottvaters des Winzerchampagners aus Avize, degorgiert vor knapp vier Jahren. Fast Orange in der Farbe war dieser Champagner so exorbitant gut und so weit entfernt von allem anderen an diesem Abend, dass ich mir nicht ein einziges Wort notiert habe. Nicht von dieser Welt &#8211; absolut betörend, ein magischer Wein. Und während dieses Elixir die Gaumen hinabrann fassten Robin und ich zeitgleich den Entschluss: Die nächste Verkostung wird eine Selosse-Vertikale. Dann liefere ich auch Verkostungsnotizen&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15886" href="http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/jacques-selosse-substance/"><img class="aligncenter size-large wp-image-15886" title="Jacques Selosse Substance" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/Jacques-Selosse-Substance-579x1024.jpg" alt="" width="347" height="614" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die delikate Käseplatte wurde eher danach genossen &#8211; zusammen mit dem köstlichen Pflaumen-Speck-Brot.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir waren zu diesem Zeitpunkt &#8211; es war bereits weit nach 3.00 Uhr &#8211; alle schon brutal gesättigt, sodass das Dessert langsam zur Arbeit wurde. Ein Mitglied der Verkostungsrunde hatten wir bereits an die süße Verführung in Form eines weichen Bettes verloren. Glücklicherweise wurde die Quark-Vanille-Crème auf Zitrusfrüchtekompott mit weißem Kaffeparfait jedoch von einem ungarischen Süßwein hinuntergespült: <strong>Tokaji Aszú 6 Puttonyos 1988 vom Weingut Kereskedöház.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das war es. Der letzte Gang. Also jetzt: Petit Fours. Eine große Schale. Niemand nimmt mehr einen der angebotenen Reisetbauer-Brände und auch der Espresso findet wenig Anhänger, so gegen 4.30 Uhr. Jede Bewegung fällt schwer und die köstlich aussehenden Pralinen bleiben fast unangetastet, nur zwei Mutige riskieren es noch &#8211; ich denke an das Schokoladen-Minzblättchen und Mr. Creosote im &#8216;Sinn des Lebens&#8217; von Monthy Python&#8230; Dieses fatale Ende bleibt uns jedoch glücklicherweise erspart.</p>
<p style="text-align: justify;">Somit wurde ein wunderbarer Abend beschlossen, an dem &#8211; auch wenn es hier nicht so klingt &#8211; köstliche Weine und tolles Essen zwar begeistern konnten, doch schlussendlich nur Begleiter waren. Begleiter zu tollen Gesprächen, guter Stimmung und ausgelassener Trink-Laune. Vielen Dank allen Gästen und vor allem: Gastgeber und Menüplaner Robin! Bis zum nächsten Mal &#8211; Anselme Selosse ruft&#8230;.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15893" href="http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/champagner-3/"><img class="aligncenter size-large wp-image-15893" title="Champagner!" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/Champagner-1023x589.jpg" alt="" width="491" height="282" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Durstig geworden? <a href="http://weinnachmass.de/">Wein nach Maß</a>, <a href="http://shop.wein-kreis.de/">Wein Kreis</a>, und <a href="http://www.noblewine.de/">Noble Wine</a> für die Champagner.</p>
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		<title>Winzerchampagner-Menü bei Robin &#8211; Teil I</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/11/13/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-i/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 14:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 01. Oktober war es wieder an der Zeit. Zusammen mit Philipp und weiteren guten Freunden haben Robin und ich wieder ein paar Flaschen Champagner entkorkt. Nach den Mottos 1996, Krug, Taittinger Comtes de Champagne (eine Enttäuschung auf der ganzen Linie &#8211; daher hier im Blog nie erwähnt) und Bollinger im Laufe der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 01. Oktober war es wieder an der Zeit. Zusammen mit Philipp und weiteren guten Freunden haben Robin und ich wieder ein paar Flaschen Champagner entkorkt. Nach den Mottos <a href="http://trinklaune.de/2009/03/07/1996er-champagnerverkostung-in-berlin-teil-i/">1996</a>, <a href="http://trinklaune.de/2009/09/24/krug-verkostung-2009-teil-i/">Krug</a>, Taittinger Comtes de Champagne (eine Enttäuschung auf der ganzen Linie &#8211; daher hier im Blog nie erwähnt) und <a href="http://trinklaune.de/2011/01/30/bollinger-verkostung-teil-i-rd-1995-und-rd-1997/">Bollinger </a>im Laufe der letzten zweieinhalb Jahre widmeten wir uns diesmal explizit dem Winzerchampagner. Zu jedem Wein haben wir einen Gang gekocht. Die Highlights dieses wunderbaren und sehr sehr langen Abends werde ich im Laufe der nächsten Wochen hier vorstellen.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15832" href="http://trinklaune.de/2011/11/13/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-i/kr104613/"><img class="aligncenter size-large wp-image-15832" title="Epizentrum des Abends - die Tafel" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/KR104613-1024x680.jpg" alt="" width="430" height="286" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem entspannten Start mit Reisetbauers Apfelsekt gingen wir zum eigentlichen Apéritif über &#8211; <strong>David Léclapart L&#8217;Apôtre</strong> <strong>2005</strong>. Meine Erwartungen waren hoch, nachdem der <a href="http://trinklaune.de/2010/11/06/david-leclapart-lapotre-2004/">2004er </a>so begeistern konnte. Leider präsentierte sich L&#8217;Apôtre vollkommen verschlossen, förmlich zugenagelt; das Holz erschlagend, die Säure massiv. In fünf oder acht Jahren vielleicht nochmal &#8211; das war nichts. Die Entenleberwürfel haben trotzdem geschmeckt&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15867" href="http://trinklaune.de/2011/11/13/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-i/lapotre-2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-15867" title="L'Apôtre" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/LApôtre.jpg" alt="" width="384" height="255" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Also der nächste Wein: <strong>Tarlant La Vigne d&#8217;Or 2002</strong>. Tolles Jahr, toller Winzer &#8211; und ein Wein, der zu 100 % aus Pinot Meunier gekeltert wurde. Die erste Gärung findet in gebrauchten Holzfässern statt, der Wein wird mit 4 g dosiert und wurde im Juni 2010 degorgiert. Soviel zu den harten Fakten.<br />
In der <em>Nase </em>zeigt sich der Wein sehr charmant mit viel Butter und Schmelz, cremig und weich, trotzdem reich und kein bisschen schlank. Am <em>Gaumen </em>überrascht zuerst eine nicht ganz erwartete Stringenz und Kraft, eine schöne Säure gibt Stabilität und verleiht dem Wein eine feine und konzentrierte Energie. Der Wein entwickelt sich wundervoll, ent-faltet sich förmlich und bleibt extrem präsent. Der <em>Abgang </em>ist sehr fett und lang anhaltend, extrem fein.<br />
Dieser wunderbare Wein bietet einen anderen Zugang zu Champagner als Cuvées oder reinsortige Pinot Noirs/Chardonnays. Er hat einen wunderbaren Biss und beeindruckt mit einer immensen Präsenz und viel Mitte und Körper. Was mir jedoch am besten gefällt: Der Wein ist &#8216;fertig&#8217;. Er braucht keine weiteren Jahre der Lagerung, er kommt ins Glas und ist sehr schnell da. Die Speisebegleitung in Form von Jahrgangssardinen und Senfbrot hätte er nicht gebraucht &#8211; hat jedoch problemlos mit dem aromatischen Amuse mithalten können. Dazu stimmt Preis/Leistung: La Vigne d&#8217;Or ist <a href="http://www.noblewine.de/de/Frankreich/Champagne/Tarlant/Tarlant-Champagne-La-Vigne-dOr-2002.html">für ca. 65,00 € zu bekommen</a>. Toller Wein &#8211; muss ich wiederholen. Wird nicht der letzte gewesen sein.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15846" href="http://trinklaune.de/2011/11/13/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-i/tarlant-la-vigne-dor/"><img class="size-full wp-image-15846 aligncenter" title="Tarlant La Vigne d'Or" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/Tarlant-La-Vigne-dOr.jpg" alt="" width="269" height="405" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es folgte die kalte Vorspeise in Form eines köstlichen Lachstatars (Hälfte frisch / Hälfte angeräuchert) auf Erbsenpüree mit schwarzem Meersalz. Wein der Wahl war <strong>Agrapart Vénus 2002</strong>. Alles wie immer bei Winzerchampagner: Holzeinsatz, traditionelle Methoden (der Weinberg wird mit einem Pferd &#8211; names Vénus &#8211; gepflügt&#8230;) keine Dosage&#8230; Dem tollen Jahr zum Trotz fand ich den Wein enttäuschend. Natürlich &#8216;lecker&#8217;. Ein guter Wein. Aber leider nicht mehr. Buttriger Chardonnay mit feiner Perlage. Ich vermisste Raffinesse und Struktur. Für 35,00 € würde ich ihn ständig kaufen &#8211; für 100,00 € war das für meinen Geschmack definitiv zu wenig.</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-15855" href="http://trinklaune.de/2011/11/13/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-i/agrapart-venus/"><img class="aligncenter size-full wp-image-15855" title="Agrapart Vénus" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/Agrapart-Vénus.jpg" alt="" width="432" height="287" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der nächste Kandidat war ein Champagner, auf den ich extrem neugierig war. Nachdem <a href="http://trinklaune.de/2011/09/02/cedric-bouchard-inflorescence/">Cédric Bouchards Basiswein</a> unsere Runde sehr beeindrucken konnte, öffneten wir eine Flasche <strong>Roses de Jeanne La Bolorée 2007</strong>. Wir haben diesen Wein &#8211; zu 100 % aus Pinot Blanc (Weißburgunder) gekeltert &#8211; zur Karotten-Ingwer-Suppe mit Jakobsmuscheln gewählt, da wir uns eine schöne Kombination von Weißburgunder mit den buttrigen Muscheln erhofften. Und obwohl dies zwar funktionierte, fühlte ich mich leider an die Vénus erinnert. Ein &#8216;guter&#8217; Wein &#8211; definitiv. Aber brutal zu jung und mit wenig Spiel. Da konnte die feine Pfirsichfrucht auch nicht mehr helfen. Leider wieder: zu wenig.</p>
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-15860" href="http://trinklaune.de/2011/11/13/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-i/la-boloree/"><img class="aligncenter size-full wp-image-15860" title="La Bolorée" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/La-Bolorée.jpg" alt="" width="235" height="354" /></a> Der guten Stimmung am Tisch taten diese beiden kleinen Enttäuschungen überhaupt keinen Abbruch &#8211; doch die Hoffnung auf einen tollen nächsten Wein blieb.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a rel="attachment wp-att-15870" href="http://trinklaune.de/2011/11/13/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-i/in-der-kuche/"><img class="aligncenter size-full wp-image-15870" title="In der Küche" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/11/In-der-Küche.jpg" alt="" width="480" height="319" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Hommage an den Anti-Winzerchampagner &#8211; Krug Grande Cuvée</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/10/17/hommage-an-den-anti-winzerchampagner-krug-grande-cuvee/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 07:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Über Krug wurde schon viel geschrieben. So ja auch hier. Darum nun keine weiteren Worte.</p> <p style="text-align: justify;">In diesem Blog schreibe ich immer wieder über Winzerchampagner. Terroir, keine Dosage, meist nur Pinot Noir und Chardonnay, Einzellagen und und und&#8230; Ich schätze diese Weine ungemein, kein Vergleich zum weichgespülten Standard der großen Häuser. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Über Krug wurde schon viel geschrieben. <a href="http://trinklaune.de/2009/09/24/krug-verkostung-2009-teil-i/">So </a><a href="http://trinklaune.de/2009/09/28/krug-verkostung-2009-teil-ii/">ja</a> <a href="http://trinklaune.de/2009/10/01/krug-verkostung-2009-krug-1990-und-krug-1988/">auch </a><a href="http://trinklaune.de/2009/10/03/krug-verkostung-2009-krug-clos-du-mesnil-1988/">hier</a>. Darum nun keine weiteren Worte.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Blog schreibe ich immer wieder über Winzerchampagner. Terroir, keine Dosage, meist nur Pinot Noir und Chardonnay, Einzellagen und und und&#8230; Ich schätze diese Weine ungemein, kein Vergleich zum weichgespülten Standard der großen Häuser.<br />
Doch Krug macht alles anders. Die Kunst der Assemblage perfektioniert, immer mit Dosage, immer mit Meunier-Anteil. Und es gelang dem Haus wieder einmal, unserer kleinen Champagnerrunde zu zeigen, woher die Vormachtstellung kommt. Wir hatten das Glück, eine perfekte Flasche von Krugs Grande Cuvée zu genießen&#8230;. Und obwohl ich zu einer älteren Flasche hier im Blog bereits geschrieben habe, hat mich dieses Weinerlebnis wieder so beeindruckt und bewegt, dass ich nochmal darüber berichten möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nase:</strong><br />
Ganz viel Toast und Brioche, geröstete Haselnüsse, eichig-toastig. So duftet nur Krug.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gaumen:</strong><br />
Ein Wein mit burgundischer Größe &#8211; jedoch einer völlig anderen Stilistik. Der Wein ist auf dem Höhepunkt seines Lebens, die Perlage ist noch frisch, präsent und anregend, der Hinterbau des Weines ist perfekt und gut strukturiert. Die Säure ist komplett ausbalanciert. Stark genug, nie im Vordergrund. Die Intensität des Weines ist verbunden mit einer brillanten Leichtigkeit. In dieser Form habe ich die Grande Cuvée nur sehr selten getrunken. Hier wird deutlich, wie wichtig für einen großen Champagner wie Krug einige Jahre der Lagerung sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgang:</strong><br />
Ein wirklich großer Wein. Zum Versinken.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der oben beschriebenen Brillanz des Weines ist die sofortige Präsenz am beeindruckendsten. Er entwickelt sich nicht im Glas, braucht weder Zeit noch Luft. Die Grande Cuvée ist einfach da. Der Anti-Winzerchampagner &#8211; der dabei zeigt, wie wichtig Winzerchampagner ist. Der sich von ihm abhebt, der zeigt, was Champagner noch alles sein kann. Denn Krug verfügt über ein Alleinstellungsmerkmal, das nicht zu kopieren ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Krug ist eine Legende. Und wieder wurde klar, wieso. Natürlich ein extrem teures Vergnügen. Aber eine der größten sinnlichen Freuden im Leben eines Champagnerfreundes. Danke Krug.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-14999" href="http://trinklaune.de/2011/10/17/hommage-an-den-anti-winzerchampagner-krug-grande-cuvee/krug-grande-cuvee-2/"><img class="aligncenter size-large wp-image-14999" title="Krug Grande Cuvée" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/09/Krug-Grande-Cuvée-1024x800.jpg" alt="" width="430" height="336" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Marie-Noëlle Ledru Grand Cru Millésime 2002</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/10/09/marie-noelle-ledru-grand-cru-millesime-2002/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 22:13:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Weiter geht&#8217;s mit Winzerchampagner. Diesmal wieder auf der Pinot Noir-Seite und hergestellt von Marie-Noëlle Ledru aus Ambonnay. Eine eher unbekannte Winzerin mit 6 ha Besitz in Bouzy und Ambonnay. 85 % der Weinberge sind mit Pinot Noir bestückt, der Rest mit Chardonnay. Auf chemische Düngung, Pestizide und Co. wird verzichtet und die Weine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Weiter geht&#8217;s mit Winzerchampagner. Diesmal wieder auf der Pinot Noir-Seite und hergestellt von Marie-Noëlle Ledru aus Ambonnay. Eine eher unbekannte Winzerin mit 6 ha Besitz in Bouzy und Ambonnay. 85 % der Weinberge sind mit Pinot Noir bestückt, der Rest mit Chardonnay. Auf chemische Düngung, Pestizide und Co. wird verzichtet und die Weine sind &#8211; erwartbar &#8211; dunkel und Pinot-getrieben. Wir hatten das große Vergnügen, einen Flasche des Millésime 2002 (undosiert) zu trinken &#8211; hier die Eindrücke:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nase:</strong><br />
Fett und groß, dunkel und traubig. Bollinger-ähnliche Stilistik, nur etwas animalischer und komplexer.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gaumen:</strong><br />
Absolut delikater Wein mit sehr viel Struktur und dunkler Frucht, dabei trockener als erwartet, was dem Wein sehr viel Spielraum gibt. Ein &#8216;Glücklichmacher&#8217; mit sehr viel Energie und Präsenz. Besonders imposant ist das Rückgrat dieses Weines, der extrem geradlinig und mit präsenter Säure ins Glas kommt. Dabei total rund. Brillant.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgang:</strong><br />
Sehr stimmig &#8211; Mélange des oben Geschriebenen.</p>
<p style="text-align: justify;">Achja, es gibt sie, diese Weine&#8230; Ganz wunderbar. Nach einem gelungenen Einstand mit David Léclaparts L&#8217;Amateur führte Madame Ledru den dunklen Pinot-Stil in neue Weihen. Ganz locker auf dem Niveau einer guten Grande Année von Bollinger &#8211; mit einem individuellen, etwas ehrlicheren und geradlinigerem Stil. Toll! Preis/Leistung ist mit ca. 60,00 € phänomenal.<br />
Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass der Wein mit diesem trashigen, doch authentischen Label ganz am Anfang seiner Entwicklung steht. Ich denke, dass die solide Säurebasis diesem jetzt schon fetten Wein ein langes Leben bescheren wird &#8211; und die Entwicklung dürfte außerordentlich spannend zu beobachten sein!</p>
<p style="text-align: justify;">Kaufen &#8211; bei <a href="http://weinnachmass.de/">Wein nach Maß</a>! Email schicken&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-14986" href="http://trinklaune.de/2011/10/09/marie-noelle-ledru-grand-cru-millesime-2002/marie-noelle-ledru-2002/"><img class="aligncenter size-large wp-image-14986" title="Marie Noelle Ledru 2002" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/09/Marie-Noelle-Ledru-2002-1007x1024.jpg" alt="" width="362" height="368" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Trinklaune beim Einkaufen &#8211; Nobbi Müller: Burgunder und Süßwein</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/09/22/trinklaune-beim-einkaufen-nobbi-muller-burgunder-und-suswein/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 12:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es gibt sie, die kleinen Juwelen, die man mit Glück finden muss oder von denen man nur durch Mundpropaganda erfährt&#8230; Die anders sind und einzigartig. Und hat man so ein Geschäft gefunden, freut man sich immer wieder daran.</p> <p style="text-align: justify;">Ein Juwel dieser Art ist der Weinladen von Norbert &#8216;Nobbi&#8217; Müller. In einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es gibt sie, die kleinen Juwelen, die man mit Glück finden muss oder von denen man nur durch Mundpropaganda erfährt&#8230; Die anders sind und einzigartig. Und hat man so ein Geschäft gefunden, freut man sich immer wieder daran.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Juwel dieser Art ist der Weinladen von Norbert &#8216;Nobbi&#8217; Müller. In einem kleinen Lagerraum in der Hamburger Sternschanze verkauft er Burgunder und Süßweine. Bereits der erste Blick auf die Öffnungszeiten bestätigt, dass man es mit einem unkonventionellen Weinladen zu tun hat. Werben Mitbewerber in der Umgebung gern mit &#8220;unsere[n] ungewöhnlichen Öffnungszeiten&#8221;, so wird hier nicht viel Aufheben darum gemacht &#8211; und doch ist es der Aspekt, mit dem ich ein Gespräch über dieses Geschäft anzufangen pflege: Donnerstag und Freitag, 16.00 &#8211; 20.00 Uhr.<br />
Großartig, wie konsequent&#8230; Als ich dann das erste Mal dort war verstand ich auch, warum Laufkundschaft nicht relevant ist. Denn zu finden ist das Geschäft kaum, wenn man nicht weiß, wo man auf einem alten Hinterhof suchen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Angebot von Nobbi Müller, der auch in der <a href="http://www.effilee.de/category/magazin/weintipp" target="_blank">Effilee</a> für die Rubrik Weintipps schreibt, zu beschrieben überlasse ich einem Zitat seiner <a href="http://www.burgunder-suesswein.de/" target="_blank">Website</a>:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Wir bieten ausgesuchte, qualitativ hochwertige Weine aus dem BURGUND –  für uns das aufregendste Anbaugebiet, wenn es darum geht, die  Unterschiedlichkeit der verschiedenen Terroirs herauszuarbeiten. Und  eben darauf kommt es an. Wein ist für uns kein gleichförmiges, immer  gleich schmeckendes Massenprodukt, sondern der durch Winzerkunst  ermöglichte Ausdruck der Traube, des Klimas und des Bodens, auf der die  Rebe wächst.<br />
Ebenso im Angebot sind edelsüße und süße Weine verschiedener  Anbaugebiete – Schwerpunkt Mosel -, und auch hier die Konzentration auf  einige wenige Domänen, die aufgrund ihrer Arbeitsweise und (wichtiger!)  Ergebnisse überzeugen. Denn bei allem theoretischen Diskurs; gut  schmecken soll der Wein auch!&#8221;</em></p>
<p><em><a rel="attachment wp-att-14605" href="http://trinklaune.de/2011/09/22/trinklaune-beim-einkaufen-nobbi-muller-burgunder-und-suswein/mehr_wein/"><img class="size-medium wp-image-14605 alignleft" title="Wein!" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/07/Mehr_Wein-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><a rel="attachment wp-att-14605" href="http://trinklaune.de/2011/09/22/trinklaune-beim-einkaufen-nobbi-muller-burgunder-und-suswein/mehr_wein/"></a><a rel="attachment wp-att-14608" href="http://trinklaune.de/2011/09/22/trinklaune-beim-einkaufen-nobbi-muller-burgunder-und-suswein/wein-2/"><img class="size-medium wp-image-14608 alignright" title="Mehr Wein!" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/07/Wein-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><br />
</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Philosophie wird auch bei den ca. alle sechs Wochen angebotenen Weinproben gelebt. Für einen sehr fairen Obolus kann man bei den thematisch strukturierten Verkostungen Weine probieren, in deren Genuss man sonst eher selten kommt: Grand Cru-Lagen wie Bâtard-Montrachet oder Romanée-Saint-Vivant toller Erzeuger sind einmalige Erlebnisse &#8211; doch, für mich noch wichtiger, auch die günstigen Weine können immer wieder überzeugen. Für &#8211; im Verhältnis, man bleibt natürlich im Burgund &#8211; kleines Geld bekommt man das volle Erlebnis Burgunder&#8230; Großartig! Dazu gibt es bei jeder Verkostung köstliche Käse &#8211; was will man mehr?</p>
<p style="text-align: justify;">Dass der Wein hier eindeutig im Fokus steht erkennt man auch am Geschäft selbst. Ohne viel Chi Chi kann man in einem Lagerraum Wein kaufen. Keine gestärkten Tischdecken auf Verkostungsflächen oder ähnliches. Authentisch und ehrlich. Große Gläser, große Weine!</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-14606" href="http://trinklaune.de/2011/09/22/trinklaune-beim-einkaufen-nobbi-muller-burgunder-und-suswein/norbert_mueller/"><img class="aligncenter size-large wp-image-14606" title="Norbert_Mueller" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/07/Norbert_Mueller-767x1024.jpg" alt="" width="483" height="645" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wer nicht in Hamburg wohnt kann alle Weine auch online kaufen. Auf der Website <a href="http://www.burgunder-suesswein.de/" target="_blank">Burgunder-Süßwein.de</a> findet sich das Angebot.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anhang möchte ich noch einen Wein aus dem Angebot von Nobbi Müller kurz beschreiben. Er stammt aus dem günstigen Preisbereich. Da kann man auch mal eine zweite oder dritte Flasche kaufen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Dieser Wein ist ein &#8216;simpler&#8217; Bourgogne Blanc 2008 von der Domaine Bachelet-Monnot. Diese Kategorie bildet die Basis der burgundischen Klassifizierungspyramide und ist mit 11,80 € ein sehr günstiger Vertreter. In der <em>Nase </em>ist er zu beginn fast streng, sehr viel Stachelbeere, frisch und intensiv. Auch der <em>Gaumen </em>ist intensiv, vibrierend und kräftig. Das junge Alter merkt man dem Wein an. Die Stachelbeerfrucht ist wieder da und eine angenehme Säure ist präsent. Der dazu gegessene, kräftige Salat mit Rucola, Lollo Rosso, Ochsenherztomaten und Feta passte, vor allem dank der kräftigen Noten des Käse, erstaunlich gut. Nach einem Tag war der Wein noch sehr ähnlich, am dritten Tag (mit Korken im Kühlschrank) verlor er an Intensität und Spitze, gewann dafür aber an Samtigkeit und Schmelz. Ein sehr schöner burgundischer Chardonnay. In nächster Zeit wird sich noch der eine oder andere Wein von Nobbi Müller bei der Trinklaune wiederfinden&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-14662" href="http://trinklaune.de/2011/09/22/trinklaune-beim-einkaufen-nobbi-muller-burgunder-und-suswein/bourgogne-blanc-bachelet-monnot/"><img class="aligncenter size-full wp-image-14662" title="Bourgogne Blanc Bachelet-Monnot" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/08/Bourgogne-Blanc-Bachelet-Monnot.png" alt="" width="366" height="519" /></a></p>
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		<title>Bollinger La Grande Année 2002</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 11:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der neue Jahrgang von Bollingers Grande Année ist auf dem Markt. Nach soliden neun Jahren Hefelager wurde der Wein aus dem hervorragenden Jahr 2002 herausgebracht. In einer trinklaunigen Runde sollte der Champagner den Einstieg zum Essen erleichtern und im Idealfall auch zum Thunfischtatar passen. Zu 60 % aus Pinot Noir und zu 40 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der neue Jahrgang von Bollingers Grande Année ist auf dem Markt. Nach soliden neun Jahren Hefelager wurde der Wein aus dem hervorragenden Jahr 2002 herausgebracht. In einer trinklaunigen Runde sollte der Champagner den Einstieg zum Essen erleichtern und im Idealfall auch zum Thunfischtatar passen. Zu 60 % aus Pinot Noir und zu 40 % aus Chardonnay bestehend kommt der im Februar 2011 degorgierte Wein mit einer wunderschönen hellen Farbe ins Glas, die fast etwas ins Grünliche geht. Die Perlage ist sehr fein, wir erwarten einen jungen, frischen Bollinger&#8230; Und so sah es aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nase:</strong><br />
Glasklar Bollinger, wunderbare Frische mit anständiger Kraft. Wie eine &#8216;vertiefte&#8217;, kräftigere Speciale Cuvée.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gaumen:</strong><br />
Von Beginn an überraschend trocken. Häufiger schien mir die Grande Année etwas zu hoch dosiert &#8211; dem ist hier nicht so. Das Holz, das bei der ersten Gärung zum Einsatz kam, ist überraschend stark wahrzunehmen. Nach hinten wirkt der Wein noch etwas nervös und vibrierend, hat aber eine beeindruckende Präsenz. Insgesamt ist der Körper schlanker als die Nase, man merkt dem Wein an, dass er noch extrem jung ist. Die Säure ist gut balanciert und auch in dieser Trinkphase nicht überdominant. Insgesamt ein absolut typischer Bollinger mit sehr großem Potenzial, der aber auch schon jetzt viel Freude bereitet hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgang:</strong><br />
Trocken und säurebetont. Holz ist präsent.</p>
<p style="text-align: justify;">Bollinger bleibt einfach Bollinger. Ich mag diesen Stil sehr gern. Kräftig, tief, dunkel, getrieben und absolut reintönig. Diese Grande Année ist ein toller Jahrgangswein, ganz am Anfang seiner Entwicklung. Der Preis bleibt hoch, eindeutig. Aber die dargebotene Qualität ist ebenso hoch. Ich freue mich, die Grande Année 2002 in zwei Jahren ein weiteres Mal zu probieren &#8211; mal sehen, wie sie sich machen wird&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-14633" href="http://trinklaune.de/2011/09/18/bollinger-la-grande-annee-2002/bollinger-grande-annee-2002/"><img class="aligncenter size-large wp-image-14633" title="Bollinger Grande Annee 2002" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/07/Bollinger-Grande-Annee-2002-768x1024.jpg" alt="" width="430" height="574" /></a></p>
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