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	<description>Denken - Schmecken - Genießen</description>
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		<title>Sterne trinken? Krug 1998!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Krug ist und bleibt für mich - völlig abseits der Winzerchampagner-Idee - in puncto Champagner ein absolutes Schwergewicht. Dennoch mag ich nicht von einer Messlatte sprechen, zu sehr unterscheidet sich Krug von allen anderen Häusern, zu eigenständig sind die fantastischen Weine.</p> <p style="text-align: justify;">Kürzlich haben wir in unserer Champagnerrunde eine Flasche des aktuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Krug ist und bleibt für mich -<a href="http://trinklaune.de/2011/10/17/hommage-an-den-anti-winzerchampagner-krug-grande-cuvee/"> völlig abseits der Winzerchampagner-Idee </a>- in puncto Champagner ein absolutes Schwergewicht. Dennoch mag ich nicht von einer Messlatte sprechen, zu sehr unterscheidet sich Krug von allen anderen Häusern, zu eigenständig sind die fantastischen Weine.</p>
<p style="text-align: justify;">Kürzlich haben wir in unserer Champagnerrunde eine Flasche des aktuellen Jahrgangs &#8211; 1998 &#8211; geleert. Jahrgangskrug ist immer etwas besonderes, noch mehr als die Grande Cuvée. Extrem ausdifferenzierte, sehr pointierte Weine macht Krug in den passende<a href="http://trinklaune.de/2012/02/03/sterne-trinken-krug-1998/krug_1998/" rel="attachment wp-att-16468"><img class="alignright size-large wp-image-16468" title="Krug_1998" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Krug_1998-386x1024.jpg" alt="" width="149" height="393" /></a>n Jahren. In der Cuvée aus allen drei Rebsorten dominiert Chardonnay &#8211; erst zum zweiten Mal bei einem Krug-Jahrgang nach 1981.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nase:</strong><br />
Kaffee! Ganz frisch und stark gerösteter Kaffee! Es sind nicht die typischen Haselnuss-Rösttöne, die sich zu Beginn zeigen. Aber mit der Zeit schimmern sie etwas durch &#8211; aber primär Kaffee und Mandeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gaumen:</strong><br />
Schon der erste Schluck sagt: &#8220;Ich bin ein Krug.&#8221; Der Wein ist schon gut trinkbar und füllt den Gaumen aus. Aber er ist jung, so jung. Die Säure dominiert den Nachhall, ist stachelig und kräftig. Dadurch bleibt der Wein relativ (wir reden von Krug) schlank. Aber er macht schon so viel Freude&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgang:</strong><br />
Dominiert von der Säure, karamellisierte Zitronen, extrem lang. Die Rösttöne sind wieder da.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon jetzt ist hier wieder flüssige Glückseligkeit im Weinglas. Ein traumhafter Duft, ein wundervoller, eleganter und komplexer Champagner allererster Güte. Absolut faszinierend, so vielschichtig komponiert. Und vor allem: mit riesigem Potential. In vier bis sechs Jahren wird dieser Ausnahme-Wein zu wahrer Größe auflaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn der Ausspruch &#8220;Brüder kommt, ich trinke Sterne&#8221; eher eine Legende denn historische Wahrheit sein mag &#8211; das Bild passt zu diesem Weltklasse-Wein. Hier kann man nur dankbar bleiben, wenn man so etwas probieren darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Krug bleibt Krug. Preis hin oder her. Nichts ist wie Krug.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demnächst wieder in Hamburg: Hanse Spirit</title>
		<link>http://trinklaune.de/2012/01/27/demnachst-wieder-in-hamburg-hanse-spirit/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Steffens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In ziemlich genau vier Wochen ist es soweit: Die Hanse Spirit öffnet am 25. und 26. Februar zum zweiten Mal ihre Tore in Hamburg im wunderschönen Curio-Haus. Diese großartige und sehenswerte Location ist aber nur ein Anlass von vielen diese Spirituosen-Messe zu besuchen.</p> <p style="text-align: justify;">Im vergangenen Jahr, als die Hanse Spirit ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In ziemlich genau vier Wochen ist es soweit: Die Hanse Spirit öffnet am 25. und 26. Februar zum zweiten Mal ihre Tore in Hamburg im wunderschönen Curio-Haus. Diese großartige und sehenswerte Location ist aber nur ein Anlass von vielen diese Spirituosen-Messe zu besuchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im vergangenen Jahr, als die Hanse Spirit ihr Debut hatte, zeigten Chris Rickert und Stephan Runge, die Köpfe hinter <a href="http://www.hansemalt.de/">Hansemalt</a>, bereits, dass sie es durchaus verstehen, eine attraktive und hochwertige Spirituosenmesse auf die Beine zu stellen. Ohne Bling-Bling und Energydrinks ging und geht es hier vorbehaltlos um edle Destillate. Während im letzten Jahr der Schwerpunkt noch überwiegend auf Whisky lag, kommen in diesem Jahr noch mehr <a title="Ausstellerliste" href="http://www.hanse-spirit.de/aussteller.html" target="_blank">Aussteller</a> hinzu, die das Portfolio der Hanse Spirit noch interessanter machen ohne zu diversifizieren. Dieses Jahr sind zum Beispiel einige hochspannende Obstbrenner hinzugekommen. Aber auch andere Neuzugänge versprechen zusätzlich zu den schon sehenswerten Line-Up des letzten Jahres viel Neues und Interessantes.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wer nun noch nicht überzeugt ist, empfehle ich, den kurzen Film zur Hanse Spirit anzusehen. Spätestens dann sollte klar sein: Da kommt ein ganz großartiges Event auf uns zu.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/rshk6oBSIGQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Egon Müller/Hans Reisetbauer: Scharzhofberger Spätlese 2010 / Trockenbeerenauslese Tresterbrand 2005</title>
		<link>http://trinklaune.de/2012/01/22/egon-muller-scharzhofberger-spatlese-2010-trockenbeerenauslese-tresterbrand-2005/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 4. Advent 2011 war es endlich wieder soweit. Der Münchener Genussstammtisch traf sich erneut. Dieser kleine Zirkel aus Connaisseuren und professionellen Barkeepern trifft sich mehrmals im Jahr unter dem Oberbegriff &#8220;Bottle-Party&#8221; um dem größtmöglichen Genuss zu fröhnen. Nach einem entspannten und delikaten Start mit dem Sparkling Sake &#8220;Mizubasho Pure&#8220;, einer tollen Flasche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 4. Advent 2011 war es endlich wieder soweit. Der Münchener Genussstammtisch traf sich erneut. Dieser kleine Zirkel aus Connaisseuren und professionellen Barkeepern trifft sich mehrmals im Jahr unter dem Oberbegriff &#8220;Bottle-Party&#8221; um dem größtmöglichen Genuss zu fröhnen. Nach einem entspannten und delikaten Start mit dem Sparkling Sake &#8220;<a href="http://www.mizubasho-pure.com/"><strong>Mizubasho Pure</strong></a>&#8220;, einer tollen Flasche <a href="http://www.reichsrat-von-buhl.de/deutsch/weine.htm?cat_id=29&amp;id=190&amp;buhlshop=e...9"><strong>Reichsrat von Buhl &#8211; Ungeheuer Forst Riesling GG 2009</strong></a>, dem spannenden Amphoren-Wein <strong><a href="http://www.schuchmann-wines.com/assets/files/PDF/Weinherbst_Amphoren.pdf">Qvevre</a> 2009 von <a href="http://www.ott.at/">Bernhard Ott</a></strong> und einer Flasche <a href="http://www.gobelsburg.at/weine/sg_rr_gaisberg.html"><strong>Schloss Gobelsburg &#8211; Kammener Gaisberg Riesling 1 ÖWT 2009</strong></a> sollte es langsam ans Eingemachte gehen. Nach mehreren Einmachgläsern Enten- und Lachsrillettes folgte dann eine Flasche:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Egon Müller &#8211; Scharzhofberger Riesling Spätlese 2010</strong></p>
<div id="attachment_16382" class="wp-caption alignright" style="width: 225px"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/22/egon-muller-scharzhofberger-spatlese-2010-trockenbeerenauslese-tresterbrand-2005/spaetlese-kopie/" rel="attachment wp-att-16382"><img class="size-medium wp-image-16382" title="Egon Müller - Scharzhofberger Spätlese 2010" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Spaetlese-Kopie-215x300.jpg" alt="Egon Müller - Scharzhofberger Spätlese 2010" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Egon Müller - Scharzhofberger Spätlese 2010</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong>Auch wenn sie in Deutschland selbst weniger bekannt ist, so gilt die Lage Scharzhofberg doch allgemein unter Weinkennern in aller Welt als der berühmteste Weinberg des Landes. Seinen außergewöhnlichen Ruf hat er vor allem der Dynastie der Müllers zu verdanken. Egon Müller I, der Ururgroßvater des heutigen Egon Müller IV, erwarb das Gut 1797 nach der Säkularisierung durch Napoleon von der Kirche und setzte damit den Grundstein für eine Weinlegende<strong>. </strong>Wie niemand anderes, verstehen sich die Müllers seit jeher darauf sich den perfekten Boden des Scharzhofberg zu Nutze zu machen<strong>. </strong>Dieser zeichnet sich besonders durch sehr stark verwitterten Grauschiefer, tonig-schluffige Feinerde und einen hohen Eisengehalt aus. Dieser Boden in Kombination mit dem kühlen Mosel Klima und einer relativ steilen Südlage bieten den Rieslingreben ideale Wachstumsbedingungen. Doch die besten Bedingungen nutzen nichts, wenn sie nicht auch perfekt ausgenutzt werden. Dabei wird von Egon Müller IV und seinem Kellermeister Stefan Fobian traditionell minimalistisch vorgegangen. Dazu wird der Weinberg bis zu sechsmal jährlich umgepflügt und der Ertrag durch radikalen Rebschnitt und Selektion auf ca. 30-60 hl/ha gesenkt. Die teilweise noch wurzelechten Reben werden vollständig per Hand gelesen und dann in kleinen Behältern zum Kelterhaus transportiert. Nach einer schonenden Pressung erfolgt eine spontane Vergärung in Fuderfässern oder Edelstahltanks. Durch die niedrigen Temperaturen des Kellerhauses kommt die Gärung oft von alleine zum erliegen und der Wein behält seine natürliche Restsüße. Die von uns verkostete Spätlese stellt nach dem Scharzhofberger Riesling Kabinett und dem Riesling Scharzhof, die dritt&#8221;niedrigste&#8221; Qualitätsstufe der Müller&#8217;schen Weine dar. Preislich und qualitativ bleiben bei Egon Müller nach oben keine Wünsche offen &#8211; Dazu jedoch später mehr. Obwohl wir uns bewusst waren mit dem Öffnen des aktuellen Jahrgangs 2010 einen Kindsmord zu begehen, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen. Ins Glas floss ein goldgelbener Wein mit phänomenaler <strong>Nase</strong>.  Pfirsisch, Zitrone, zarte Botrytisnoten und frische Kräuter habe ich mir notiert aber da war noch einiges mehr. Am <strong>Gaumen</strong> dann wieder viel Aprikose unterlegt von einem massiven Säuregeflecht und einer feinen Mineralik. Alles scheint schon jetzt wunderbar verwoben.<strong> Fazit:</strong> Ein wunderbar mineralischer, fruchtiger Wein mit immenser Kraft und Tiefgang.  Aufgrund seiner gewaltigen Säure hat der Wein seine besten Jahre aber wohl noch vor sich!<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hans Reisetbauer / Egon Müller &#8211; Scharzhofberger Riesling Trockenbeerenauslese Tresterbrand 2005<br />
</strong></p>
<div id="attachment_16383" class="wp-caption alignleft" style="width: 182px"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/22/egon-muller-scharzhofberger-spatlese-2010-trockenbeerenauslese-tresterbrand-2005/tbatresterbrand/" rel="attachment wp-att-16383"><img class="size-large wp-image-16383" title="Hans Reisetbauer / Egon Müller - TBA Tresterbrand 2005" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/TBATresterbrand-172x1024.jpg" alt="Hans Reisetbauer / Egon Müller - TBA Tresterbrand 2005" width="172" height="1024" /></a><p class="wp-caption-text">Hans Reisetbauer / Egon Müller - TBA Tresterbrand 2005</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mit Vollgas sollte es weitergehen. Der Gastgeber und edle Spender <a href="http://www.jr-shaker.com/about.php">Klaus St. Rainer</a>, seines Zeichens Chef der <a href="http://www.goldenebar.de/">Goldenen Bar</a> in München<strong>, </strong>zauberte eine ganz besondere Spezialität hervor. Es handelte sich um einen Brand des österreichischen Meisterbrenners <a href="http://www.reisetbauer.at/"><strong>Hans Reisetbauer</strong></a>. Genauer gesagt um einen Tresterbrand der legendären Trockenbeerenauslese (TBA) von Egon Müller. Reisetbauer gilt mittlerweile vielen als der beste Obstbrenner der deutschsprachigen Länder. Er zeichnet sich durch ein ebenso leidenschaftliches Qualitätsbewusstsein aus wie Egon Müller und ist stets auf der Suche nach den besten Produkten. <strong>Ein kleines Beispiel</strong>: Im Sommer ließ Reisetbauer von zwei Mitarbeitern ca. 1500l Marillenmaische aus dem 500km entfernten Bozen, Italien bei einem kleinen Bauern abholen um diese zusammen mit den wunderbaren Marillen von Bernhard Ott zu brennen. Betriebswirtschaftlich ist diese Entscheidung sicherlich nicht zu rechtfertigen, seine durchweg mit Höchstnoten ausgezeichneten Brände geben ihm allerdings Recht. Neben dem Obstbrennen hat Reisetbauer allerdings noch eine weitere Leidenschaft: Wein. Sein Privatkeller ist größer als der von vielen Luxushotels und wird sehr intensiv und unegoistisch genutzt. Kein Wunder also, dass er seit jeher auch sehr hochwertige Tresterbrände produziert. Was passiert allerdings wenn zwei Qualitätsfanatiker aufeinander treffen? Das Ergebnis stand vor uns in einer unscheinbaren und doch wunderschönen 0,375l Flasche.<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Geschichte:</strong><br />
Um sich der Besonderheit dieser Flasche bewusst zu werden, muss man auch die Geschichte dahinter verstehen. Diese beginnt im Scharzhofberg mit einer extremen Selektion. Die von der Edelfäule Botrytis befallenen und eingeschrumpelten Rieslingbeeren werden einzeln! per Hand aus der Traube geplückt. Dabei suchen die Erntehelfer nur perfekten Beeren aus, die anschließend erneut im Weingut sortiert werden. Dadurch ergibt sich ein so hochwertiges und teures Produkt, dass der Literpreis selbst bei aktuellen Jahrgängen weit über 5000€ liegt. Euromaxx hat kürzlich ein kurzes Video für seine Serie &#8220;Weinwelten&#8221; produziert, welches den Produktionsaufwand gut einfängt. Ich würde euch bitten dieses vor dem Weiterlesen anzuschauen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=E9gkj0nYN3k">\&#8221;Weinwelten\&#8221; &#8211; Egon Müller TBA</a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie man in dem Video deutlich erkennen kann, sind die geernteten Mengen verschwindend gering und der Arbeitsaufwand ist enorm. Eine TBA von Egon Müller ist die Essenz des deutschen Weines. Was passiert allerdings wenn man die Grundlage dieser Essenz weiter konzentriert? Erhält man die Quintessenz? Dieser Frage wollten Müller und Reisetbauer auf den Grund gehen und so lieferte Egon Müller den Trester seiner 2005er TBA in das beschauliche Axberg in Oberösterreich. Dort machte Reisetbauer sich daran den Trester zu destillieren. Bei Reisetbauer heißt Destillieren allerdings nicht Destillieren. Nachdem der, aus dem ersten Brennvorgang erhaltene, Raubrand erneut in der kleinen, kupfernen Wasserbadbrennanlage gebrannt wird, trennt Reisetbauer das Herzstück des Brandes heraus. Dies geschieht unter ständigem Probieren um den idealen Zeitpunkt abzupassen. Während andere renommierte Brenner das Herzstück bei ca. 75% vol. abtrennen, geht Reisetbauer nur bis ca. 82% vol. runter. Dadurch werden zwar große Produktmenge verworfen, das erhaltene Destillat besitzt allerdings eine ungewöhnliche Reinheit und Intensität. Macht man sich nun das Qualitätsbewußtsein der beiden Persönlichkeiten Müller und Reisetbauer bewusst, wird einem auch klar welch ungewöhnliche Rarität in der kleinen Flasche schlummert. Aus Trauben auf insgesamt ca. 8,5 ha (85.000 m²!) Rebfläche die Müller auf dem Scharzhofberg bestockt, sind weniger als 50l Tresterbrand entstanden! Und dieses edle Produkt stand nun also vor uns im Glas. Ehrfürchtig hielt ich die<strong> Nase</strong> in das Glas und wurde von einem immensen Aroma erschlagen: Botrytis pur! Wundervoll! Am <strong>Gaumen</strong> dann intensiv-komplexe Aromen von Rosinen, Botrytis, Rieslingaromen und einer leichten Süße. Der <strong>Nachklang</strong> ist enorm lang und die erneute feine Süße zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. <strong>Fazit:</strong> Ein Elixier für die Ewigkeit!</p>
<p style="text-align: justify;">Produkte wie dieser Tresterbrand und die dazugehörigen Momente mit besonderen Freunden zeigen einfach, dass es sich lohnt für unsere Leidenschaft zu leben!</p>
<div id="attachment_16569" class="wp-caption alignright" style="width: 443px"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/22/egon-muller-scharzhofberger-spatlese-2010-trockenbeerenauslese-tresterbrand-2005/hans-reisetbauer-egon-muller-%e2%80%93-scharzhofberger-riesling-trockenbeerenauslese-tresterbrand-2005/" rel="attachment wp-att-16569"><img class="size-full wp-image-16569 " title="Hans Reisetbauer  Egon Müller – Scharzhofberger Riesling Trockenbeerenauslese Tresterbrand 2005" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Hans-Reisetbauer-Egon-M%C3%BCller-%E2%80%93-Scharzhofberger-Riesling-Trockenbeerenauslese-Tresterbrand-2005.jpg" alt="Hans Reisetbauer / Egon Müller – Scharzhofberger Riesling Trockenbeerenauslese Tresterbrand 2005" width="433" height="576" /></a><p class="wp-caption-text">Hans Reisetbauer / Egon Müller – Scharzhofberger Riesling Trockenbeerenauslese Tresterbrand 2005</p></div>
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		<title>Cocktailmüdigkeit &#8211; Wein &#8211; Leise Töne &#8211; Illuminations Cocktail</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 12:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In letzter Zeit trinke ich mehr und mehr Getränke, die ich aus der Flasche in ein mit viel Liebe ausgewähltes Glas gieße. Ich trinke sie solo und zum Essen. Ich lasse sie kreisen, rieche, genieße. Ich versuche, immer wieder Neues zu probieren. Neue Gebiete trinken, neue Reben trinken, neue Ideen trinken. Ich trinke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In letzter Zeit trinke ich mehr und mehr Getränke, die ich aus der Flasche in ein mit viel Liebe ausgewähltes Glas gieße. Ich trinke sie solo und zum Essen. Ich lasse sie kreisen, rieche, genieße. Ich versuche, immer wieder Neues zu probieren. Neue Gebiete trinken, neue Reben trinken, neue Ideen trinken.<br />
Ich trinke Wein.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Moment kickt mich Wein mehr als viele Drinks. Die besten Drinks der Welt sind für mich bereits erfunden &#8211; vielmehr gefunden. Ist es Müdigkeit? Hat man schon so viel probiert? Vielleicht beides. Sicher ist es aber Neugier. Suche nach Neuem. Neuem Terrain, neuem Geschmack, neuer Struktur. Das war schon bei Spirituosen so. Das habe ich mir erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem der Riesling, den ich gestern nicht ausgetrunken habe, nach einem recht anstrengenden Tag ins Weinglas wanderte, musste ich feststellen, dass das Große Gewächs aus 2006 über Nacht verreckt ist. Verfaulte Nase &#8211; nicht trinkbar. Eine weitere Flasche Wein wäre zu viel gewesen, sodass ich mich durchrang, einen Blick in meine (nicht mehr so gut gepflegte) Liste zu werfen, in der Drinks stehen, die ich probieren will.<br />
In den Shaker wanderten anschließend Ocho Reposado, Lustau East India Solera, Ahornsirup, Zitronensaft und Eiweiß.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Illuminations</strong> (Daniel Shoemaker, <a href="http://teardroplounge.com/">Teardrop Lounge</a>)<br />
4,5 cl Reposado Tequila<br />
2,25 cl Lustau East India Solera<br />
1,5 cl Ahornsirup<br />
3 cl Zitrone<br />
1/2 Eiweiß</p>
<p style="text-align: justify;">shake &#8211; dry shake &#8211; Cocktailschale</p>
<p style="text-align: justify;">Erster Schluck &#8211; Erwartung bestätigt. Schon ganz gut, eine weitere Sour-Variante. Ermüdung. Schon wieder.<br />
Aber man gebe dem Drink eine Chance. <a href="http://www.swingfm.asso.fr/html/index.php">SwingFM </a>angeworfen, Sofa, Ruhe &#8211; Pause.<br />
Der Illuminations duftet mit etwas Zeit und Ruhe ganz wunderbar nach Tequila. Er bewegt sich zwischen Kraft und Samtigkeit. Man will einfach einen Schluck nehmen. Und der Gaumen wird erfreut vom Tequila, gestreichelt vom Sherry (insbesondere mit etwas Temperatur) und schön ausgefüllt von der schaumigen Süß-Sauer-Basis. Das kann eben doch nur ein Cocktail.<br />
Der Illuminations ist ein Cocktail der leisen Töne. Man lässt sich auf ihn ein und schon tanzt man zusammen einen Charleston. Mit einer Mexikanerin. Aber Charleston. Die Klarinette bringt die Melodie und ausgelassene Lebensfreude macht sich breit. Am Gaumen &#8211; im Kopf. Meine Cocktailmüdigkeit hat sich ein wenig verzogen&#8230; Man kommt ja doch nicht weg von alten Leidenschaften. Ein bisschen Konstanz im Leben hat ja auch nie geschadet&#8230;<br />
Mixt euch auch einen Illuminations Cocktail. Tanzt mit. Und wenn es nur eine Runde ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/15/cocktailmudigkeit-wein-leise-tone-illuminations-cocktail/ocho-reposado-lustau-east-india/" rel="attachment wp-att-16479"><img class="size-large wp-image-16479 aligncenter" title="Ocho Reposado Lustau East India" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Ocho-Reposado-Lustau-East-India-688x1024.jpg" alt="" width="269" height="400" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jahrgangslose Roséchampagner, überteuerte Fruchtschorle und Mailly Grand Cru</title>
		<link>http://trinklaune.de/2012/01/10/jahrgangslose-rosechampagner-uberteuerte-fruchtschorle-und-mailly-grand-cru/</link>
		<comments>http://trinklaune.de/2012/01/10/jahrgangslose-rosechampagner-uberteuerte-fruchtschorle-und-mailly-grand-cru/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 17:26:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torben Bornhöft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Abschweifungen in den hochpreisigen Bereich gibt es heute wieder einen günstigen Champagner. Es geht um den jahrgangslosen Rosé der Genossenschaft Mailly Grand Cru &#8211; und damit um einen Teil des Champagnersegments, den ich oft nicht sonderlich schätze. Einerseits, da Roséchampagner so dermaßen en vogue ist, dass ein mit rotem Stillwein gepimpter Champagner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach Abschweifungen in den hochpreisigen Bereich gibt es heute wieder einen günstigen Champagner. Es geht um den jahrgangslosen Rosé der Genossenschaft Mailly Grand Cru &#8211; und damit um einen Teil des Champagnersegments, den ich oft nicht sonderlich schätze. Einerseits, da Roséchampagner so dermaßen en vogue ist, dass ein mit rotem Stillwein gepimpter Champagner gleich schnell mal 10,00 € mehr pro Flasche (oder auch mal 30,00 € &#8211; Grüße nach Aÿ) kostet und diese Preise offenbar mit Freude gezahlt werden &#8211; bei zwar gleich hoher, aber eben nicht höherer Qualität. Und andererseits, da gute Champagner aufgrund der allgemeinen Vermutung, Roséchampagner (analog Cava, Sekt, Crémant&#8230;) sei auch süßer, mit Dosage völlig zerlegt werden und ein Schatten ihrer selbst sind. <a href="http://www.sparkling-online.com/die-mittelgrossen-haeuser-philipponnat-vs-pol-roger/">Boris Maskow</a> beschreibt den 2002er Pol Roger Rosé als am Rande der Kitschgrenze &#8211; treffend, wie ich finde. Dementsprechend bin ich bei Roséchampagner gerne etwas skeptisch und vielleicht auch etwas zu kritisch. Doch Mailly konnte hier entgegensteuern &#8211; erfreulich! 90 % Pinot Noir, 10 % Chardonnay, alles Grand Cru, verkostet aus der demi &#8211; los geht&#8217;s.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nase:</strong><br />
Von Beginn an Pinot, dunkel und aufgeladen, an die Nase einer schönen Flasche Bollinger erinnernd. Starke Perlage, wunderschöne Farbe. Ganz entfernt eine subtile Beerenfruchtigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gaumen:</strong><br />
Zu Beginn überrascht eine solide Säure, der Wein ist sehr präsent und am Gaumen schlanker, als der Geruch vermuten ließ. Ein absolut ehrlicher, mittelkräftiger Champagner, mit guter Energie und Präsenz. Grapefruit und Zitrone, ganz hinten kommt die dunkle Traubigkeit zum Vorschein. Mit einem zusätzlichen Jahr Flaschenlagerung sicherlich noch austarierter und &#8216;fertiger&#8217;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Abgang:</strong><br />
Champagner &#8211; ohne Wenn und Aber. Ehrlich, geradlinig, sehr gelungen. Macht viel Freude.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Wein ist primär ein Rosé für Champagnertrinker, nicht für Rosétrinker. Das gefällt mir. Dazu kommt: Es ist auch ein Champagner, der ohne den Roséaufschlag auskommt. Ihr bekommt ihn von <a href="http://www.cavesdaix.de/">Caves d&#8217;Aix</a> &#8211; 15,90 € für die demi, 29,90 € für die ganze Flasche. Empfehlung!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/10/jahrgangslose-rosechampagner-uberteuerte-fruchtschorle-und-mailly-grand-cru/mailly-grand-cru-rose/" rel="attachment wp-att-16177"><img class="aligncenter size-large wp-image-16177" title="Mailly Grand Cru Rose" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Mailly-Grand-Cru-Rose-796x1024.jpg" alt="" width="448" height="576" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>WeinZeit: Weihnachtsweine 2011 – Teil II (Rotweine)</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem bei den diesjährigen Weihnachts-Weißweinen schon einige Hochkaräter entkorkt wurden, sollte es bei den Rotweinen nochmal richtig zur Sache gehen. Es wurden zwei Schwergewichte der deutschen Rotweinwelt parallel verkostet. Das Duell des Abends hieß:</p> <p class="wp-caption-text">Kesseler vs Adeneuer</p> <p style="text-align: justify;">Im Verkostungsring standen sich zwei der besten Rotweine Deutschlands gegenüber. Auf der linken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nachdem bei den diesjährigen <a href="http://trinklaune.de/2012/01/03/weinzeit-weihnachtsweine-2011-%E2%80%93-teil-i-weisweine/">Weihnachts-Weißweinen</a> schon einige Hochkaräter entkorkt wurden, sollte es bei den Rotweinen nochmal richtig zur Sache gehen. Es wurden zwei Schwergewichte der deutschen Rotweinwelt parallel verkostet. Das Duell des Abends hieß:</p>
<div id="attachment_16309" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/05/weinzeit-weihnachtsweine-2011-%e2%80%93-teil-ii-rotweine/kesselervsadeneuer/" rel="attachment wp-att-16309"><img class="size-large wp-image-16309 " title="Kesseler vs Adeneuer" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/KesselervsAdeneuer-1024x774.jpg" alt="Kesseler vs Adeneuer" width="576" height="435" /></a><p class="wp-caption-text">Kesseler vs Adeneuer</p></div>
<p style="text-align: justify;">Im Verkostungsring standen sich zwei der besten Rotweine Deutschlands gegenüber. Auf der linken Seite der legendäre <strong><a href="http://www.august-kesseler.de/">August Kesseler</a> &#8211; Rüdesheimer Berg Schlossberg 2005</strong> und auf der rechten Seite der &#8211; Athlet von der Ahr &#8211; <strong><a href="http://www.adeneuer.de">Weingut J.J. Adeneuer</a> &#8211; Walporzheimer Gärkammer GG 2006.<br />
</strong>Ich hatte beide Weine (Kesseler jedoch 2004) schon einmal für sich getrunken und war deshalb umso gespannter wie die beiden im direkten Vergleich abschneiden.<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ladies and Gentlemen</em>, <em>Let&#8217;s get ready to Rumble</em>!!!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>August Kesseler &#8211; Rüdesheimer Berg Schlossberg Spätburgunder 2005</strong></p>
<div id="attachment_16300" class="wp-caption alignright" style="width: 196px"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/05/weinzeit-weihnachtsweine-2011-%e2%80%93-teil-ii-rotweine/kesselerrbs05/" rel="attachment wp-att-16300"><img class="size-medium wp-image-16300" title="August Kesseler - Rüdesheimer Berg Schlossberg 2005" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/KesselerRBS05-186x300.jpg" alt="August Kesseler - Rüdesheimer Berg Schlossberg 2005" width="186" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">August Kesseler - Rüdesheimer Berg Schlossberg 2005</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der 1958 geborene August Kesseler übernimmt, nach dem frühen Tod seiner Eltern, bereits 1977 das seit 1924 familiengeführte Weingut im Rheingau. Nach einem Weinbau-Studium in Geisenheim und prägenden Auslandsaufenthalten erklärte Kesseler es sich zum Ziel sich vom Mittelmaß abzuheben und nur erstklassige Weine in die Flasche zu bringen. Durch den Einsatz von neuen Kellertechniken und intensivster Arbeit im Weinberg wurde Kesseler für seine Erfolge belohnt und galt schnell als einer der besten deutschen Rotwein- (und mittlerweile auch Weißwein-) winzer. Er erkannte damals als Erster, dass sich der für seine Rieslinge bekannte Rüdesheimer Berg Schlossberg (RBS) auch bestens für den Anbau von Spätburgunder eignet und legte einige kleine Parzellen in dem bis zu 70% steilen RBS an. Die Reben gedeihten auf dem quarzitschieferhaltigen Boden im wärmsten Punkt des Rheingaus prächtig und belohnten Kesseler für sein Vertrauen in den Weinberg. Sein Schaffen wurde über die Jahre mit Auszeichnungen wie „Winzer des Jahres“, „Erzeuger des Jahres“ und „Kollektion des Jahres&#8221;  honoriert. Nachdem mich der von Torben gesponserte RBS &#8217;04 beim <a href="http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/">Winzerchampagner-Menü </a>nachhaltig beeindruckt hatte, musste deshalb Heiligabend der 2005er auf den Tisch. Der in der Farbe dunkelrubinrote Spätburgunder offenbarte nach ca. dreistündigem Dekantieren ein sehr feingegliedertes Bouquet mit zarten Beerenaromen und unglaublicher Intensität. Am Gaumen ließ der Wein seine Muskeln spielen ohne dabei jedoch grob oder gar plump zu wirken.<br />
<em>Fazit:</em> Ein imposanter Rotwein, der es versteht seine Muskel spielen zu lassen ohne dabei an Filigranität zu verlieren. Er überzeugte mich nicht ganz so wie der 2004er, was allerdings auch an dem durch Champagner euphorisierten Erstkontakt mit dem Weingut liegen mag. Da von dem 2005er nur etwa 600 Liter abgefüllt wurden, rate ich allen Interessierten <a href="http://www.sansibar.de/2005er_Kesseler_SpaetburgunderRuedesheimer_Berg_Schlossberg0_75_Ltr_/topic/tyNavigationTopicID_59/shop_art_id/12858/tpl/sans_detail">zuzuschlagen.</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weingut J.J. Adeneuer &#8211; Walporzheimer Gärkammer GG 2006<br />
</strong></p>
<div id="attachment_16299" class="wp-caption alignleft" style="width: 271px"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/05/weinzeit-weihnachtsweine-2011-%e2%80%93-teil-ii-rotweine/jjadeneuerwggg/" rel="attachment wp-att-16299"><img class="size-medium wp-image-16299" title="Weingut Adeneuer - Walporzheimer Gärkammer GG" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/JJAdeneuerWGGG-261x300.jpg" alt="Weingut Adeneuer - Walporzheimer Gärkammer GG" width="261" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weingut Adeneuer - Walporzheimer Gärkammer GG</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Verkostung einer 2006er Walporzheimer Gärkammer GG ist für mich immer ein besonderer Moment<strong>, </strong>war er doch der erste von mir auf dem Blog <a href="http://trinklaune.de/2009/08/17/weinzeit-grose-gewachse-die-ahr-teil-i/">beschriebene Wein</a>. Umso gespannter war ich also, wie der Wein sich in den letzten zwei Jahren weiterentwickelt hat und wie er sich gegen den 2005 RBS behaupten kann. Das Weingut J.J. Adeneuer befindet sich seit über 500 Jahren in Familienbesitz und wird von Frank und Marc Adeneuer geführt. Die beiden Brüder sind mitverantwortlich für die an der Ahr stattfindende Qualitätsrevolution. Während an der Ahr früher &#8211; und leider auch noch oft genug heute &#8211; größtenteils wässrige Zuckerwasser erzeugt wurden, wehrten die Adeneuers sich gegen diesen, dem Tourismus geschuldeten, Trend und arbeiteten nach strengen Qualitätskriterien. Über Jahre hinweg hohen Notierungen im Gault Millau, DM, Eichelmann, Vinum u.a. bescheinigen ihnen den verdienten Fleiß ihrer Mühen. Neben einigen anderen berühmten Lagen sind die Adeneuers im Alleinbesitz der Walporzheimer Gärkammer. Diese wurde bereits 1949 von dem deutschen Schriftsteller Johann Gottfried Kinkel als edelste Lage des ganzen Ahrtals beschrieben und ist mit einer Größe von nur 0,68 ha die kleinste Lage im Ahrtal und sogar eine der kleinsten Lagen in ganz Europa. Die Lage ist von einer Schiefermauer umzogen was für ein perfektes Mikroklima innerhalb der Mauern sorgt. Zusätzlich werden von den Adeneuers noch hunderte Strohballen in den Weinberg eingebracht um den Wärmeverlust zu minimieren. Der schattenmorellenrote Spätburgunder hat eine sehr breites Bouquet welches von dunklen Früchten wie Cassis und Brombeere dominiert wird. Ähnlich präsentiert sich der Wein am Gaumen &#8211; Eine wahre Fruchtbombe die sich sehr tief, komplex, stoffig und maskulin im Mundraum gibt. Neben den Fruchtaromen sind auch Thymiannoten präsent. Der Abgang ist von mittlerer Länge und ebenfalls von roten und schwarzen Früchten geprägt.<br />
<em>Fazit:</em> Der Wein hat sich in den letzten beiden Jahren deutlich geöffnet und ist viel üppiger geworden. Die überbordenden Fruchtaromen laden zum Verweilen ein, fordern allerdings auch die Konzentration des Trinkers. Ein großer deutscher Wein und für mich immer noch der beste jemals von der Ahr verkostete Rotwein.<br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> Gesamtfazit: </strong>Der Kampf der beiden Spätburgunder-Giganten geht unentschieden aus. Zu groß sind die stilistischen Unterschiede der beiden Weine. Während der <strong>August Kesseler &#8211; Rüdesheimer Berg Schlossberg 2005 </strong>trotz seiner Muskeln ein sehr filigranes Gebilde von höchster Finesse ist, ist der <strong>Weingut J.J. Adeneuer &#8211; Walporzheimer Gärkammer GG 2006 </strong>ein sehr viel breiterer Kämpfer mit fast schon verschwenderischer Frucht und Opulenz.</p>
<div id="attachment_16297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px"><a href="http://trinklaune.de/2012/01/05/weinzeit-weihnachtsweine-2011-%e2%80%93-teil-ii-rotweine/weihnachtsweine2011/" rel="attachment wp-att-16297"><img class="size-large wp-image-16297 " title="Weihnachtsweine 2011" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/Weihnachtsweine2011-1024x665.jpg" alt="Weihnachtsweine 2011" width="576" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Weihnachtsweine 2011</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>WeinZeit: Weihnachtsweine 2011 – Teil I (Weißweine)</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robin Stein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun da die Feiertage vorbei sind, die Sinne sich langsam wieder schärfen und der Alltag uns alle wieder einholt, möchte ich Euch, wie auch in den letzten beiden Jahren, meine ganz persönlichen Wein-Highlights der Weihnachtszeit 2011 vorstellen.</p> <p style="text-align: justify;">Jacques Selosse &#8211; Initial</p> <p class="wp-caption-text">Jacques Selosse – Initial</p> <p style="text-align: justify;"> Obwohl Anselme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nun da die Feiertage vorbei sind, die Sinne sich langsam wieder schärfen und der Alltag uns alle wieder einholt, möchte ich Euch, wie auch in den letzten <a href="http://trinklaune.de/2011/01/07/weinzeit-weihnachtsweine-2010-teil-i/">beiden</a> <a href="http://trinklaune.de/2010/01/08/weinzeit-weihnachtsweine/">Jahren</a>, meine ganz persönlichen Wein-Highlights der Weihnachtszeit 2011 vorstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jacques Selosse &#8211; Initial</strong></p>
<div id="attachment_16302" class="wp-caption alignright" style="width: 299px"><a href="http://trinklaune.de/?attachment_id=16302"><img class="size-medium wp-image-16302" title="Jacques Selosse – Initial" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/JacquesSelosseInitial-289x300.jpg" alt="Jacques Selosse – Initial" width="289" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jacques Selosse – Initial</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong>Obwohl Anselme Selosse bereits 1994 vom französischen Gault Millau zum &#8220;Winemaker of the Year&#8221; gekürt wurde, wurde das von ihm vertretenen Champagnerhaus Jacques Selosse in der 2003er Ausgabe des Großen Johnson nur mit durchschnittlichen ** ausgezeichnet und folgendermaßen beschrieben: &#8220;Die Meinungen sind geteilt darüber, ob diese Champagner nun wunderbar oder nur wunderlich sind&#8221;. Nun sind einige Jahre ins Land gezogen und Anselme Selosse gilt als Koryphäe auf dem Gebiet der Winzerchampagner. Dass seine Champagner zu den großartigsten Weinen der Champagne zählen, davon konnten wir uns erst <a href="http://trinklaune.de/2011/11/18/winzerchampagner-menu-bei-robin-teil-ii/">kürzlich überzeugen</a>, als Selosses legendärer Solera-Champagner &#8220;Substance&#8221; die Verkostungsrunde sprachlos zurückließ. Ebenso grandios blieb mir ein im Oktober 2009 verkosteter (und am 23/10/2000 degorgierter) Selosse &#8211; Blanc de Blancs in Erinnerung. Durch die langen Lagerzeiten konnte die beiden genannten Champagner besonders durch ihre reifen Aromen von Honig, Nüssen etc. überzeugen. Da an Heiligabend jedoch nicht nur vinophil veranlagte Personen am Familientisch saßen, entschied ich mich für eine frischere Variante des Hauses und wählte einen am 13/05/2011 degorgierten Selosse &#8211; Initital (Blanc de Blancs). Dieser hatte gerade die von Selosse auf der Flasche angemahnte Ruhezeit von sechs Monaten hinter sich und erwies sich als großartiger Einstand. In der Farbe schon recht gereift, präsentierten sich an der Nase tolle Aromen von Brioche, grünem Apfel und die typisch buttrigen Chardonnay-Aromen. Am Gaumen zeigte sich eine ungeahnte Komplexität von jugendlichen und reifen Aromen kombiniert mit einer spritzigen aber nicht zu kräftigen Säure.<em><br />
Fazit:</em> Selosse pur &#8211; Der Initial lässt sowohl die Herzen von Freunden gereifteren Champagners als auch die Verfechter des jungen, spritzigen Stils höher schlagen. Ich bin mir allerdings sicher, dass der Champagner nach einige Monate bzw. Jahre im Keller noch höhere Weihen empfangen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schloss Johannisberg &#8211; Schloss Johannisberger &#8211; Riesling Silberlack  &#8220;Erstes Gewächs&#8221; 2008 &#8211; 1,5 L<br />
</strong></p>
<div id="attachment_16303" class="wp-caption alignleft" style="width: 241px"><a href="http://trinklaune.de/?attachment_id=16303"><img class="size-medium wp-image-16303" title="Schloss Johannisberger – Riesling Silberlack 2008" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/JohannisbergerSilberlack-231x300.jpg" alt="Schloss Johannisberger – Riesling Silberlack 2008" width="231" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schloss Johannisberger – Riesling Silberlack 2008</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Weingut Schloss Johannisberg ist das wohl berühmteste im ganzen Rheingau. Die 35,0 ha große Lage &#8220;Schloss Johannisberger&#8221; befindet sich im Monopolbesitz der Domäne Schloss Johannisberg und wird bereits seit 1720 ausschließlich mit Riesling bestockt und wurden ab 1870 mit dem Aufdruck &#8220;first growth&#8221; verkauft. Dass 1992 von Henkell &amp; Söhnlein übernommene Gut kennzeichnet die Qualitätsstufen ihrer Weine mit unterschiedlichen Lackfarben. Diese fangen mit dem Gelblack (Q.b.A.) an und gehen, über die verschiedenen Prädikatsstufen, bis hin zum Goldlack (TBA)<strong>. </strong>Weihnachten öffnete ich eine Magnum-Flasche Silberlack 2008, die das &#8220;Erste Gewächs&#8221; auf Schloss Johannisberg repräsentiert. Der Wein läuft mit einer hellen goldgelbenen Farbe ins Glas und ist an der Nase voll und samtig, mit Aromen von Pfirsisch, Melone und einer leichten Kräuternote. Am Gaumen zeigt sich eine präsente, aber nicht überzogende, Säure kombiniert mit Zitrusaromen und wieder Pfirsisch und Melone.<strong><br />
</strong><em>Fazit:</em> Ein gut strukturierter Riesling mit feiner Frucht, Biss und Eleganz. Kein Riesling der einen umhaut, aber ein sehr guter und treuer Begleiter für den Abend<strong>.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
<strong>Château Fombrauge </strong><strong>- Fombrauge Blanc 2006</strong></strong></p>
<div id="attachment_16301" class="wp-caption alignright" style="width: 274px"><a href="http://trinklaune.de/?attachment_id=16301"><img class="size-medium wp-image-16301" title="Château Fombrauge – Fombrauge Blanc 2005" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/ChateauFombrauge-264x300.jpg" alt="Château Fombrauge – Fombrauge Blanc 2005" width="264" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Château Fombrauge – Fombrauge Blanc 2005</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong><br />
</strong></strong>Als nächstes kam ein goldfarbener Wein ins Glas, der bereits<a href="http://trinklaune.de/2011/01/07/weinzeit-weihnachtsweine-2010-teil-i/"> letztes Jahr vorgestellt</a> wurde. Es handelt sich um den 2006er Fombrauge Blanc von Bernard Magrez aus dem Château Fombrauge in Bordeaux. Dem Weinunternehmer, dem bereits über 35 Weingüter in neun Ländern gehören, führte das Château Fombrauge zurück zu alter Größe. Massive Investitionen in Kellertechnik und radikale Ertragsreduzierung machten diesen (notwendigen) Schritt möglich. Neben hochwertigen (und teilweise sehr hochpreisigen) Rotweinen, produziert Magrez diesen Weißwein auf dem Château Fombrauge. Der klassische weiße St.-Émilion ist eine Cuvée aus 40% Semillion, 40% Sauvignon Blanc und 20% Sauvignon Gris. Im Gegensatz zum letzten Jahr, konnte der Wein seine Aromen noch etwas intensivieren und wirkte sehr fett, buttrig und hatte einen wundervollen Schmelz<strong><strong>. </strong></strong>Er verlor allerdings auch etwas an Frische und Vitalität und wird meines Erachtens in den nächsten Jahren eher abstumpfen.<strong><strong><br />
</strong></strong><em>Fazit:</em> Ein Wein der nicht unbedingt zum solo trinken geeignet ist, sondern eine ideale Begleitung für einen Butt oder andere Fettfische darstellt<strong><strong><em>.</em></strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong><em></em><br />
<strong></strong></strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><strong><strong>Weingüter Geheimrat J. Wegeler &#8211; Bernkasteler Doctor &#8211; Riesling Auslese 2006</strong></strong></strong></p>
<div id="attachment_16304" class="wp-caption alignleft" style="width: 302px"><a href="http://trinklaune.de/?attachment_id=16304"><img class="size-medium wp-image-16304" title="Weingüter Wegeler – Bernkasteler Doctor Riesling Auslese 2006" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/WegelerAuslese2006-292x300.jpg" alt="Weingüter Wegeler – Bernkasteler Doctor Riesling Auslese 2006" width="292" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Weingüter Wegeler – Bernkasteler Doctor Riesling Auslese 2006</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Lage Bernkastel Doctor wird von vielen Riesling-Liebhabern mit Erfrucht ausgesprochen. Sie gilt, neben Legenden wie dem Scharzhofberg, als eine der besten und berühmtesten Rieslinglagen der Welt und war einstmals eine der teuersten. In dem bis zu 70% steilen und nur 3,2 ha großen Bernkastel Doctor wird ausschließlich Riesling angepflanzt, der überwiegend noch wurzelecht ist. Das den Weingütern Geheimrat J. Wegeler zugehörige Gutshaus Bernkastel wurde 1900 durch den Ankauf von großen Teilen der Lage Bernkastel Doctor (damals wurden für einen Rebstock unglaubliche 100 Goldmark gezahlt) gegründet. Mit viel Wissen, Erfahrung, Geschicklichkeit und Leidenschaft wurde das Gut über die Jahre geführt und erlangte hohe Reputation für seine Rieslinge. Ich hatte viel von der Lage und den Weingüter Geheimrat J. Wegeler gehört und freute mich deshalb umso mehr am Heiligabend diese edelsüße Flasche zu entkorken. Obwohl 2006 natürlich noch sehr jung für eine hochwertige Auslese ist zeigte der hell-goldene Riesling ein intensives Bouquet von Pfirsischkompott, Mango und anderen vollreifen Südfrüchten. Am Gaumen dann ein tolles Süße-Säure-Spiel mit jeder Menge Honig, Orange, Ananas und Mineralität. Toll! Der Abgang gestaltet sich lang von Honig und Mango geprägt.<br />
<em>Fazit:</em> Eine großartige Auslese voller Frucht und Körper deren Kauf ich nur empfehlen kann (auch wenn sie mittlerweile leider schon schwer zu bekommen ist).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Château Suduiraut &#8211; 2005</strong></p>
<div id="attachment_16305" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><a href="http://trinklaune.de/?attachment_id=16305"><img class="size-medium wp-image-16305" title="Château Suduiraut – 2005" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2012/01/ChateauSuduiraut-245x300.jpg" alt="Château Suduiraut – 2005" width="245" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Château Suduiraut – 2005</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das berühmte Sauternes-Weingut Suduiraut liegt zum Teil in Sauternes und zum Teil in Preignac. Auf ca. 56 Hektar werden die Reben (größtenteils Sémillion) für den Erstwein des Hauses angebaut. Das 1592 gegründete Château ist ein Nachbar von d`Yquem und wurde 1855, zusammen mit zehn anderen Gütern, in den Status eines Premier Cru Classé gehoben. Da 2005 generell als guter Jahrgang für Sauternes gilt, war ich also gespannt. Der honigfarbene Süßwein  zeigte eine leicht alkoholische Nase die von Ananas, Honig und Vanille dominiert wurde. Am Gaumen ist der Suduiraut dann sehr vollmundig, reichhaltig und trotzdem toll balanciert. Banane und leichte Kräuteraromen im Abgang.<br />
<em>Fazit:</em> Kurz und knapp: Ein exzellenter Sauternes!</p>
<p style="text-align: justify;">Dies waren sie also, die weißen Weihnachtsweine 2011. In wenigen Tagen geht es mit den Rotweinen weiter.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Prosit Neujahr 2012 !</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/12/31/prosit-neujahr-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 10:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Steffens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"></p> <p>&#160;</p> <p style="text-align: center;">Das Trinklaune-Team wünscht</p> <p style="text-align: center;">einen guten Rutsch</p> <p style="text-align: center;">und</p> <p style="text-align: center;">ein frohes neues Jahr !</p> <p>&#160;</p> <p></p> ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2010/12/31/prosit-neujahr-2011/2010-2011-change/" rel="attachment wp-att-11735"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11735" title="2011-2012 change" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_28458189_XS1.jpg" alt="" width="330" height="248" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Das Trinklaune-Team wünscht</p>
<p style="text-align: center;">einen guten Rutsch</p>
<p style="text-align: center;">und</p>
<p style="text-align: center;">ein frohes neues Jahr !</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-16150" title="Frohes neues Jahr" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/12/Frohes-neues-Jahr-300x285.jpg" alt="" width="330" height="313" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marius Kleiner: Bars in Stockholm &#8211; Teil II</title>
		<link>http://trinklaune.de/2011/12/28/marius-kleiner-bars-in-stockholm-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 07:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Reisen Bar im First Hotel Reisen</p> <p style="text-align: justify;">Ein kopfsteingepflasterter Weg inmitten der Altstadt führt uns hinunter zum Wasser. Stockholm ist auf mehrere Inseln verteilt, wo man hinschaut begegnet man Wasser. Wir betreten das Hotel und setzen uns an die Theke. Die Empfehlung hielt was sie versprach &#8211; ein ausgezeichnetes Backboard. Die Karte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Reisen Bar im First Hotel Reisen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein kopfsteingepflasterter Weg inmitten der Altstadt führt uns hinunter zum Wasser. Stockholm ist auf mehrere Inseln verteilt, wo man hinschaut begegnet man Wasser. Wir betreten das Hotel und setzen uns an die Theke. Die Empfehlung hielt was sie versprach &#8211; ein ausgezeichnetes Backboard. Die Karte ist auch hier sehr klein gehalten und wird durch saisonale Drinks ergänzt. Was wir hier zu lesen bekommen gefällt sehr: Nylkoorb, Smokey Crusta und und und. Die Entscheidung fällt schwer. Der bestellte Smokey Crusta und der French 75 sind tadellos. Wir kommen mit dem Bartender ins Gespräch, und ich lasse mir einen Drink empfehlen. Wenig später genieße ich eine Last Word Variante mit Blanco Tequila. Ein wirklich schöner Drink. An diesem Punkt wollten wir nun eigentlich die Bar verlassen und weiterziehen. Keine Chance. Die Empfehlungen, das Handwerk und das Gastgebertum des Bartenders haben uns gefangen. Gin Fizz mit Absinth und einmonatig gelagerter Negroni füllen unsere Gläser. Der Negroni wird in einer kleinen Flasche serviert, nebst Glas und kristallklarem selbstgeschlagen Eiswürfel. Beide Drinks sind perfekt balanciert und tadellos zubereitet. Der gelagerte Negroni kommt ein wenig geschmeidiger daher als sein jüngerer Bruder.<br />
Wir möchten gerne einen Drink mit schwedischen Spirituosen probieren. Schon haben wir zwei Flaschen Swedish Punch vor uns stehen. Einer sehr süß, der andere mit viel Würze, jedoch fehlt bei beiden eine gewisse Balance. Der damit zubereite Corpse Reviver No.3 Twist blieb zwar hinter den vorigen Drinks zurück, war aber durchaus schmackhaft.<br />
<a href="http://trinklaune.de/2011/12/28/marius-kleiner-bars-in-stockholm-teil-ii/foto-01-11-11-21-26-05/" rel="attachment wp-att-16104"><img class="aligncenter size-large wp-image-16104" title="Negroni" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-01.11.11-21-26-05-1024x768.jpg" alt="" width="384" height="288" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gondolen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schon tagsüber sticht uns die Bar samt Restaurant bei einem kleinen Altstadtrundgang ins Auge. 36 Meter über dem Boden gelegen befindet sich das an einen Baukran erinnernde Konstrukt, in dem auch die Bar gelegen ist. Mit einem tollen Ausblick über die gesamte Altstadt und Teile des Hafens lässt es sich hier bei dem einen oder anderen Glas Champagner sehr gut entspannen. Die Cocktailkarte ist nicht sehr aufregend und beinhaltet die üblichen saftlastigen Standards. Das trübt die Atmosphäre jedoch in keinster Weise. Draußen ist es dunkel, Lampen erleuchten das nächtliche Stadtbild und wir beobachten das rege Treiben von oben aus. In der Bar geht es kaum ruhiger zu, ohne dass es jedoch wirklich laut ist. Kellner huschen mit wundervoll angerichteten Tellern an uns vorbei, ein Wagen mit Hummer wird in den Nebenraum zu geschoben. Die Bar befindet sich direkt zwischen zwei Abschnitten des Restaurants, wirkt aber trotzdem räumlich getrennt. Wer auf gehobene französische Küche steht wird hier sicherlich vom Aperitif direkt in das Restaurant wechseln wollen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><a href="http://trinklaune.de/2011/12/28/marius-kleiner-bars-in-stockholm-teil-ii/foto-31-10-11-20-28-14/" rel="attachment wp-att-16110"><img class="aligncenter size-large wp-image-16110" title="Gondolen" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-31.10.11-20-28-14-768x1024.jpg" alt="" width="448" height="597" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Svartengrens</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schon wieder stehen wir vor einem Restaurant, obwohl wir gut gesättigt sind. Im Rücken zur offen gehaltenen Küche befindet sich die Bar, wie sie wohl augenscheinlich skandinavischer nicht sein könnte. Weiße Holztische und Bänke, dezent dekoriert, und ein an Ikeas Billy Regal erinnerndes Backboard. Die Flaschen wirken wahllos hineingestellt, nebst Büchern, Laptop, Gläsern und allerlei anderem Gedöns. Ja, das trifft es. Wir sind direkt begeistert von diesem Charme, ungezwungen und irgendwie doch gemütlich.<br />
Die Barkarte lässt alle flüssigen Wünsche in Erfüllung gehen. Sehr klassisch gehalten, liegt hier der Fokus auf Bitterlikören und weinhaltigen Alkoholika: Averna, Cynar, Amer Picon, Sherry, Dubonnet, Wermut, alles was das Herz begehrt. Der bestellte Drink „Bingin‘ Nun“ (Tequila, Sherry, Yellow Chartreuse, Lime, Sugar) ist perfekt abgerundet und glänzt zudem auf kristallklarem Eisblock. Das haben sie drauf, die Schweden! Was sie allerdings nicht draufhaben, sind die sanitären Einrichtungen, das muss ja schließlich auch mal erwähnt werden. Für Restaurants und Bars in derartiger Größe lediglich eine Unisex-Toilette in die Ecke zu zaubern, ist dann doch weit weg von deutschen Verhältnissen.<br />
Aber nichtsdestotrotz, solche Feinheiten machen ja auch den Reiz einer anderen Kultur aus.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://trinklaune.de/2011/12/28/marius-kleiner-bars-in-stockholm-teil-ii/svartengrens-e1325060047340/" rel="attachment wp-att-16131"><img class="aligncenter size-full wp-image-16131" title="Svartengrens-e1325060047340" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/12/Svartengrens-e1325060047340.jpg" alt="" width="250" height="256" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Barszene hat noch einige mehr Perlen zu bieten, die entdeckt werden wollen. Ein Besuch lohnt sich also auf alle Fälle, auch der Stadt wegen.</p>
<p style="text-align: justify;">weitere Tipps:</p>
<p style="text-align: justify;">Köttbaren &#8211; ein „Metzger“ mit urigen Sitzgelegenheiten und kleiner Drinkauswahl</p>
<p style="text-align: justify;">Miss Voon &#8211; Hotelbar, mit asiatischen Einflüssen</p>
<p style="text-align: justify;">Grill &#8211; Fleischtempel, der in mindestens 6 verschieden Stilen eingerichtet ist. Sehenswert, mit Bar und teilweise Livemusik.</p>
<p style="text-align: justify;">Saluhall &#8211; schöne Markthalle mit Delikatessen aller Art. Frischer Fisch, Schalentiere, gereiftes Fleisch in sämtlichen Variationen. Ein Muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Artkel wurde von Marius Kleiner als Gastblogger verfasst. Marius ist begeisterter Drinksmixer, Getränke-Enthusiast und Hobbykoch aus Nordrhein-Westfalen. Wir kennen ihn unter anderem aus dem <a href="http://www.cocktaildreams.de/forum/index.php">Cocktails and Dreams-Forum </a>und freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Essen mit ihm!</p>
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		<title>Ein frohes Fest ohne Hunger und Dorst wünscht euch euer lieber Ernst Horst!</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 11:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Trinklaune</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"> Alle Jahre wieder singet frohe Lieder. Reicht die Hand euch brüderlich, damit es sei recht weihnachtlich. &#8211; Mit obigem Zitaten aus Entenhausen (siehe Link) grüßt euch das Trinklaune-Team und wünscht allen Lesern und Freunden: Ein Frohes Fest!</p> [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://trinklaune.de/2011/12/25/ein-frohes-fest-ohne-hunger-und-dorst-wunscht-euch-euer-lieber-ernst-horst/ein-frohes-fest-dd/" rel="attachment wp-att-16071"><img class="aligncenter size-full wp-image-16071" title="Ein Frohes Fest - DD" src="http://static2.trinklaune.de/wp-content/uploads/2011/12/Ein-Frohes-Fest-DD.jpg" alt="" width="274" height="177" /></a><br />
Alle Jahre wieder singet frohe Lieder. <a href="http://trinklaune.de/2011/09/10/kein-schnaps-fur-10000-e-oder-die-bedeutung-der-geselligkeit/">Reicht die Hand euch brüderlich</a>, damit es sei recht <a href="http://trinklaune.de/2010/01/08/weinzeit-weihnachtsweine">weihnachtlich</a>. &#8211; Mit obigem Zitaten aus <a href="http://trinklaune.de/2009/06/09/blubberlutsch-oder-trinklaune-in-entenhausen-teil-1/">Entenhausen</a> (siehe <a href="http://www.savoy-truffle.de/zippo/donald/weihnachten.jpg">Link</a>) grüßt euch das <a href="http://trinklaune.de/2009/03/01/trinklaunede">Trinklaune-Team</a> und wünscht allen Lesern und Freunden: Ein Frohes <a href="http://trinklaune.de/2009/12/24/das-fest">Fest</a>!</p>
]]></content:encoded>
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